Thema: Flucht

  1. #1
    Registriert seit
    Jul 2019
    Beiträge
    2

    Flucht

    Gezeugt mit Freude und mit Euphorie,
    das frühe Licht dem Stern, der Sonne flieh.
    Ein wenig Zeit, ein schneller Wimpernschlag,
    die Nacht, sie schlummert nun im frühen Tag.

    Mit warmer Hülle jeder Stern gedeckt
    und selbst der Mond wird bis zum Rand versteckt.
    An jedes Blatt ergeht ein warmes Wort,
    sie sagen: “Nun, es ist soweit, du Tau, geh fort!“

    Letzter Schlaf ergossen vom Sonnenlicht,
    allen Menschen blickt es froh ins Gesicht.
    Sie sind begeistert, alle posaunen
    und selbst die größten Berge, sie staunen.

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2019
    Ort
    NB
    Beiträge
    73
    Hallo Kaiserschmarrn,

    ein Gedicht mit einer sehr schönen Grundidee.
    Die Umsetzung hat aber leider nicht ganz hingehauen. Das ist aber nicht schlimm.
    Ich entnehme deiner Vorstellung aus dem anderen Thema "Huhu", dass du frisch angefangen hast. Da muss/kann nicht alles perfekt sein.
    Deswegen üben, viel lesen und noch mehr üben. Mit der Zeit kommt dann schon ein Gefühl für das Schreiben.

    (UND: Kritik klingt manchmal hart, ist aber immer förderlich(konstruktiv) gemeint. Also nicht gleich Kopf in den Sand stecken. Hinterfrage Kritik auch kritisch.)

    orange = betonte Silben
    Gezeugt mit Freude und mit Euphorie,
    das frühe Licht dem Stern, der Sonne flieh.
    Ein wenig Zeit, ein schneller Wimpernschlag,
    die Nacht, sie schlummert nun im frühen Tag.
    (Jambus, unbetont, betont, fünfhebig;zweite Strophe betont wie erste)
    Mit warmer Hülle jeder Stern gedeckt
    und selbst der Mond wird bis zum Rand versteckt.
    An jedes Blatt ergeht ein warmes Wort,
    sie sagen: “Nun, es ist soweit, du Tau, geh fort!“ (wieso 12 silbig?)

    sie sagen: “Tau, es ist soweit, geh fort!“
    fogelnd kommt ein Wechsel in der Betonung. Wieso? Was willst du bewirken? (die Frage immer für dich beantworten)

    Letzter Schlaf ergossen vom Sonnenlicht,
    allen Menschen blickt es froh ins Gesicht.
    Sie sind begeistert, alle posaunen
    und selbst die größten Berge, sie staunen.
    Du verwendest (hauptsächlich) Jambus. Das klingt mit der betonten Silbe zum Versende hart. Es lässt den Leser absetzen, Luft holen für den nächsten Vers. Thematisch passt bei dir eine freudige Stimmung im Versmaß besser (wie die letzten beiden Verse; mit weiblicher Kadenz).
    Hier gleich die Frage zum Titel: Wieso Flucht, wenn doch alles so schön ist?

    Dein Gedicht klingt im Allgemeinen etwas gezwungen. Versuche dich an klaren Aussagen.
    Mit ein bisschen mehr Arbeit kommt ein flüssiges und freudiges Gedicht bei rum - sowohl vom Inhalt als auch von der Struktur.

    Hoffentlich kannst du was von dem hier mitnehmen. Ich drücke die Daumen.^^ Viel Spaß beim Schreiben.

    lG
    k1
    meine bescheidene Meinung

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Flucht
    Von Daisy im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.02.2012, 16:06
  2. Flucht
    Von ***sabsi*** im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 06.08.2008, 21:55
  3. die Flucht
    Von veh im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.12.2006, 17:37
  4. Die Flucht
    Von Endil Taylor im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.12.2006, 20:52
  5. Flucht
    Von smiley im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 02.12.2006, 23:26

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden