Thema: Die Fülle

  1. #1
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    Die Fülle

    Dünne Haut. Was ist es, das Leben? Der Wille dem Anderen treu zu dienen? Ist es die Liebe?
    Sensibeler Filter. Er dehnt die Zeit, erfasst die Stunden zwischen den Sekunden.
    Ich taste mich voran, als wär ich blind, die Finger vorsichtig in den Raum streckend.
    Diese Leere ist voller Leben.

  2. #2
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    Lb. smash,

    kaum einer ahnt, was ein Gefühlsleben alles in sich birgt. Es gibt da Stunden zwischen den Sekunden und Finger die in den leeren Raum gesteckt werden. Sensibel kann dies auch in Treue mit Liebe geschehen. Gefühle können oft ungewöhnlich sein.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Hallo Hans,
    danke für deinen sinnvollen Kommentar.

    Viele Grüße
    Geändert von smash (08.11.2019 um 17:56 Uhr)

  4. #4
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    Die Finger mildern die in den Raum gestreckte Blindheit etwas ab und ein Rückbezug auf die Haut wäre zum Schluss vielleicht auch noch drin gewesen, damit die Leere voller Leben sich vielleicht personalisierter haette erleben lassen. andererseits lässt das gerade Raum um die Finger reinzustrecken.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Hallo Terrorist.
    Danke für deine Resonanz. Interessant, dass bei deiner Reflexion des Gedichtes die Frage nach der persönlichen körperlichen Erfahrung der Umgebung eine Rolle bekommt. Philosophische Thesen des Dualismus, Monismus, der physischen Grenzen tauchen auf. Ist die Leere aufgehoben, wenn man die eigene Person im Raum erfährt, körperlich, als eine Vorstellung, eine möglicherweise immaterielle Idee. Diese Überlegungen wollte ich mit den Zeilen greifbar machen.

    Grüße,
    smash

  6. #6
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    Nein, keine immaterielle Idee...sondern einfach "nur" eine solipsistische Vorstellung....die viele Anhänger hat.

    Bevor ihr erzählt wo ihr sonst noch überall eure Finger reinsteckt....komm ich lieber zum Text:

    ....der hat was...auch wenn ich das nicht näher beziffern kann. Es ist es wohl nicht das...das erzählt wird...sondern eher das Unausgesprochene...die Lücken...was mich anspricht

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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