"Vergiss den gehässigen Knecht! Er war nur faul und gefräßig.
Ich hab ihn seit Tagen schon nicht mehr gesehn."
"Ach ja, lieber Vater, hast recht. Auch mir gefiel er nur mäßig.
Ich werde bestimmt nicht vor Kummer vergehn."

"Mein Liesel, du glückliches Kind, schon morgen kommt ja der Neue,
ein stattlicher, ehrlicher, kräftiger Mann."
"Oh Vater, du weißt, wie sie sind - auf dass ich's bloß nicht bereue!
Ich hoffe, dass der dann 'das Richtige' kann."

Doch kam es, wie's meistens halt kommt: Der Neue war so ein Flegel
und hatte statt Liesel nur Flausen im Kopf.
Er wusste auch nicht, was sich frommt und brach die heiligste Regel.
Da packte ihn Vater beim rötlichen Schopf

und zerrte ihn raus auf den Hof. Dort flogen erstmal die Fäuste,
der Fusstritt und Schlimmeres folgten sodann.
Bald wurde es Liesel zu doof. Aus Westen kam schon der Neuste,
ein stattlicher, ehrlicher, kräftiger Mann ...