Wir wundern uns immer wieder aufs Neue über den näher rückenden Herbst.
Die Färbung der Baumkronen, wie sie wärmere Farben annimmt.
Ich dichte mir einen Zusammenhang zwischen dem Kolorit der Blätter und der Temperatur der Jahreszeit.
Und staune erneut, lasse mich in den immer wieder kehrenden Bann eines Regens ziehen, einer kühlen Windbrise, der warmen Umarmung beim Eintritt eines beheizten Raums, der Verträumtheit eines trüben Morgens am Ende des Septembers.
Sogleich poppen strahlende Bilder auf, die der Sommer im Gedächtnis hinterlassen hat.
War das nicht erst neulich? Der salzige Geschmack des Atlantiks auf meinen Lippen, die Luft des Südens.
Ich schmecke, rieche sie noch. Die Bräune der Haut ist noch nicht verblasst.
Kein Wunder, denn der Spätsommer bescherte uns ein himmlisches Wochenende, als hätten höhere Wesen ein Drehbuch geschrieben und den Bürgern Berlins die Rolle zugewiesen Glück und Sonne tankend die Tage in den grünen Parks der Stadt zu verbringen.
Danke dafür.