Thema: Weil doch

  1. #1
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    57

    Weil doch

    .






    Von oben fällt nach unten,
    Aus Rotem hin ins Grün,
    Zum Schwarz, zum Weiß vom Bunten,
    Vom Bangsein jetzt ans Kühn,
    Und frag nicht Wer! Was hilft das wem?
    Nichts ist, nur ein Bewegen
    Von diesem Ding zu Dem.






    .

  2. #2
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    Hallo Verdi,

    ich nehme an, weil doch eine Menge an sinnlichen Eindrücken, an sich ändernden Emotionen u.a.m. damit verbunden ist. ist das
    Dargestellte nicht "nur ein Bewegen von diesem Ding zu Dem", nicht nur ein Perspektivenwechsel, sondern eine Veränderung im Sein (z.B. in "Vom Bangsein jetzt ans Kühn"). Entscheidend sind hier Beobachtung und Feststellung, Fragen sind eigentlich überflüssig und höchstens für eine "Bewertung" brauchbar.
    Formal durchdacht und überzeugend.

    Lieben Gruß
    Carolus

  3. #3
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    Zitat Zitat von Ferdi Beitrag anzeigen
    .

    Von oben fällt nach unten,
    Aus Rotem hin ins Grün,
    Zum Schwarz, zum Weiß vom Bunten,
    Vom Bangsein jetzt ans Kühn,
    Und frag nicht Wer! Was hilft das wem?
    Nichts ist, nur ein Bewegen
    Von diesem Ding zu Dem.

    .

    Ein Blatt fällt?

  4. #4
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    Hallo!

    Carolus, obwohl mit dem berühmten Komponisten weder verwandt noch verschwägert, antworte ich an seiner Stelle - ist ja mein Faden: "Bewegung" -> "Veränderung" -> "Leben" ("Sein") ist sicher eine Begriffskette, die für den Text Bedeutung hat. Formal gesehen ist es eine alte Strophe aus dem 16. Jahrhundert, die ich recht gerne schreibe.

    Horst, viele Blätter fallen; ist ja gerade Herbst ... Im Text, der ja ausdrücklich "Und frag nicht: 'Wer?'" ausruft, scheint mir ein in diese Richtung gehendes Ergründenwollen nicht ganz passend?!

    Danke für eure Rückmeldungen!

    Ferdi

  5. #5
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    Das kann ja sofort in die Enzyklopädie so klar wie es alle Geheimisse auf die Bewegung zurückführt. Und dabei wäre es doch auch nicht so schlecht alles von einem schwebenden Standpunkt zu betrachten so als fielen wir eher aus dem Rahmen der Bewegung anstatt durch all das was hier zu stehen beliebt. Weil es letztendlich um die Energie geht.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
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    Hallo Terrorist!

    Ich bin nicht sicher, ob die (Aussage-)Klarheit eines Gedichts mit der einer Enzyklopädie vergleichbar ist. Der "schwebende Standpunkt" führte zu einem anderen Text; den muss jemand anderes schreiben. "Weil es letztendlich um die Energie geht" ist, mal wieder, heiße Wortluft ...

    Gruß,

    Ferdi

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