O
Herbst!

Du
tanzt
so
diesig

über die Felder,
wenn die Abendglocken sich neigen.
Du welkst und wandelst im güldenen Licht.

Die Symphonie des Niedergangs rauscht
schweigsam durch das Rascheln des Laubes.
Vor fallenden Wolken versammeln sich Rentner
für ihren jährlichen Flug in den Süden.

Und endlich darf man wieder depressiv sein,
denn es graut taubtrüber Ginst im Musenhain.

Ach ja: Bunte Blätter! Und natürlich Nebel!
Junge, dieser Nebel!
Junge!





[Herbstgedicht Nr. 10.816 (III. Version, Abschnitt 4.1)]