1. #1
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    Alex in Weimar

    Dem Übergroßen strich ich übern linken Fuß,
    denn höher reichten meine Hände nicht.
    Ich hoffe sehr, den scheuen Gruß
    im späten Mittagslicht,
    hat er trotz Bronzeschuh gespürt
    und ließ den Lorbeerkranz für Schiller nicht
    erzittern wie mein Herz, das wirklich tief gerührt.
    Geändert von Festival (09.10.2019 um 21:46 Uhr)

  2. #2
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    Hi Festival,

    wenn es sich so am Denkmal vorm Deutschen Nationaltheater abgespielt hat, ist Schiller nebenstehend nicht eifersüchtig geworden?

    LG Uwe
    Geändert von Arkadier (10.10.2019 um 11:11 Uhr) Grund: blödschreib
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  3. #3
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    Lieber Uwe,
    nee, der guckte gerade nach links oben und hat den vergeblichen Versuch von Alex, an den Lorbeerkranz zu gelangen, gar nicht mitbekommen.
    Liebe Grüße,
    Festival

  4. #4
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    Lb. Heinz,

    Die trichterförmige Symetrie 12/10/8/6/8/10/12 ist Dir unter Beibehaltung einer deutlich sinnvollen Aussage gut gelungen. Auch in diesen Gedicht sehe ich Deine geschichtliche Verbundenheit.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  5. #5
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    Lieber Hans,
    mit der "trichterförmigen Symmetrie" hast Du fast ins Schwarze getroffen. Wir (eine Gruppe von Hobbypoeten und -poetinnen) wandelten auf Goethes und Schillers Spuren, bestaunten den großen Ginkgobaum im Jenaer Botanischen Garten (dem Goethe einen weiblichen Ast aufpfropfen ließ und dem zuliebe er sein Gedicht Ginkgo Biloba schrieb) und erwiesen dem Dichterpaar in Weimar unsere Referenz. Die Form meines Minigedichts soll ein wenig an die Form des Ginkgoblattes erinnern, der Inhalt an den Moment, in dem ein Mitglied unserer Gruppe versuchte, das Podest des Goethe-Schiller-Denkmals zu ersteigen, aber nur den linken Fuß Goethes erwischte.
    Liebe Grüße,
    Festival

  6. #6
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    Zitat Zitat von Festival Beitrag anzeigen
    Dem Übergroßen strich ich übern linken Fuß,
    denn höher reichten meine Hände nicht.
    Ich hoffe sehr, den scheuen Gruß
    im späten Mittagslicht,
    hat er trotz Bronzeschuh gespürt
    und ließ den Lorbeerkranz für Schiller nicht
    erzittern wie mein Herz, das wirklich tief gerührt.
    Lieber Heinz,

    Du, der Du stets das starke Wort nicht fürchtest,
    mit offenem Visier gen Felde ziehst,
    den Feinde aufzuspür'n, ihm nachzusetzen,
    stehst demutsvoll vor Meisters festem Fuß.

    Ich sehe Deinen Willen, Deine Stärke,
    erkenne Deinen tief empfund'nen Schmerz,
    doch dieser mehrt nur Deine Größe,
    und zeiget mir ein liebevolles Herz.

    Lieber Heinz,

    Deine Begrifflichkeit ist stets nobel, kreativ und wortstark.
    Es sind Hymnen, die Du verfasst, aber sie sind dennoch authentisch und ehrlich.
    Eine Bereicherung für mich!

    Liebe Grüße von Georg
    Bei AMAZON + Infoverlag erhältlich:
    KAISER BARBAROSSA RIEF AUF EINMAL "HOSSA"
    Heitere Historische Heldenepen (Georg C. Peter/ Infoverlag)

  7. #7
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    Lieber Georg,
    wie drücke ich meinen Dank für Deinen Beitrag aus?
    Շնորհակալություն
    Shnorhakalut’yun
    Das ist armenisch und liebevoller geht es nicht.
    Liebe Grüße!
    Heinz

  8. #8
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    Lieber Heinz,

    Խնդրում եմ, շատ ուրախ եղեք
    Khndrum yem, shat urakh yeghek’

    Da mir für Weimar leider die Zeit fehlte, so bleibt ein brozener Fußabdruck in meinem Gedächtnis.
    Und wohl übermittelte Dichterrührung!

    Liebe Grüße,
    Georg
    Bei AMAZON + Infoverlag erhältlich:
    KAISER BARBAROSSA RIEF AUF EINMAL "HOSSA"
    Heitere Historische Heldenepen (Georg C. Peter/ Infoverlag)

  9. #9
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    Lieber Georg,
    verlass Dich drauf: Das war das erste Treffen in Jena/Weimar, aber gewiss nicht das letzte. Soviel positive Energie, wie ich sie in einer Woche (Dank sei vor allem Carolus inkl. Partnerin, Sandra, Sarah, Tina, Alex und Tobi) gesammelt habe, konnte ich mir vorher nicht einmal erträumen.
    Liebe Grüße,
    Heinz

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