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  1. #16
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    Zitat Zitat von Heinz Geigelath Beitrag anzeigen
    Hi liebe Anjulaenga
    Ich bin zwar eitel und vorzeigefreudig, jedoch gegen Kritik bin ich leider viel zu resistend um dafür bei irgendjemanden zu schleimen.
    Und genauso soll es auch bleiben, lieber Heinz

    Zitat Zitat von Heinz Geigelath Beitrag anzeigen
    Ich bin mir garnicht mal so sicher ob dieses lange aber kurzweilige Anschreiben jetzt nur für mich oder nicht mehr für anderes Publikum gedacht war, denn Dieses war jetzt wirklich Preisverdächtig.
    nun, das war eigentlich für ein Millionenpublikum gedacht, falls es doch noch zu einer Preisverleihung kommen sollte.

    Zitat Zitat von Heinz Geigelath Beitrag anzeigen
    ... Aber die KonVersation zwischen euch beiden amüsiert mich
    Danke für diese Konversation, Lieber Heinz, ich finde es immer gut, wenn ich von bereichernden Kommentaren beschenkt werde. " Konversation weiß ich bestimmt noch irgendwo im Text unterzubringen, und darum geht es doch. Auch gegen Tincatincas "adversativen Abgrenzunsversuch" verspüre ich keinerlei Aversionen. Im Gegenteil, es ist nicht verschlagen. So etwas bereichert auch. Es ist kein Gemetzel, sondern ist ein liebevolles Abklopfen mit einem verbalen Vorschlaghammer mit welchem man sich schonmal verschlägt.
    Verstand versus Verstehen.
    L.G.A.
    Geändert von Anjulaenga (28.10.2019 um 13:46 Uhr)

  2. #17
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    Wenn das der alte Horterzieher Hr. Domke wüsste. Aber zur Tarnung der schieren Excellenz müssen die Texte ja um so angreifbarer werden, als ob sie den zu Tötenden dafür bräuchten, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Beutel darum herum nur Werbung ist. Denn wenn man niemanden töten könnte, müsste das offizielle Kunstplatzitorium in St. Streitgespräch persönlichere Züge tragen als Animosität wie auch hier demonstriert normalerweise hergibt.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #18
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    Nun, lieber Terrorist, was tümmelt sich auf dem offiziellen "Kunstplatzitorium" ?
    Ein wohlfeiler Text, der ein aufmerksamkeitsheischendes Werbebanner hinter sich herzieht, ein Text, der etwas sein will, es aber nicht kann, hat natürlich eine andere Ausgangsposition und eine andere Auseinandersetzung verdient, als ein Text, der etwas zu sagen hat und der dieses auch ausdrucksstark anbietet. Letzterer kann wohl am ehesten mit dem Krönungs- Begriff "Kunst" verknüpft werden. Ich denke, dass die meisten dieses spüren und mit Respekt zu huldigen wissen, wenn solch ein Kunstwerk gelungen ist. "Lyrische Sudokus" mit Schüttelreimen, Akrostichons etc. würden vielleicht eher unter die Kategorie "lyrisches Kunsthandwerk" fallen. Sie können dabei aber auch hohes Ansehen genießen, wenn es gut gemacht ist. Ähnlich sehe ich die Spaßmacher, die kunstvoll ihren Witz loswerden wollen. Die kunstvolle Tiefgründigkeit mag aber auch hier ihren Underdog im Flachwitz aufspüren, weil er persönliche Züge vermissen lässt. In dieser vehementen Abgrenzung entsteht viel unfreiwillige Komik. Mein lyrischer Protagonist beschäftigt sich mit dem Begriff Vers. Das entspricht vermutlich eher einer kunsthandwerklichen Vorhehensweise, weil sie mit Vers-Wörtern spielt. Dahinter verbirgt sich keine Kunst, die etwas sagen möchte, das ist Spielerei. Andererseits wird die Biographie eines Lyriker vorgestellt, der genauso arbeitet, und auf den Beutel seines Selbstberständnisses "Lyriker" schreibt. Ihm wird dabei vielleicht unfreiwillig Kunst gelingen, wenn es jemand darin erkennt. Man muss sich darüber im klaren werden, dass nicht jeder "Picasso" zur Kunst hochstilisiert werden kann, weil auf seinem Beutel "Picasso" steht. Manches macht eben Spaß für den Moment des Schaffens. Oftmals ist es vielleicht nur eine Fingerübung oder eine sinnfreie Spielerei. "Tötet den Schatten", könnte die Lichtgestalt und Gralshüterin wahrer Poesiekunst in diesem Moment in den Raum donnern und dabei vergessen, dass sie sich damit selbst meint und sich auslöscht, wenn denn alle Schatten plötzlich getötet wären. Schatten geben der Kunst Profil. Die Nichtkunst muss mEa. dabei aber auch erst erschaffen werden.
    L.G.A.
    Geändert von Anjulaenga (29.10.2019 um 10:49 Uhr)

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