Thema: Der Schoner

  1. #1
    Registriert seit
    Nov 2019
    Beiträge
    349

    Der Schoner

    Und bald schon wirkst du derart arrogant in Hand und Schrift,
    das Herz und Kopf sich jedem schnell verschließen.
    Es würgt ein Wort im Schwalle ausnahmslos von dir an Land,
    das kann kein Mensch mit Ernst und Restverstand so ganz genießen.

    Du schreibst in einem Block aus schwarzem Brei und Wust,
    der aussieht wie ein Potpourri aus wüstem Weiß und Einerlei.
    Klanglos, fast perfider Dreck der dich verrät - von einem Ort,
    der zäh wie Kotze gern aus einem deiner Tagebücher fließt,
    als wolltest du dich ahnungslos vors Rohr und über Bord begeben.

    Ungeachtet deines Schweinehunds und Seins, null Reflektion
    und schonungslos wie manch ein Schoner auf dem Meer,
    hin und her - so dümpeln vor dir deine eignen Zeilen
    zwischen Kopf und Fuß getreten und verweilen - hin und her.
    Doch droht der Kahn zu sinken, will man ihn beflissentlich beschießen.

    Anbei ein Rat dem schreibgewillten Moses, stiller Partitur,
    es ist nicht alles Gold was glänzt und auf dem Grunde liegt.
    So eigne dir ein Handwerk an, dass deinem Feind sich stellt
    ganz ohne, dass es dich vor ihm entblößt und laut zum Angriff bellt.
    Denn federfeste Widerworte reichen oft,
    um wortgewaltvoll in den Bug ein Loch zu schießen.
    Geändert von Mythenfreund (07.01.2020 um 19:11 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    Apr 2014
    Beiträge
    1.940
    Lieber Mytenfreund,

    hier will sich uns aber ein recht kampfbetonter Federkiel zeigen, mit welchem du deine Schoner übers Papier segeln lässt. Schonungslos suchst du das Du und scheinst dabei auch eine ganze Ladung Lehrmeisterei an Bord zu haben, die du unaufgefordert auf dein imaginäres LD (lyrisches Du) abfeuerst. Der allwissende Autor ist gleichzeitig der omnipotente Kapitän, der das LD jederzeit in Grund und Boden schießen könnte. Die Rollen sind klar verteilt, und die Empathie des LI's besteht lediglich darin, die verwundbaren Schwachstellen des LD's auf dem Hochsitz seines Mastes auszumachen und zu benennen. Da es bei diesem Kampf mit solch martialen Bildern immer nur um die Auseinandersetzung mit uns selbst gehen will, bin ich gespannt, welche Strategien du dir sonst noch auszudenken vermagst. Wenn sich hier des Autors gnadenlose Einstellung und sein Grundsatzprogramm zeigen will, so sei trotzdem nicht so hart zu deinem lyrischen Ich.


    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen

    Und bald schon wirkst du derart Arrogant in Hand und Schrift,
    das Herz und Kopf sich jedem schnell verschliessen...
    Doch hier mein Rat du schreibgewillter Moses, stiller Partitur,
    es ist nicht alles Gold was glänzt und auf dem Grunde liegt.
    Drum eig'ne dir ein Handwerk an, das Deinem Feind sich stellt
    ganz ohne, dass es Dich vor ihm entblößt und laut zum Angriff bellt.
    Denn Federfeste widerworte reichen oft,
    um Wortgewaltvoll dir ein Loch ins Bug zu schießen.
    Nun, ich bin jetzt weder Dein Feind, welcher plötzlich groß geschrieben werden muss, noch bin ich ein schreibgewillter Moses, der um einen lehrmeisterlichen Rat gebeten hat. Apropos Handwerk, wenn du schon Groß- und Kleinschreibung verwendest, dann unterliegt auch dein "Wortgewaltvoll" als Adverb und das Adjektiv "Arrogant" den Gesetzen der Kleinschreibung, Widerworte dagegen bleiben substantivisch und der Bug bleibt maskulin. Aber das sind Nebensächlichkeiten. Denn ich habe mich von deinen wuchtigen Zeilen gerne ein Stückchen mitnehmen und niedermachen lassen. A.

  3. #3
    Registriert seit
    Sep 2018
    Beiträge
    902
    Hi, ein Riesending, musste es mehrere Male lesen, fuehlte mich angesprochen . S2V4: fliessen oder fliesst? S1V4: „so ganz“ duenkt mich inhaltlich falsch. S2V5: Muss man nicht zuerst ueber Bord gehen, um vors Rohr zu kommen? Anderes sagt Anju schon. Ich denke, kuerzer waer besser, brutaler. Zur Aussage: Ein Mensch, der sich nichts und niemand stellen will, aus Angst unterzugehen (?), und deshalb immer klein bleibt. Gern gelesen. LG L.A.F.

  4. #4
    Registriert seit
    Nov 2019
    Beiträge
    349
    Guten Morgen und vielen Dank für Eure hilfreichen Hände,

    es waren zu meiner Schande tatsächlich Fehler meinerseits da ich noch nie eine große leuchte in der Rechtschrift war und ich habe eure Anregungen gerne übernommen. Ich habe irgendwie gar kein Rechtschreibprogramm in meinem Pc und schäme mich ein wenig das zuzugeben.
    allerdings sehe ich das hier im Fenster ein recht Schrift Programm integriert ist, dieses hätte ich nutzen können, ich habe wohl zu voreilig gepostet, es tut mir leid.
    Des weiteren habe ich Ausbesserungen vorgenommen um einigen Vorschlägen gerecht zu werden und einige Sätze dahin gehend leicht umkonstruiert, da sonst der Lesefluss gestört wäre.

    @Anjulaenga
    hier will sich uns aber ein recht kampfbetonter Federkiel zeigen, mit welchem du deine Schoner übers Papier segeln lässt. Schonungslos suchst du das Du und scheinst dabei auch eine ganze Ladung Lehrmeisterei an Bord zu haben, die du unaufgefordert auf dein imaginäres LD (lyrisches Du) abfeuerst.
    der Satz gab mir sehr zu denken und ich gebe dir recht, es war unaufgefordert, dafür entschuldige ich mich, ich komme mir vor als hätte ich mit dem Gedicht gerade große Töne gespuckt und wäre kurz darauf selber abgesoffen weil alle Kanonen an Bord auf mich gerichtet waren, allerdings ist es auch ein Fakt das man nach einem veröffentlichen zum Angriff animiert ist.
    zudem habe ich wohl heute in einer Kritik etwas über die strenge geschlagen und ein Gedicht versenkt, denn das Gedicht ist nun fort und damit auch meine Kritik daran, was ich immer noch sehr Schade finde hinsichtlich meiner Arbeit an der Kritik.

    Da es bei diesem Kampf mit solch martialen Bildern immer nur um die Auseinandersetzung mit uns selbst gehen will, bin ich gespannt, welche Strategien du dir sonst noch auszudenken vermagst. Wenn sich hier des Autors gnadenlose Einstellung und sein Grundsatzprogramm zeigen will, so sei trotzdem nicht so hart zu deinem lyrischen Ich.
    ich bin nicht allwissend aber ich denke ich habe einen gewissen autodidaktisch angeeigneten Standart und der muss sich im Bezug auf Fachsimpelei nicht verstecken. es kann aber tatsächlich passieren dass ich auf den ein oder anderen etwas plump oder zu direkt wirke, dennoch weiß ich zu vermitteln, eventuell überfordere ich auch den ein oder anderen. Ich werde versuchen mich etwas zurück zu halten wenn das gewünscht ist. Vielleicht war es nicht die beste Idee die ich je hatte mit einem Attackeschild in einen Gedichtehafen ein zu fahren
    aber hey, ich habe Aufmerksamkeit bekommen was dann doch für mich spricht ^^

    Nun, ich bin jetzt weder Dein Feind, welcher plötzlich groß geschrieben werden muss, noch bin ich ein schreibgewillter Moses, der um einen lehrmeisterlichen Rat gebeten hat. Apropos Handwerk, wenn du schon Groß- und Kleinschreibung verwendest, dann unterliegt auch dein "Wortgewaltvoll" als Adverb und das Adjektiv "Arrogant" den Gesetzen der Kleinschreibung, Widerworte dagegen bleiben substantivisch und der Bug bleibt maskulin. Aber das sind Nebensächlichkeiten. Denn ich habe mich von deinen wuchtigen Zeilen gerne ein Stückchen mitnehmen und niedermachen lassen. A.
    sagen wir unentschieden und setzen uns in das zu Wasser gelassene Rettungsboot auf einen Kaffee und ein stück Kuchen
    danke für deine Kritik.

    @Hi,i

    S2V4: fliessen oder fliesst?
    ich habe dies bereits ausgebessert und den Kontext etwas verändert, "fliesst" habe ich gerne übernommen

    S1V4: „so ganz“ duenkt mich inhaltlich falsch.
    darüber muss ich mir selbst noch einig werden, ein fehler ist es nicht, ich lasse es mir noch einmal durch den kopf gehen

    S2V5: Muss man nicht zuerst ueber Bord gehen, um vors Rohr zu kommen?
    in dem Bild hatte ich zwei absichten...verbalen Mord durch das abknallen des lyr.du indem man dem lyr.ich vor das Rohr läuft und die Entscheidung der Selbstjustiz durch das freiwillige ableben und über bord gehen des lyr.du. es besteht also immer die Wahl, in beiden fällen lebt man danach aber meistens nicht mehr, wobei das freiwillige abspringen einem die Möglichkeit bietet irgendwo angespült zu werden.
    ein dritte variante wäre dennoch vor das Rohr, also den Gewehrlauf des lyr.ich zu geraten und als folge daraus danach über Bord zu gehen.
    liegt ja immer alles im Auge des betrachtenden.

    Zur Aussage: Ein Mensch, der sich nichts und niemand stellen will, aus Angst unterzugehen (?), und deshalb immer klein bleibt.
    aus meiner Sicht und das ist immer perspektivisch zu betrachten ob man sich im lyr.du oder lyr.ich wiederfindet, ist es eher ein zum Angriff gehen bevor man angegriffen wird und untergeht. also dem angriff anderer mit einem selbst deklarierten angriff zuvorkommen. das kann aber auch wie man sieht nach hinten los gehen im Rettungsbötchen ist noch Platz und wir haben Kaffee und Kuchen.

    @Gugol

    deine Rechtschreibhilfe hat mir sehr geholfen und ich habe auch dank dir vieles überdacht und abgeändert, danke dafür
    ich bin kein Schweizer ich habe aber dann doch das ß übernommen weil ich mir im Vorfeld nicht sicher war welche Schreibweise die richtige ist.
    groß darüber nachgedacht habe ich tatsächlich erst nach deinem drüber stolpern.

    Da frag ich mich: Ist es ein Nichtkönnen oder Schludrigkeit?
    wohl eine Mischung aus beidem irgendwie, hinzu kam der Aspekt des schnell Postens, ich schreibe meine Gedichte nicht im Thema erstellen faden, das hätte ich aber tun sollen denn ich sehe hier beim antworten wie schon erwähnt das ein Rechtschreibprogramm integriert ist, eventuell hätte mir das einiges erspart was die Fehler angeht, es tut mir leid dir das zugemutet zu haben
    wie erwähnt habe ich kein Rechtschreibprogramm, ich weiß nicht mal warum ich keines habe, da ich es tatsächlich gut gebrauchen könnte. ich schrieb das Gedicht in einem Word Text Dokument, ganz altbacken

    dein Zitat mit meinem Gedicht in etwas freierer Form sagt mir nicht zu, ich mag es gerne etwas strenger und in Blöcken, aber ich finde interessant das mein strenger Text in dir hervorruft es frei gestalten zu wollen und ich frage mich woher das kommt. Liegt es wohlmöglich an dem frei wirkenden wortklang, also dem Metrum?
    Deine Unterteilung leuchtet mir sogar ein...hm im Endeffekt zeigst du mir sogar das mein rundherum Geschwafel in 5 langen Strophen tatsächlich auf diese wesentlichen wenigen Aspekte herunter gebrochen werden könnten und der Inhalt dennoch seine Funktion und seine Wirkung beibehalten.
    Ich werde mich beim nächsten Gedicht aufs wesentliche beschränken. Allerdings kann ich nichts versprechen da ich ein großer Fan des textlichen sing-sangs bin und mir dein Vorschlag dahingehend zu prosaisch wird und auch zu frei im Hinblick auf das feste Gerüst eines Schiffes. Denn auch in ein Metrum kann man ein Loch integrieren.
    auch für dich ist platz in meinem Rettungsboot und Kaffee und Kuchen

    ich danke euch 3en für eure Auseinandersetzung mit meinem Gedicht
    lg Mythenfreund

  5. #5
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.764
    Hallo Mythenfreund,
    dass Du noch nie - und hier zitiere ich Dich beinahe wörtlich - eine große leuchte (Leuchte) in der Rechtschrift (Rechtschreibung) gewesen bist, erinnert mich an einen Scheiberling, der auch mit "einem gewissen autodidaktisch angeeigneten Standart (Standard)" angetreten war, um dann jahrelang in der Versenkung zu verschwinden. Ich frage mal ganz naiv: Kennen wir uns schon länger? Ich nannte mich damals "Kulturheinzi". Gab es Dich da auch schon?
    Du schreibst: "Ich werde mich beim nächsten Gedicht aufs wesentliche (Wesentliche) beschränken". Heißt das, dass Du in diesem Gedicht Unwesentliches geschrieben hast? Die Rechtschreibfehler hast Du in unzureichender Zahl ausgebessert.
    Da Du kein Schweizer bist, heißt es übrigens weder "fliessen oder fliesst" (und die Übernahme von "fliesst" ist vielleicht gut gemeint, aber trifft den Kern der Sache nicht). Es heißt im Deutschen "fließen" bzw. "fließt". Eine kleine Eselsbrücke: Wenn der Vokal vor dem "ß" oder "ss" kurz gesprochen wird (z.B. bei Kuss oder küssen), schreibt man Kuss bzw. küssen. Wir der letzte Vokal vor dem "ß" oder "ss" lang gesprochen (z.B. Gruß oder grüßen), schreibt man "Gruß" bzw. "grüßen". (Diese kleine Nachhilfe gilt nicht für Schweizer, die küssen und grüssen und ist kostenfrei).
    Zu Deinem Gedicht:

    Und bald schon wirkst du derart arrogant in Hand und Schrift, (derart - welcher Art? Kann man in Schrift arrogant wirken?)
    das (dass das) Herz und der Kopf sich jedem schnell verschließt (verschließen Herz und Kopf = Marmor, Stein und Eisen brechen).
    Es würgen Wortesschwalle (Wortschwalle - Schwall = Singular, Schwalle = Plural) ausnahmslos von dir an Land, (ein Schwall oder mehrere Schwalle sind mit Heftigkeit sich ergießende Flüssigkeiten; siehe den "Zauberlehrlin": "Walle, walle manche Strecke, daß, zum Zwecke, Wasser fließe und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße." Schwalle und würgen in Zusammenhang zu bringen, scheint mir unangebracht.
    die dann kein Mensch mit Ernst und Restverstand so ganz genießt.

    Du schreibst in einem Block aus schwarzem Brei und Wust,
    der aussieht wie ein Pottpourri (Pot*pour*ri, aus dem Französischen potpourri, eigentlich = Eintopf (aus allerlei Zutaten) aus wüstem Weiß und Einerlei.
    Klanglos, fast perfiden Dreck der dich verrät - von einem Ort, klangloser, perfider Dreck? Gibt es auch klangvollen, nicht bösartigen Dreck?
    der zäh wie Kotze gern aus einem deiner Tagebücher fließt,
    als wolltest du dich ahnungslos vors Rohr und über Bord begeben.

    Ungeachtet deines Schweinehunds und Seins, null Reflektion
    und schonungslos wie manch ein Schoner auf dem Meer
    , (schonungslos und Schoner in Zusammenhang zu bringen zeugt von zu wenig Beschäftigung mit der Materie = mangelndem Wortverständnis. Schoner sind mehrmastige Segelschiffe, die Wortherkunft ist im Englischen zu suchen; "schooner, (mundartlich) to scoon = über das Wasser gleiten = Gleiter.

    hin und her - so dümpeln vor dir deine eignen Zeilen
    zwischen Kopf und Fuß getreten und verweilen - hin und her.
    ("Hin und her - hatten wir gerade schon einmal)
    Doch droht der Kahn zu sinken, will man ihn beflissentlich beschiessen (beschießen). Aus dem (übers Wasser gleitendem, mehrmastigem und elegant aussehendem Segelschiff wir plötzlich ein Kahn, ein kleines, flachbodiges Wasserfahrzeuges. Wie beschießt man etwas "geflissentlich"?

    Anbei ein Rat dem schreibgewillten Moses, stiller Partitur,
    es ist nicht alles Gold was glänzt und auf dem Grunde liegt.
    So eigne dir ein Handwerk an, das deinem Feind sich stellt
    ganz ohne, dass es dich vor ihm entblößt und laut zum Angriff bellt.
    Denn federfeste Widerworte reichen oft,
    um wortgewaltvoll in den Bug ein Loch zu schießen.

    In der letzten Strophe der Rat des Autors an den Schiffsjungen, er möge sich ein Handwerk aneignen, das er wohl braucht, um sich einem (imaginären) Feind zu stellen. Von Entblößung und Angriff, federfesten Widerworten und wortgewaltvollen Unternehmungen, die Löcher in den Bug schießen ist die Rede. Nun denn, ihr weißen Segel des friedlich dahin gleitenden Schoners, fürchtet euch nicht vor dem Krähen eines Gockels. Nicht Wortgewalt habt ihr zu fürchten, aus Katzengold gefertigt, kann kein tönender Gong erschallen.
    Festival
    Geändert von Festival (07.01.2020 um 18:50 Uhr)

  6. #6
    Registriert seit
    Nov 2019
    Beiträge
    349
    ich frage mich gerade warum Gugol ihren kompletten Kommentar der Rechtschreibfehler Behebungen hier wieder gelöscht hat, nach dessen ausrichtung mir jetzt alles als fehlerhaft zur Last gelegt wird
    ob sie das auch in anderen gedichten von mir tut? vermutlich

    hallo Festival

    dass Du noch nie - und hier zitiere ich Dich beinahe wörtlich - eine große leuchte (Leuchte) in der Rechtschrift (Rechtschreibung) gewesen bist, erinnert mich an einen Scheiberling, der auch mit "einem gewissen autodidaktisch angeeigneten Standart (Standard)" angetreten war, um dann jahrelang in der Versenkung zu verschwinden. Ich frage mal ganz naiv: Kennen wir uns schon länger? Ich nannte mich damals "Kulturheinzi". Gab es Dich da auch schon?
    Rechtschreibung hat nichts zu tun mit Ausformulierung zusammenhängender sätze, oder das einbringen tieferer sinnebenen innerhalb der Syntax
    ich weiß was du mit deinem endsatz bezweckst und benenne es als das was es ist, böswillig
    da ich mittlerweile denke dass du mich mit allen mitteln los werden willst
    ignorieren wäre eine Möglichkeit, aber das wäre dir wahrscheinlich eine Möglichkeit die nicht in frage kommt, da ich ja irgendetwas zu gefährden scheine in deiner Wahrnehmung mir gegenüber
    mich als nicht große leuchte der Rechtschreibung zu bezeichnen sehe ich als fakt da ich es selbst schrieb, aber mit meiner auffassungsgabe hat das rein gar nichts zu tun

    Du schreibst: "Ich werde mich beim nächsten Gedicht aufs wesentliche (Wesentliche) beschränken". Heißt das, dass Du in diesem Gedicht Unwesentliches geschrieben hast? Die Rechtschreibfehler hast Du in unzureichender Zahl ausgebessert.
    da ich gugols Kommentar nicht mehr sehe (sie hat ihn wohl gelöscht) weiß ich nicht welche Rechtschreibfehler du ansprichst
    meine aussage mich aufs wesentliche zu beschränken hielt ich ein, wie mein wettbewerbsgedicht "Mama" bewiesen hat
    allerdings bin ich nachwievor kein fan von reimen in meinen gedichten, gedichte mit reimen sind gefühlt meine schwächsten texte weil sie sich zu sehr auf reimfindung beschränken, auch wenn mein Sprachschatz und die damit einhergehende wortfindung sehr groß ist, ich mag nun einmal lieber alliterationen

    Da Du kein Schweizer bist, heißt es übrigens weder "fliessen oder fliesst" (und die Übernahme von "fliesst" ist vielleicht gut gemeint, aber trifft den Kern der Sache nicht). Es heißt im Deutschen "fließen" bzw. "fließt". Eine kleine Eselsbrücke: Wenn der Vokal vor dem "ß" oder "ss" kurz gesprochen wird (z.B. bei Kuss oder küssen), schreibt man Kuss bzw. küssen. Wir der letzte Vokal vor dem "ß" oder "ss" lang gesprochen (z.B. Gruß oder grüßen), schriebt man "Gruß" bzw. "grüßen". (Diese kleine Nachhilfe gilt nicht für Schweizer, die küssen und grüssen uns ist kostenfrei).
    da dieses Forum nicht in der Überschrift stehen hat "Schweizer only" denke ich richtet sich deine Kritik dahingehend eher in eine andere Richtung als in meine, im nachhinein sehe ich auch dort boshaften willen, den ich aber nun nicht mehr nachvollziehen kann aufgrund des fehlenden Kommentars einer gewissen Person
    man könnte meinen es ist Bloßstellung
    ich werde die ß und ss stellen im text wieder in ihren Ursprung zurück versetzen, da ich mich wunderte dass ich dort überhaupt fehler hatte, aber ich hinterfragte nicht, ich verstand es fälschlicherweise als hilfestellung

    ich werde versuchen meinen text erneut auf Rechtschreibfehler im bezug auf ß und ss dank deines crashkurses auszubessern, vielen dank
    es stimmt ich bin kein Schweizer und Schweizer Deutschlehrer sind mir jetzt seit kurzem sehr suspekt...

    Und bald schon wirkst du derart arrogant in Hand und Schrift, (derart - welcher Art? Kann man in Schrift arrogant wirken?)
    das (dass das) Herz und der Kopf sich jedem schnell verschließt (verschließen Herz und Kopf = Marmor, Stein und Eisen brechen).
    Es würgen Wortesschwalle (Wortschwalle - Schwall = Singular, Schwalle = Plural) ausnahmslos von dir an Land, (ein Schwall oder mehrere Schwalle sind mit Heftigkeit sich ergießende Flüssigkeiten; siehe den "Zauberlehrlin": "Walle, walle manche Strecke, daß, zum Zwecke, Wasser fließe und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße." Schwalle und würgen in Zusammenhang zu bringen, scheint mir unangebracht.
    die dann kein Mensch mit Ernst und Restverstand so ganz genießt.
    - Und bald schon wirkst du derart arrogant in Hand und Schrift, (derart - welcher Art? Kann man in Schrift arrogant wirken?)
    nach allem wie du mir gegenüber trittst und mich sogar schon arrogant nanntest denke ich ja das kann man
    zum gedicht muss ich sagen, es war fast eine prophezeihung meinerseits wie mein auftreten hier aufgefasst wird, sei es in form von gedicht oder in form von Kritik
    dass du "derart" in frage stellst verwundert mich, du hättest es sicher nicht in frage gestellt hätte dort "so" gestanden, allerdings hättest du dann den Lesefluss bemängelt, wer suchet der findet
    wieso stößt dir "derart" derart auf? nur weil es ein wort ist dass du dir in deiner eigenen Empfindung dem text gegenüber erklären müsstest? derart ist unbestimmt und kann positiv oder negativ betrachtet werden, hier ist es wohl eher selbstreflektierend des erzählenden lyr.ich negativ gedacht, um sein arrogantes auftreten darzustellen

    - das (dass das) Herz und der Kopf sich jedem schnell verschließt (verschließen Herz und Kopf = Marmor, Stein und Eisen brechen).
    Herz und Kopf sind wie beim Menschen biologisch normal auftretend im singular, nur weil ich sie in einer aufzählung benenne macht es sie nicht plural zu Köpfen oder Herzen oder sehe ich das falsch?
    marmor stein und eisen bricht, da der bezug sich auf die einzelnen materialien bezieht
    dass herz und kopf sich jedem schnell verschließt liegt für mich auf der Hand, da der bezug auf "jedem" zurückzuführen ist
    Das Herz und das Kopf sich verschließt vor jedem
    ich habe jetzt "dass" im bezug auf kopf und herz benutzt aber es wirkt falsch, weil es eigentlich "das herz" und "der kopf" heißt, ich habe aber bewusst den Artikel "der" weg gelassen um im metrischen Fluss zu bleiben
    Auslassungen sollten eigentlich erlaubt sein im Sprachgebrauch, da es den Sinn nicht verfälscht...
    ich glaube du hast recht "verschließt" ist tatsächlich wie du sagst fragwürdig, vielen dank
    ohne dich hätte ich dahingehend nie hinterfragt, ich überlege mir da etwas

    - Es würgen Wortesschwalle (Wortschwalle - Schwall = Singular, Schwalle = Plural) ausnahmslos von dir an Land, (ein Schwall oder mehrere Schwalle sind mit Heftigkeit sich ergießende Flüssigkeiten; siehe den "Zauberlehrlin": "Walle, walle manche Strecke, daß, zum Zwecke, Wasser fließe und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße." Schwalle und würgen in Zusammenhang zu bringen, scheint mir unangebracht.
    bezüglich der Wortesschwalle möchte ich dich bitten darüber hinweg zu sehen, da es dem Lesefluss dient, das wort hat tatsächlich eher sinn im bezug auf dichterische Freiheit um die Spannung aufrecht zu halten, das "wort" steht im normalgebrauch im singular und die "schwalle" im plural
    hättest du einen überarbeitungsvorschlag für mich, um das große tönen und wortgekotze des erzählenden lyr.ich beizubehalten?

    der aussieht wie ein Pottpourri (Pot*pour*ri, aus dem Französischen potpourri, eigentlich = Eintopf (aus allerlei Zutaten) aus wüstem Weiß und Einerlei.
    Klanglos, fast perfiden Dreck der dich verrät - von einem Ort, klangloser, perfider Dreck? Gibt es auch klangvollen, nicht bösartigen Dreck?
    pottpourri werde ich ausbessern, ich war mir der Schreibweise nicht bewusst und gab es in google ein, dort hieß es ebenfalls wie du schreibst Potpourri und ich habe es falsch übernommen, vielen dank

    ob es auch klangvollen nicht bösartigen dreck gibt?
    ja du liest ihn gerade, denn das gedicht ist kein front an hiesige dichter, sondern als Erstlingswerk ein front gegen mich selbst und bisher hat mir jeder bestätigt was für einen dreck ich verzapfe seitdem ich hier bin

    und schonungslos wie manch ein Schoner auf dem Meer, (schonungslos und Schoner in Zusammenhang zu bringen zeugt von zu wenig Beschäftigung mit der Materie = mangelndem Wortverständnis. Schoner sind mehrmastige Segelschiffe, die Wortherkunft ist im Englischen zu suchen; "schooner, (mundartlich) to scoon = über das Wasser gleiten = Gleiter.
    schonungslose Schoner, das hätte dir eigentlich wiedererkennungswert bieten sollen
    ähnlich den Wölfen im Schafspelz
    und Chiasmen sind meiner Meinung nach nichts verkehrtes, auch wenn sie einem paradoxon ähneln
    die Materie war nicht was mich bewegte diese Metapher einzuarbeiten, sondern der sinn der Mehrdeutigkeit und der Moment des in sich negativierens des selben wortes
    im englischen wäre es auch "to harm the harmless"

    hin und her - so dümpeln vor dir deine eignen Zeilen
    zwischen Kopf und Fuß getreten und verweilen - hin und her. ("Hin und her - hatten wir gerade schon einmal)
    ja, ich warte noch auf dein zurückspielen auf mein gesagtes - "Hin und her"

    Doch droht der Kahn zu sinken, will man ihn beflissentlich beschiessen (beschießen). Aus dem (übers Wasser gleitendem, mehrmastigem und elegant aussehendem Segelschiff wir plötzlich ein Kahn, ein kleines, flachbodiges Wasserfahrzeuges. Wie beschießt man etwas "geflissentlich"?
    ein Kahn ist auch umgangssprachlich für ein altes Boot, reib dich bitte nicht zu sehr daran
    ich glaube der schonungslose Schoner hat dich irregeführt auf den zustand des Kahnes
    ich schrieb beflissentlich das ist die seltenere positiv form von geflissentlich, also wird positiv beschossen, konstruktiv
    oft beschiesst man etwas auch vorsätzlich und absichtlich aufgrund von voreingenommenheiten oder wenn man sich bedroht fühlt

    Aus dem (übers Wasser gleitenden, mehrmastigen und elegant aussehenden Segelschiff wird plötzlich ein Kahn, ein kleines, flachbodiges Wasserfahrzeuges.
    du hast alt vergessen und ein Schoner muss nicht immer wie neu aussehen, wo steht das? ich habe kein Kaufdatum angegeben

    In der letzten Strophe der Rat des Autors an den Schiffsjungen, er möge sich ein Handwerk aneignen, das er wohl braucht, um sich einem (imaginären) Feind zu stellen. Von Entblößung und Angriff, federfesten Widerworten und wortgewaltvollen Unternehmungen, die Löcher in den Bug schießen ist die Rede. Nun denn, ihr weißen Segel des friedlich dahin gleitenden Schoners, fürchtet euch nicht vor dem Krähen eines Gockels. Nicht Wortgewalt habt ihr zu fürchten, aus Katzengold gefertigt, kann kein tönender Gong erschallen.
    du hast recht und dennoch steht dieser hier unter beschuss, alleine durch sein auftreten

    vielen dank für deine Kritik
    lg mythenfreund
    Geändert von Mythenfreund (07.01.2020 um 20:07 Uhr)

  7. #7
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.764
    Hallo Mythenfreund,
    "...das was es ist, böswillig
    da ich mittlerweile denke dass du mich mit allen mitteln los werden willst"
    - in einem Satz zwei Irrtümer! Noch nie hat mir jemand unterstellt, dass ich böswillig bin. Hin und wieder verfasse ich scharfe, aber ehrliche Kritiken. Ehrliche Kritiken sind allemal hilfreicher und wertvoller als Kunsthonig. Wenn mich irgendetwas ein bisschen weiter gebracht hat, dann waren es schonungslose Kritiken und ich bin heute noch Schreiberlingen wie witch, Yarasa, Monalisa, Jazemel (um nur vier zu nennen) sehr dankbar! Weshalb sollte ich Dir gegenüber böswillig sein? Am Ende Deines Satzes unterstellst Du mir, dass ich Dich mit allen Mitteln los werden will. So weit, selbst wenn ich diese Absicht hätte, reicht meine Macht nicht. Es gibt seit Jahren nur einen, bei dem ich wünschte, er striche hier die Segel. Wer das ist, ist ein offenes Geheimnis - Du bist es jedenfalls nicht.
    Du wirst Dich daran gewöhnen müssen, dass es bei veröffentlichten Gedichten nicht nur Jubel und Zustimmung gibt. Der Moderation scheint daran zu liegen, dass Friede, Freuden und Eierkuchen höher zu bewerten sind als sachliche, gedichtbezogene Kritik. Ich hätte mehr als einen Grund zu vermuten, dass man mich mundtot machen will (Beweis: Der mir verhängte Maulkorb mit fadenscheiniger Begründung).
    Ich liebe gute Gedichte, liebe die Lyrik. Wenn etwas in meinen Augen Quark ist, dann - selbst sehr gut wissend, dass der Mensch irren kann, so lang er lebt - nenne ich das Quark. Ich könnte anhand von Dutzenden Beispielen beweisen, dass ich nicht bös- sondern äußerst gutwillig bin. Also: Schreib weiter! Je besser Du das machst, desto lieblicher entfleuchen Worte des Lobes dem Gehege meiner Zähne.
    Gruß,
    Festival

  8. #8
    Registriert seit
    Jan 2017
    Ort
    "Schäl Sick"
    Beiträge
    1.914
    Hallo Festival und Mythenfreund,

    Für das Austragen Eurer Differenzen gibt es die PN-Funktion. Hier in dem Faden bitte nicht mehr.


    Und nur für dich, Festival:

    Bitte beschwere dich über das Vorgehen der Moderation in der entsprechenden Rubrik. Dann haben wir die Möglichkeit, deine einseitige und in Teilen auch unwahre Darstellung mit etwas differenzierteren Ausführungen zu beantworten. Damit sich die User hier ein objektives Bild machen können. Sei doch bitte so fair.

    Danke
    Richmodis

  9. #9
    Registriert seit
    Nov 2019
    Beiträge
    349
    hallo Festival

    aus meiner sicht bist du böswillig mir gegenüber, was meine gedichte betrifft so warst du mir schon des Öfteren hilfreich
    ich will sagen, dass ich mich wundere was du als gut empfindest, denn auch wenn ich mich aus deiner sicht schwer tue mich geschult zu äußern wie du und andere mir gerne unterstellen, mir sogar vorwerfen Unsinn zu erzählen, so kannst du nicht abstreiten das meine gedichte nicht durchdacht sind oder nicht Hand und Fuß haben
    denn auch ich mache mir am aufbau eines gedichtes sehr viele Gedanken, vermutlich sogar mehr als manch anderer hier, sonst hätten sie kaum solche Wirkung, nur weil etwas viel diskutiert ist heißt das nicht dass es schlecht ist
    ansonsten denke ich das alle gedichte von mir die 0 Kommentare haben unangefochten so gut sein müssen das niemand was dazu zu sagen im stande ist und die Ansicht wäre vermessen

    was du als scharfe und ehrliche Kritik äußerst, wirkt oft wie ein respektloses zweifeln am Geisteszustand deines gegenübers
    ich will keinen jubel und Zustimmung, aber respektvollen umgang mit allen und auch mit den worten der anderen.
    deine obige Kritik verstand ich als Kritik und nicht als angriff, sie war mir sehr hilfreich

    dein Argument dass du nichts von Kunsthonig hältst lässt mich fragen warum du in meinen kritiken irgendeine form von Emotion vermutest
    wenn ich analytisch aufliste was mir auffällt und nebenbei eine Interpretation am text gebe ist das eher textorientiert und innerhalb einer kritik und Interpretation eher sehr emotionslos von mir verfasst

    du ziehst gedichtzitate aus deinen eigenen gedichten an mich heran unter gedichten in denen es nichts zu suchen hat, ohne bezug auf das gedicht des Autoren zu nehmen um mir damit etwas zu sagen, auf mich wirkt soetwas fast schon abgesprochen, wie dass sich Mundwinkel herunter ziehen wenn man meine kritiken liest die voller irgendwelcher Unwahrheiten sein sollen
    musculus risorius ist ein Muskel der mundmuskulatur und für das lachen zuständig, allerdings eher im sinne des Merkelschen Nussknackers

    frag dich lieber warum du einen Maulkorb bekommen hast, ich habe ihn nicht bekommen als ich der Person eine Kritik zuteil werden lies
    eventuell könnte es doch an dir liegen und deiner art zu kritisieren? das wort beleidigend ist oft gefallen
    ich frage mich wer mal reflektierender auf gedichte antworten sollte

    ich bin seit ende November hier, in der zeit wurden mir 2 titel verliehen die du mir sogar beide öffentlich madig reden wolltest, schade dass es keinen roten titel gibt, ich wäre gerne eine Ampel
    davor wurde mir vehement in jeglichen Kommentaren unter anderen gedichten gefolgt um dem Autoren des gedichtes darzustellen wie sich dir bei meinen Kommentaren/kritiken und Unwahrheiten die fußnägel hoch krempeln und das war nicht das einzige mal dass man mir folgte, jetzt ist es sogar soweit das jemand einen "gute kritiken" faden widmete der sich auf meinem "rücken" aber auf Augenhöhe aller anderen ausgetragen hat bei dem ich dauerhaft das gefühl hatte mich rechtfertigen zu müssen, da man auf mir als Ausgangspunkt kritisierte was kritiken zu sein haben
    ich habe nie jemandem vorgesetzt was kritiken zu sein haben, ich habe nur darum gebeten mehr wissen zu teilen, das man mit kurzen textauseinandersetzungen kaum vermitteln kann, mir wurde innerhalb des fadens sogar vorgeworfen das selbst meine "ausführungen" zu "ausführlich" wären und es wurde/wird als Druckmittel gegen mich verwendet
    wäre es Personen unbezogen gewesen hätte ich mich wahrscheinlich kaum eingemischt oder hätte mich besser dazu äußern können, da ich an meiner art zu kritisieren nichts falsches sehe
    zu deinem glück warst aber nicht du der Urheber dieses speziellen fadens, aber allen war der faden anscheinend sehr willkommen um dem Neuling mal die Meinung zu geigen

    je besser ich das mache? ich frage mich auf welchem treppchen du dich siehst das so frei heraus sagen zu können?
    mein Hexameter kannst du nicht meinen, sonst hättest du es bereits kritisiert und mir dein textunverständnis als mein unvermögen dargestellt

    ich liebe Kritiken an meinen gedichten, allerdings sollte sich das wort darin immer auch mit dem text befassen, das vermisse ich bei dir oft und von deinen Seitenhieben habe ich schon blaue flecken
    da du ehrliche worte so magst wirst du schon das richtige für dich daraus machen
    ich freue mich auf weitere Auseinandersetzungen an meinen/deinen/anderen texten
    lg mythenfreund

    ich schreibe nur so viel weil ich das schreiben liebe und oft glaube ich sogar das vieles was ich schreibe gar nicht ausreichend umschreibt was ich schreibe
    wusstest du das privatnachrichten ein maximum von 4000 zeichen haben? ich weiß das leider nur zu gut

    richmodis, ich sehe es nicht als spam, es ist ok für mich das unter meinem eigenen gedicht stehen zu haben, eventuell war die aussprache einmal nötig, wenn ich es nicht wollte würde ich es schon mitteilen, so fair muss ich bleiben

  10. #10
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.268
    Eines ist wirklich positiv bei Mythenfreund: Er setzt sich mit seinen Kritikern auseinander.
    Und so wird es in diesem Fall die Moderation wohl schwer haben, einem Kritiker seiner Gedichte den Mund zu verbieten.
    Und wie ich seinem Kommentar entnommen habe, will er das auch gar nicht!

    Lieber Heinz,
    sei ein wenig nachsichtig!
    Ich glaube nicht, dass Mythenfreund es generell ablehnt dazuzulernen!

    Liebe Grüße, Cara

  11. #11
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.764
    Hallo Richmodis,
    ich habe keine Differenzen mit Mythenfreund ausgetragen, sondern eine stringent an seinem Gedicht eine sachliche und emotionslose Kritik geübt und danach auf seine Antwort reagiert. Was meine en passant geäußerte Kritik an der Moderation angeht: Auf diesem Weg haben wenigstens mehrere davon erfahren. Der Mauilkorberlass betrifft nicht nur mein Verhältnis zur Moderation, sondern er beschneidet meine Rede- und Meinungsfreiheit. Die bisherigen Reaktionen seitens der Moderation lassen kaum erwarten, dass es bei der Moderation zu einer Meinungsänderung kommt. Folglich werde ich mich auf meine Werklein und gelegentlicher sachlicher Kritik belassen und weiterhin darüber nachdenken, ob mein Hierbleiben sich mit der Beschneidung meiner Rechte vereinbaren lässt

    Liebe Cara,
    ich denke, dass ich hinsichtlich meiner Kritik an Mythenfreunds Gedicht recht moderat war. Okay, ich gelobe Besserung.
    Liebe Güße,
    Heinz

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Deutsches Nazilieb //Zyklus:Reim-Mein-Schoner-Kanal
    Von scheurecker anton im Forum Erotik
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.02.2004, 22:18
  2. Reim-Mein-Schoner-Kanal
    Von scheurecker anton im Forum Arbeitszimmer - Die Gedichte-Werkstatt
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.02.2004, 03:45

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden