1. #1
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    Schubladengeheimnis

    Ein Mann presst die Hände gegen eine Schublade, damit sie niemand aufzieht. Niemand soll hineinschauen. Keiner soll sein Schubladengeheimnis zu Gesicht bekommen.
    Aber wer sollte es überhaupt sehen wollen? Selbst das Schränkchen, in dem sich die Schublade befindet, ist ein billiges Möbelhausschränkchen.
    Dem Mann schmerzen die Arme. Ach, wenn er doch erkennen könnte, dass seine Schubladengeheimnisse nur Allerweltsgeheimnisse sind, die jeder so oder ähnlich ebenfalls hat. Geheimnisse, die niemanden interessieren, für die man sich auch nicht schämen muss.

    Am Haus schlendert ein kleiner Junge vorbei. Aus seiner niedrigen Perspektive sieht der Junge durch das Fenster nur den Kopf des Mannes. Er sieht dessen verspannte Gesichtszüge und den nach unten gerichteten Blick. In einer Art Reflex bleibt der Junge stehen und schaut ebenfalls nach unten. Zwischen den Gehwegplatten wachsen Moos und einige wenige kleine Grasbüschel.
    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wundert sich eine Frau über den Jungen und den Mann, wie sie beide zu Boden schauen.

    Als die Frau sich gerade fragt, ob die beiden in irgendeiner Beziehung zueinander stehen, da hebt der Junge den Kopf, blinzelt in die Wolken und setzt – halb gehend, halb hüpfend – seinen Weg fort.

  2. #2
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    Hallo leuchtendgrau,

    das gefällt mir mal wieder ausnehmend gut. Allerdings würde ich den zweiten Absatz streichen - es wäre schöner, wenn das Schubladengeheimnis ein Geheimnis bleibt; es würde den Spannungsbogen erhöhen. Wenn Du meinst, es würde dann zu kurz, lass den Jungen dem Mann noch mehr ins Gesicht schauen: ist er alt, ist er grau, ist er noch jung und blond? Lass die Frau den Jungen näher betrachten; sie wird sicher ein paar mehr Gedanken haben, als nur den der Beziehung zwischen ihm und dem Mann?
    Ich bin ein Fan von dem offenen Ende! (Und mehr und mehr stelle ich fest, wohl ein Fan Deiner Schreibe zu sein )

    Liebe Grüße
    Nina
    .
    .

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  3. #3
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    Hallo leuchtendgrau,

    Mir gefällt diese Geschichte auch ausnehmend gut. Ich lese es nur anders als Nina: Für mich wird das Schubladengeheimnis gerade nicht gelüftet (Oder hast du etwa schon einen Absatz entfernt? Aber ich sehe keinen Änderungsvermerk.)

    Die Idee den Mann etwas genauer zu beschreiben, gefällt mir auch. Vielleicht bekommen wir dann auch eher einen Eindruck, was sich da in der Lade befinden könnte, ohne dass du es verraten musst.

    Gerne gelesen!
    Lieben Gruß
    albaa

  4. #4
    Tincatinca Guest
    Dass sich jemand irgendwelcher Dinge schämt, die er mal gedacht oder getan oder nicht gedacht und nicht getan hat, ist immer schon eine recht relative Angelegenheit gewesen. Wie wir aus den Medien erfahren, sind sich selbst heute 93jährige, damalige KZ-Aufseher keiner Schuld bewusst, aber die Thunberg-Gretel weiß, dass wir alle, bis auf ganz, ganz wenige, schuldig sind.

    Für gewöhnlich tun wir uns beim Vertuschen so genannter „Sündenfälle“ heutzutage recht leicht. Statt mühsam irgendwelche, billig gefertigte und schlecht schließende Kommoden zuzuhalten, gehen wir z. B. beichten, kaufen uns einen Ablassschein, fahren mit einer Rennyacht und großer Entourage nach Übersee – how dare you?! – oder wählen die AfD.

    Das G’schichterl hier ist leider recht oberflächlich an der menschlichen Wirklichkeit vorbeiskizziert und steckt, wenn man genau hinschaut, voller Widersprüche. Warum sollte einer, der sich seiner Vergangenheit geniert, so auffällig benehmen, dass sogar die Gassenjungen draußen aufmerksam werden, obwohl sie ja gar nicht erkennen können, was der Kerl da treibt, sondern nur sein Gesicht sehen? Woher wissen sie, dass das Schrankerl ein so billiges ist? Und wenn das Verbergen von „Jugendsünden“ dennoch sogar draußen auf der Straße erkennbar wäre – wie kommt der Autor auf die Idee, das Erkennen würde nicht sofort gegen den Schuldiger verwendet? Jeder, aber wirklich jeder schleppt die Erbsünde mit sich herum, und wenn’s „nur“ die drei Tonnen Kohlendioxid sind, die er alljährlich in die Luft bläst, und bietet damit einen wohlfeilen Ersatz für die außen vorgelassene Erbsünde.

    Wer sich wann und wofür schämt, war noch nie eine reine Privatangelegenheit, sondern immer schon eine Frage der Herkunft, der Erziehung und Bildung ebenso wie des Zeitgeistes. Und der, so mein ich, hat’s heutzutage, im Zeitalter der elektronischen Massenmedien, besonders leicht. Die Fallen sind überall aufgebaut, und der Ablasshandel steht in noch höherer Blüte als vor der Reformation.

    Heut hat keiner mehr die Fenster offen, sondern dicht verschlossen und dämpft seine Seele und das Klima mit dicken Styropor- und Urethanplatten. Gehandelt wird nur noch online. Per Knopfdruck.

    tinca

  5. #5
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    Hallo Tinca,

    Also das mit dem "an der menschlichen Wirklichkeit vorbeiskizziert" mag sein. Es ist ja auch eine Geschichte, eine surreale. Da kann man sogar durch geschlossene Fenster sehen, aber wer sagt, dass das Fenster nicht offen steht und da schadet auch kein Mann der bühnenreif seine Geheimnisse gegen unsichtbare Geheimnisdiebe verteidigt, vielleicht ist er ja dement, der Junge ist sein früheres Ich und die Frau sind wir Leser.

    Die Stimme aus dem "Off" kann dann wohl nur der Allmächtige sein! Oder falls er doch KFZ-Aufseher war vielleicht ein AfD-Wähler?

    Lieben Gruß
    albaa
    Geändert von albaa (27.10.2019 um 11:57 Uhr)

  6. #6
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    Hallo Nina, albaa und tinca,

    erstmal euch vielen Dank fürs Kommentieren.
    Es freut mich sehr, dass zumindest zweien der Text gefallen hat.

    Zitat Zitat von linespur Beitrag anzeigen
    Allerdings würde ich den zweiten Absatz streichen - es wäre schöner, wenn das Schubladengeheimnis ein Geheimnis bleibt; es würde den Spannungsbogen erhöhen. Wenn Du meinst, es würde dann zu kurz, lass den Jungen dem Mann noch mehr ins Gesicht schauen: ist er alt, ist er grau, ist er noch jung und blond? Lass die Frau den Jungen näher betrachten[...].
    Enthüllt wird das Geheimnis ja nicht und ich mag das Skizzenhafte des Textes. Ich kann mal versuchen, etwas mehr zu beschreiben, kann mir aber nicht vorstellen, dass das für mich funktioniert.
    Ich glaube, ich ändere erstmal den Salamandertext.

    Zitat Zitat von albaa Beitrag anzeigen
    Ich lese es nur anders als Nina: Für mich wird das Schubladengeheimnis gerade nicht gelüftet (Oder hast du etwa schon einen Absatz entfernt? Aber ich sehe keinen Änderungsvermerk.)
    Nein, ich habe nichts geändert. Ich denke, Nina meint, ich solle den Teil streichen, in dem das Schubladengeheimnis als Allterweltsgeheimnis und Nichtigkeit beschrieben wird.

    Zitat Zitat von Tincatinca Beitrag anzeigen
    Das G’schichterl hier ist leider recht oberflächlich an der menschlichen Wirklichkeit vorbeiskizziert und steckt, wenn man genau hinschaut, voller Widersprüche. Warum sollte einer, der sich seiner Vergangenheit geniert, so auffällig benehmen, dass sogar die Gassenjungen draußen aufmerksam werden, obwohl sie ja gar nicht erkennen können, was der Kerl da treibt, sondern nur sein Gesicht sehen? Woher wissen sie, dass das Schrankerl ein so billiges ist?
    Ich dachte es wäre klar, dass der Text keine Szene mit einem realen Hintergrund beschreibt. Dass jemand, offenbar allein in seiner Wohnung steht und die Schublade eines Schränkchens zuhält, ist ja einigermaßen absurd.
    Weder der Junge noch die Frau wissen, was der Mann macht, noch von der Existenz des Schränkchens. Der Mann benimmt sich auch nicht besonders auffällig, es ist der Junge, der zufällig an dem verspannten Gesicht 'hängen bleibt'.

    Der Ausgangspunkt des Textes ist ein Mann, der eine anstregende, aber sinnlose Tätigkeit verrichtet. Anstatt sich dem Leben zuzuwenden, hat er sich in falschen Gedanken verfangen.
    Mann, Kind und Frau habe nichts miteinander zu tun, werden aber durch ein zufälliges Zusammentreffen für einen Augenblick miteinander verbunden.
    Den zweifachen Perspektivwechsel mag ich sehr, wie auch die Spiegelung des Mannes im Jungen, als könne er (der Junge) ergründen, was der Mann sieht, wenn er selber zu Boden schaut. Und vielleicht zeigt der Junge, der wie Kinder eher dem Moment verhaftet ist, dem Mann, wie er auf seine Situation schauen sollte, nämlich nicht rückwärtsgewandt. Nur bekommt das der Mann gar nicht mit, weil er nur mit dem Schränkchen beschäftigt ist.

    Für mich hat der Text etwas von einem surrealistischen Gemälde, wo alles mit allem in Verbindung steht. Von daher können die Figuren auch gesichtslos sein, als hätte sie Giorgio de Chirico gemalt.

    Gruß,
    leuchtendgrau
    Geändert von leuchtendgrau (27.10.2019 um 14:22 Uhr)

  7. #7
    Tincatinca Guest
    Die Hälfte des G'schichterls geht doch so:
    Ein Mann presst die Hände gegen eine Schublade, damit sie niemand aufzieht. Niemand soll hineinschauen. Keiner soll sein Schubladengeheimnis zu Gesicht bekommen.
    Aber wer sollte es überhaupt sehen wollen? Selbst das Schränkchen, in dem sich die Schublade befindet, ist ein billiges Möbelhausschränkchen.
    Dem Mann schmerzen die Arme. Ach, wenn er doch erkennen könnte, dass seine Schubladengeheimnisse nur Allerweltsgeheimnisse sind, die jeder so oder ähnlich ebenfalls hat. Geheimnisse, die niemanden interessieren, für die man sich auch nicht schämen muss.
    Sorry, aber was sollte daran "surreal" sein? Das Schrankerl? Oder das Gewissen des Mannes? Hier wird nicht nur etwas 1:1 vorgestellt, sondern auch gleich noch kommentiert, damit's auch bestimmt jeder von uns kapiert: Der Mann hat ja ganz bestimmt nichts Schlimmes angestellt, nicht wahr - so wie der heute 93-jährige, der mit 17 das Personal im KZ Stutthof unterstützte und dabei war, als dort rund 65 000 Juden erschlagen, erschossen oder vergast wurden. Der hat sein Schrankerl heute nicht im Parterre stehen, sondern irgendwo im Keller, damit's der Jugendrichter(!) nicht findet.

    Offenbar hat man mich nicht verstanden. Unsere Gesellschaft, schon gar nicht die öffentliche, hat doch gar kein Interesse an Unschuldigen. Sie giert nach Bösewichten; die Nummer mit der Erb- wurde zwischenzeitlich durch die Klimasünde ersetzt. Von der ist niemand und nichts mehr frei, ganz egal, wo die Kinder und die Omis hingucken.

    Da nützt auch das Beichten nichts mehr. Der Ablasszettelverkauf wird ins Unermessliche steigen, und Doktor Luther dreht sich im Grab um. Alles umsonst ...

    tinca
    Geändert von Tincatinca (27.10.2019 um 15:14 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Tincatinca Beitrag anzeigen
    Sorry, aber was sollte daran "surreal" sein?
    Die absurde Ausgangssituation, die sich daraus ergebenden 'Verstrickungen' der drei Personen sowie die Perspektivwechsel und die Spiegelung. Der Text funktioniert auf einer Bildhaften Ebene und es liegt viel Unausgesprochenes darin.
    So sehe ich es jedenfalls.

    Du sagst, die Gesellschaft habe kein Interesse an Unschuldigen.
    Ja und? Ich aber.

    Es sind keine Verbrechen, die da in der Schublade versteckt sind.
    Der 93-jährige KZ-Mann, den du zum zweiten mal erwähnst, passt hier gar nicht rein.
    Der kleine Text (oder das "G'schichterl", wie du so schön sagst) wurde von mir nicht als groß angelegte Gesellschaftskritik konzipiert.

  9. #9
    Tincatinca Guest
    Das Schöne und manchmal auch das Dumme bei vielen komplizierteren Geschichten ist, dass manche Leser eigene Vorstellungskräfte haben; sie kommen mitunter auf Sachen, die der Urheber noch gar nicht bedacht hat, und sie nehmen manche Dinge ganz anders, als sie vom Autor beabsichtigt waren. Das Gestürm um den Nobelpreis für Handke ist ein schönes Beispiel dafür: Da wird jetzt vieles gesehen, was seinerzeit und anderswo übersehen wurde.

    Dieses G'schichterl hier kommt aber nicht kompliziert, sondern recht einfach daher. Was der Protagonist früher angestellt hat oder nicht, spielt gar keine Rolle, jedenfalls genügen offenbar die Blicke zweier fremder Menschen, dass er sich unsicher und unwohl fühlt bei dem, was sich bei ihm vielleicht finden ließe.

    So weit, so banal. Es ist das typische Verhalten unsicherer Menschen, die allzu rasch zu Mitläufern werden aus Angst, der Norm nicht zu genügen. Das Gegenteil von Handke, sozusagen. Ob ihn die Omi und das Buberl, die sein Gesicht hinter dem Fenster erkannt haben wollen, wohl demnächst schlachten helfen?

    tinca
    Geändert von Tincatinca (27.10.2019 um 19:16 Uhr)

  10. #10
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    Auweia, lustige Geschichte!

    Zitat Zitat von Tińatinca
    Das Schöne und manchmal auch das Dumme bei vielen komplizierteren Geschichten ist, dass manche Leser eigene Vorstellungskräfte haben; sie kommen mitunter auf Sachen, die der Urheber noch gar nicht bedacht hat, und sie nehmen manche Dinge ganz anders, als sie vom Autor beabsichtigt waren.
    Hm, ja, warum nicht.... wie nun weiter?

    Zitat Zitat von Tińatinca
    Was der Protagonist früher angestellt hat oder nicht, spielt gar keine Rolle, jedenfalls genügen offenbar die Blicke zweier fremder Menschen, dass er sich unsicher und unwohl fühlt bei dem, was sich bei ihm vielleicht finden ließe.
    Moooment, war das wirklich so?

    Zitat Zitat von leuchtendgrau
    Am Haus schlendert ein kleiner Junge vorbei. Aus seiner niedrigen Perspektive sieht der Junge durch das Fenster nur den Kopf des Mannes. Er sieht dessen verspannte Gesichtszüge und den nach unten gerichteten Blick.
    Hm... der Junge ist leider nur Zeuge, kein Täter. Und die Frau?

    Zitat Zitat von leuchtendgrau
    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wundert sich eine Frau über den Jungen und den Mann, wie sie beide zu Boden schauen.
    Hm... die Frau bezeugt die Anwesenheit des anderen Zeugen. - Wer ist dann der Täter? Etwa Tincatinca? Neeeeeiiin!

    Zitat Zitat von Tincatinca
    Das Schöne und manchmal auch das Dumme bei vielen komplizierteren Geschichten ist, dass manche Leser eigene Vorstellungskräfte haben; sie kommen mitunter auf Sachen, die der Urheber noch gar nicht bedacht hat, und sie nehmen manche Dinge ganz anders, als sie vom Autor beabsichtigt waren.
    Zwei tolle Geschichten in einem Faden! - So geht Kritik! Mein Probs auch an die Tincatinca. Und, heute is mir mal so, zugleich an Donald Trump...
    Geändert von Artname (04.12.2019 um 20:58 Uhr)
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  11. #11
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    Zitat Zitat von Artname Beitrag anzeigen
    Moooment, war das wirklich so?
    Definitiv: nein.
    Der Mann schaut nur auf das Schränkchen und bekommt gar nicht mit, was draußen vor sich geht.
    Der Junge sieht das Gesicht des Mannes und reagiert darauf.
    Die Frau sieht den Jungen und den Mann und setzt diese in eine Beziehung.
    Die Leserin, der Leser, sieht wiederum drei Personen, die kurz in eine Art zufälligen Zusammenhang treten, dessen Ursprung und Hintergrund das eigentlich nichtige Schubladenheimnis ist.

    Zitat Zitat von Artname Beitrag anzeigen
    Hm... der Junge ist schon mal Zeuge, kein Täter. Und die Frau?
    Die Themen Täter, Zeugen und Schuld spielen in dem Text für mich überhaupt keine Rolle.
    Es geht mehr um Wahrnehmung sowie Außen- und Innenwirkung.

    Ja, es ist immer wieder spannend, was Texte bei anderen auslösen.

  12. #12
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    Zitat Zitat von leuchtendgrau
    Die Themen Täter, Zeugen und Schuld spielen in dem Text für mich überhaupt keine Rolle.
    Es geht mehr um Wahrnehmung sowie Außen- und Innenwirkung.
    Lieber @leuchtendgrau, ich bin da ganz deiner Meinung. Und Tincatinca ursprünglich in #4 wohl auch:

    Zitat Zitat von Tincacatinca
    Warum sollte einer, der sich seiner Vergangenheit geniert, so auffällig benehmen, dass sogar die Gassenjungen draußen aufmerksam werden, obwohl sie ja gar nicht erkennen können, was der Kerl da treibt, sondern nur sein Gesicht sehen?

    Aber solch eine Slalomfahrt kann danach eben beim Kritisieren AUCH mal passieren. Oder ich interpretiere die Tincacatinca in diesem Falle meinerseits falsch. - Ach, Kritiker haben es heute aber auch nicht mehr leicht!

    man sieht sich
    Geändert von Artname (04.12.2019 um 22:07 Uhr)
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

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