Thema: Gartenkunst

  1. #1
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    Gartenkunst

    In Gärten, die ein Kunstgebilde,
    worin so mancher gerne wandelt,
    wächst das Geordnete und Wilde,
    nach Plan, der mit Natur verbandelt.

    Worin so mancher gerne wandelt,
    sind Träume die nach seinen Maßen,
    nach Plan, der mit Natur verbandelt,
    in welcher sie die Zeit vergaßen.

    Sind Träume die nach seinen Maßen,
    oft auch Garant für schöne Zeiten,
    in welcher sie die Zeit vergaßen,
    mit der sie Muße sich bereiten?

    Oft auch Garant für schöne Zeiten,
    in Flut die sie als Glück empfinden,
    mit der sie Muße sich bereiten,
    um sich an Göttliches zu binden. ´

    In Flut, die sie als Glück empfinden,
    wächst das Geordnete und Wilde,
    um sich an Göttliches zu binden,
    in Gärten, die ein Kunstgebilde.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,

    ich nehme mir jetzt nur S1 zur Brust:

    In Gärten, die ein Kunstgebilde,
    worin so mancher gerne wandelt,
    wächst das Geordnete und Wilde,
    nach Plan, der mit Natur verbandelt.

    In Gärten, wahre Kunstgebilde,
    worin so mancher gerne wandelt,
    wächst das Geordnete und Wilde
    nach Plan -mit der Natur verbandelt.


    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lb. A.D.,

    hiermit hast Du mir keine Fehler aufgezeigt, sondern nur die Aussage verändert. Alle Gärten sind nicht wahre Kunstgebilde und es werden auch nicht alle nach Plan mit der Natur verbandelt, aber Gärten die ein Kunstgebilde sind, werden nach einem Plan des Anlegers mit der Natur verbandelt.

    Ein Garten ist in der Regel eine kunstvoll geplante Anlage, die mit der Natur eine subjektiv gewünschte Konstruktion erzwingt. die dem Schönheits- oder Nutzungsempfinden verschiedentlich dienlich ist. Diesen Ausdruck mache ich hier mit der Aussage meines Gedichtes deutlich.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Hi Hans,

    In Gärten, die ein Kunstgebilde -so fehlt ein Verb, meinte AD vll.
    Evtl so:
    In Gärten wahren Kunstgebildes,
    worin so mancher gerne wandelt,
    wächst das Geordnete und Wildes,
    nach Plan, der mit Natur verbandelt.

    LG
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  5. #5
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    Hallo Hans,

    es geht mir hier nicht darum "Fehler" im eigentlichen Sinne aufzuzeigen. Man kann auch das Gute noch optimieren.

    In Gärten, die ein Kunstgebilde,
    worin so mancher gerne wandelt,
    Mir geht es hier um die Sprachästhetik

    die einfachste...vielleicht sogar beste Lösung:

    In Gärten wie ein Kunstgebilde,
    worin so mancher gerne wandelt


    "die ein"....ist eine leichte Inversion...da das "sind" mitgedacht werden muss. Kann man machen, keine Frage, aber schön ist das nicht.

    Die zweite Möglichkeit ist "die ein" durch ein Adjektive zu ersetzen. Es geht mir dabei darum deine Reime zu erhalten.
    Bitte nicht vergessen: die Textarbeit steht im Vordergrund...nicht persönliche Meinungen zu Inhalten. Wenn es sich dann tatsächlich mal um Fehler handelt...dann sollte man diese auch so benennen...was ich dann meistens auch mache.

    das ist hier der Fall:

    wächst das Geordnete und Wilde,
    nach Plan, der mit Natur verbandelt.
    das ist definitiv kein Deutsch - und somit...ganz objekt betrachtet...eín Fehler. Aus sprachästhetischer Sicht gar ein Angriff, eine Vergewaltigung...eine "Straftat"!

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #6
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    Lb. A.D.,

    wächst das Geordnete und Wilde,
    nach Plan, der mit Natur verbandelt.
    Dass es kein Deutsch ist, erkenne ich nicht. Wenn es denn so sein sollte, so ist es auf jeden Fall eine deutliche Aussage, die einer dichterischen Freiheit angemessen ist. Die dichterische Freiheit muss nicht immer perfektes Deutsch sein.

    LG Hans
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