Thema: Frauenbusen

  1. #1
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    Frauenbusen

    Frauenbusen

    Der Mann, so ist es wohl bekannt,
    schon immer viel Gefallen fand,
    an weicher Frauenbrust.

    Soeben auf die Welt gekommen,
    von der Geburt noch ganz benommen,
    war dies für ihn die größte Lust.

    An Mutters Brust da wollt er liegen,
    sich immerfort mit ihr vergnügen.
    Er wurd zum Mann.

    Der Frauenbusen lockte ihn,
    mit aller Macht zum Weibe hin.
    Zog ihn in Bann.

    Er wurde älter und gebrechlich,
    noch immer liebte er unsäglich,
    den Frauenbusen.

    Und hielt der Tod ihn schon gefangen,
    erfüllte ihn noch das Verlangen,
    mit ihm zu schmusen.

    So ist's vom Anfang bis zum Ende.
    Der Mann legt gerne seine Hände,
    getrieben von der größten Lust,
    auf Frauenbrust.

    Neropezine
    03-2019

  2. #2
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    Lb. neropezine,

    mich hat es nicht erotisch angeregt. Es sind schöne Reime, jedoch nicht metrisch einheitlich. Habe es gern gelesen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Hallo neropezine,
    was denn nun: Busen oder Brüste? Du machst mich ganz wuschig.
    Frauen haben Brüste, Männer auch. Haben Männer auch einen Busen? Das Gedicht "An den Mond" enthält immerhin die Verse "Einen Freund am Busen hält/und mit dem genießt".
    Gruß,
    Festival

  4. #4
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    Ich werde auch nur erregt in den Zustand versetzt wenn die Metrik stimmt. Dann hat man mehr in der Hand als nur was Weiches worauf kein Verlass ist. Ausserdem ist da bisher auch noch nichts erforscht worden warum das angeblich so ist wie du schreibst. Mit ein bisschen mehr Hintergrundwissen könnte ich darüber auch besser nachdenken.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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