Thema: Zeit und Sinn

  1. #1
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    Zeit und Sinn

    Das Leben ist nicht ohne Sinn,
    es gibt der Welt Erinnerung.
    Ich weiß, dass ich auch selbst sie bin,
    im Fortschritt der Veränderung.

    Veränderung, sie wird gefühlt,
    mit Freude, Schmerz zu jeder Zeit
    und mit der Strom vorwärts gespült.
    Was zuvor nah ist danach weit.

    Der Sinn liegt, in dem was geschieht,
    in Zeit und Raum oft unerkannt.
    Das Ganze jedoch niemand sieht,
    drum bleibt es ewig unbenannt.

    Beständig ist auch jeder Kreis,
    der um und in den Weiten schwingt.
    Selbst dann, wenn niemand davon weiß,
    was alles durch die Sphären dringt.
    Geändert von Hans Plonka (10.11.2019 um 14:20 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Man wird mit dem Strom vorwärts gespült, Hans, wenn man keine Lust hat gegen ihn zu schwimmen und so vielen Entgegenkommenden zu begegnen. Das geschieht, je nach Wahl der Richtung, mit Dativ oder Akusativ aber niemals mit Nominativ. (V3 S2)

    "Was vorher nah, ist später weit " - diese Binsenweißheit gehört eher in den V4 S2, weil dort ein Trochäus auch vom geneigten Leser schlecht geduldet wird.

    Der Rest ist kein Fleck und ich bin mit ihm zufrieden.
    Es steht jedem frei mir zu widersprechen.

  3. #3
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    Oft erklärst du den Fakt warum Schreiben an und für sich dem gleicht warum wir es tun. Und die Wortverknüpfungen in irgendwelchen Zusammenhängen tun ihr übriges dafür, dass Sinn und Reaktion darauf nur in Frage kommen wenn es um eine zweckdienliche Bereitschaft zur Argumentation um damit psychoverwandtes geht.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    Lb. Akibarubin,

    Der Sinn liegt, in dem was geschieht,
    in Zeit und Raum oft unerkannt.
    der um und in den Weiten schwingt.
    der sowohl eng wie auch weit schwingt.
    Weitere Änderungen sind mir nicht eingefallen.

    LG Hans

    Lb Terrorist,

    die Verwandtschaft der Psyche mit dem Materiellen besteht in der Betrachtung von gegenseitigen Einflussnahmen, in denen sich Gemeinsamkeiten finden lassen. Die Argumentation ist hierzu ist eine subjektive Randerscheinung, die dann durch ihren verdeutlichenden Charakter die Betrachtung beeinflusst. Danke für Dein Interesse.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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