1. #1
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    Oktoberwandern


    Oktoberwandern

    Schon tragen Niederungen Nebel,
    Hüllen das kleine Flüsschen ein,
    Denn langsam kommt der Kälteknebel:
    So muss das bei uns jährlich sein.

    Man kann jetzt wieder selig wandern,
    Denn keine Hitze bremst die Lust,
    Wenn wir von einem Ort zum andern
    Fortschreiten – ohne großen Durst.

    Bald heben schon die frühen Strahlen
    Die ersten Nebel für uns auf,
    Befrei'n uns von den Kältequalen,
    Wenn wir in unserem Wanderlauf.

    Nun sehen wir die Blätter bunter,
    Denn unsere Sonne kehrt zurück
    Und macht den Wanderer wieder munter:
    Er läuft hin zur Natur – im Glück!

    Solange wir noch gehen können
    Bleibt der Oktober unser Freund:
    Wir werden Freund ihn immer nennen,
    Denn er hat es stets gut gemeint

    Mit uns, die wir monatsgeboren
    In diese wunderschöne Zeit,
    Wo längst die Hecken sind geschoren
    Und alle Welt erntebereit.

    So reicht uns auch dieser Oktober
    Heut' wieder seine goldene Hand,
    Wird uns zum reichen Erntelober,
    Wofür er immer wieder stand.


    ©Hans Hartmut Karg
    2019

    *

  2. #2
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    Hallo "Dr. Karg",

    was für ein schönes rundes und stimmiges Gedicht. Beim Lesen hatte ich tausend wunderschöne Naturbilder vor Augen, toll geschrieben (und schön mit Worten gemalt)!

    LG Nixe
    Blätter fallen - Menschen auch...

  3. #3
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    Liebe Saalenixe,
    sorry,
    ich habe Deinen wunderbaren Kommentar erst jetzt gelesen. Danke dafür!
    LG H. H. Karg

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