1. #1
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    Das Knochenjahr

    Im Frühling blüht die bunte Wiese
    und selbst die Knochen wurden stärker,
    sodass sich selbst der Kleinste ließe,
    sich strapazieren wie Berserker.

    Der Sommer wärmte alte Knochen.
    Sie wurden müde mit den Jahren.
    Noch sind sie fest und ungebrochen
    und können manches noch erfahren.

    Doch bald schon spüren sie das Ende.
    Der Herbst bringt ihnen müde Schwere.
    Er dringt in Füße und auch Hände.
    Im Innern entsteht dann die Leere.

    Der Winter wird das Ende bringen.
    Er wird die alten Knochen brechen.
    Zwar kann der Leib vom Frühling singen,
    doch Zeit wird sich am Leben rächen.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,

    die einen treiben einen in den Wahnsinn, die anderen gar in den Tod.

    Du nagst am Knochen und ich darf die Suppe auslöffeln? Mache ich jetzt nicht - frage aber dennoch:

    Warum wurden und nicht werden? Ohne "selbst" würde man wurden statt werden gerne akzeptieren...aber so?

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lb. A.D.,

    habe auf Deinen Rat hin geändert. Danke!

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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