Seite 3 von 3 Erste 123

Thema: Zauberschnee!

  1. #31
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.161
    Dann schnapp dir ein Taschentuch und schreib drüber wie aus dem Gedicht etwas wurde das dir eine Reaktion verschaffte.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  2. #32
    Registriert seit
    Dec 2011
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    740
    Ganz ohne Taschentuch bekomm ich das auch hin.

    Ein Gedicht
    schreibt dich
    als Traum
    ins Leben,

    wie Schlaf,

    nur
    transparent
    umhüllt.
    Das Gedicht ist im besten Fall nicht Sachbeschreibung der bewussten Realität, sondern traumbildähnlich emotional verschobenen. Träume geben uns Rätsel auf, die den Bezug zur Gegenwart suchen, indem sie die gelebten Gefühle zu neuen Bildern formen, die sich als Metaphern, als surreale Konstrukte Ausdruck verleihen. Das vollzieht der Künstler im allgemeinen nach, wenn er sein Handwerk versteht. Das Gedicht als Spiegel der Träume, die wohl die stärkste Quelle der Kreativität darstellen, weil diese die klare Tranzendenz über die emotionale Einschränkung des organisierten Alltags erreichen. Der Traum ist entschlüsselt ein emotionales Fazit der Gedankenwelt. Der Dichter vollzieht es bei Bewusstsein nach.
    Die Transparenz steht für das Sichtbarmachen, die Aufdeckung der Traumschemata des Künstlers für seine Mitmenschen.

    PS. Das Thema des Gedichtes ist nichts Umwerfendes, doch in Verbindung mit seinem Rhythmus und Wortwahl geht es wie Öl runter. Wenn ich die ungezielte Speichelleckerei in den Kommis lese, hatte ich den Verdacht, sie fußt auf: " Wow, der Terrorist kann auch etwas sanft Verträumtes" und sahen die Möglichkeit, ihm ihr Stockholmsyndrom anzubieten, um, ein Schelm wer böses denkt, dich in eine Narkose der Schmeicheleien zu legen.
    Ein wenig mehr Sarkasmus auf die Lobhudeleien hatte ich, ja von dir dabei erwartet. Es ist einfach zu billig, sich das Fett ungesalzen auf die Stulle hauen zu lassen.



    LG
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  3. #33
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.161
    Fast. Das ist kein Gedicht was ich veröffentlicht habe sondern die Person selber welche sich durch die Idee des Gedichtes was einem Traum ähnelt, der ohne Entschlüsselung besser fasziniert, in das Leben schreibt was ja den Schlaf umhüllt und transparent eben dein Spiegel der Problembewältigung die du im Traum siehst.
    Geändert von Terrorist (13.10.2019 um 12:52 Uhr)
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #34
    Registriert seit
    Dec 2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    314
    ...blöderweise gibt es im Traum keine reale Problembewältigung.
    .
    Diesen Tod
    sterben
    einzig
    in das Leben
    .

  5. #35
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.161
    Weil es so viele Reflektionsflächen gibt. Aber viele Menschen werden dir auch das Gegenteil sagen weil sie Probleme real nicht mehr wahrnehmen sondern nur auf die Emotions reduziert. Weil Logik wie du sie ansprichst zu unmenschlich ist. Um zu vergessen wo wir beginnen und aufhören.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #36
    Registriert seit
    Dec 2011
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    740
    ..blöderweise gibt es im Traum keine reale Problembewältigung.
    Doch, gibt es! Im Schlaf ruht der Geist nicht, sondern arbeitet auf Hochtouren. Die wissenschaftliche Meinung darüber schon mal ist, dass die Problembewältigung in kognitiver Wachheit nur Folge einer Klärung vom unnützen Absatz des vorher Erlebten darstellt. Kausal findet die Problembewältigung eben im Schlaf statt. Der wahrgenommene Traum ist eine bildlich ins Bewusstsein erfolgte Rückmeldung. Der Wachzustand ist genaugenommen die Exekutive des Traumprozesses und der Informationssammlung.
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  7. #37
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.161
    Wenn die Realität mehr wäre als das was wir für unbeeinflussbarer halten als das was wir exekutieren können zwischen der geistigen und materiellen Welt. Da kommt Hans seine Erkenntnistheorie zum tragen die uns dem folgen lässt was Geist bleiben muss, da sonst dimensionale Gleichschaltung erfolgt. Und da liegt auch die Elektrizität unserer Leben die für Verbildlichung sorgt und damit Frequenzabstimmung der Bewusstseinswellen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  8. #38
    Registriert seit
    Dec 2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    314
    Zitat Zitat von Arkadier Beitrag anzeigen
    Doch, gibt es! Im Schlaf ruht der Geist nicht, sondern arbeitet
    Ja, auf der Ebene stimmt das.
    Traum, ist bei mir anders gemeint. Daraus gibt es nur aufwachen, um die Lösung "zu finden, zu sein". Innerhalb dessen, keine Chance.
    .
    Diesen Tod
    sterben
    einzig
    in das Leben
    .

  9. #39
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.161
    Zitat Zitat von Skirke Beitrag anzeigen
    Ja, auf der Ebene stimmt das.
    Traum, ist bei mir anders gemeint. Daraus gibt es nur aufwachen, um die Lösung "zu finden, zu sein". Innerhalb dessen, keine Chance.
    Das Gedicht macht da aber keinen Unterschied und wenn wir uns soweit verschachtelt haben bis hierher ist die Aufwachebene auch nur noch eine Tür die die sich in unseren Synapsen bewegt. Denn alles kann herbeirealisiert oder weggeträumt werden.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

Seite 3 von 3 Erste 123

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden