1. #1
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    eine Berichtigung

    ich bin gerade gedanklich über etwas gestolpert und habe mich selbst hinterfragt
    und daraus resultierend muss ich mich kurzum bei einigen denen ich Kritiken geschrieben habe Entschuldigen und mich aufgrund des Metrums berichtigen, ich habe den Flüchtigkeitsfehler im Kopf gehabt das dies

    Xx ein Jambus
    und dies
    xX ein Trochäus
    ist

    das ist falsch, es ist genau anders herum

    Xx Trochäus
    xX Jambus

    es ist für mich schon so verinnerlicht das ich das metrische Versmaß von Jambus und Trochäus länger nicht benennen musste

    ich werde in zukünftigen kritiken auf die richtige Benennung achten,
    es tut mir aufrichtig leid und ich hoffe ihr seht mir meinen Fehler nach
    lg Mythenfreund
    Geändert von Mythenfreund (01.12.2019 um 10:25 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Mythenfreund,

    über Deine Profilseite (wenn Du Deinen Nick anklickst) kannst Du Deine Beiträge aufrufen und b.B. die Fehler in einzelnen Beiträgen über "Bearbeiten" korrigieren. Mir ist die Verwechslung nur hier aufgefallen.

    LG Claudi
    com zeit - com .com

  3. #3
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    ich habe meine kritiken gerade alle diesbezüglich ausgebessert

    zum glück habe ich es früh genug bemerkt, ich wollte es nur nicht still und heimlich tun und zu fehlern meinerseits auch stehen
    danke für den hinweis Claudi

    lg Mythenfreund

  4. #4
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    Hi Mythenfreund, ich erlaube mir: Mach weiter so, dann kommt "das" immer besser , LG Lorenz

  5. #5
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    korrigiert, vielen dank

  6. #6
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    Hi Mythenfreund, lass dich ja nicht kleinkriegen. Danke fuer deine Kommentare.
    Was du sagst, kann so stehen, vielleicht sagst du es einfach etwas anders . Ich musste alles neu lernen, gar essen, gehen und atmen. Das wird schon! Fuer mich gehoerst du bereits fest zum Forum und es ist mir eine taegliche Freude, deine Beitraege, Kommentare zu lesen, LG Lorenz

  7. #7
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    ich habe jetzt lange und gut nachgedacht...

    es gibt etwas das mich hier auf der seite sehr irritiert
    die lehrfäden sind hilfreich, gar keine frage, aber wie erkennt man was ein Autor sich konkret wünscht wenn alle werke so desensibilisiert sind?
    es gibt in freier Prosa jetzt feste metrische Aspekte, ein lyr.ich ist plötzlich mit dem Autoren gleichzustellen, was dem betrachter nicht einmal mitgeteilt wird und wenn man es kritisiert wird man zurecht gewiesen weil die Person sich persönlich angegriffen fühlt.

    und in gebundener form gibt es plötzlich kontrapunktische Aspekte oder gar kein Metrum mehr, und eine Diskussion entsteht nur noch aus Beweisführung gegen den Kritiker als todschlag Argument das ihm den Wind aus den Segeln genommen wird und weitere fragen darauf verstummen.

    und in den Kommentaren finden sich nur noch zuspruch und lob, neben angesprochenen privatthemen, keine kritische Aufschlüsselung von texten, hinterfragen von Intentionen, aufzeigen von Abweichungen, weil diese eigentlich durch die eigendefinition der Autoren doch kaum noch erkannt wird? wie soll da ein Neuling noch etwas erkennen wenn schon die großen und gelehrten nicht einmal mehr eine definierende antwort auf solch ein lyrikstück geben können, außer kurz den gesamtsinn des textes in 2 sätzen anzudeuten und dann auf antwort zu warten?
    ich habe den leisen eindruck das angst diese seite beherrscht...angst seine Meinung offen zu sagen, ohne dafür gleich verurteilt oder tatsächlich gemobbt zu werden. ohne das man sich für eine antwort, ob richtig oder falsch schämen muss.

    wer erfindet all die altbewährte Lyrik derart experimentell neu und entscheidet dann über die Fähigkeiten und wie ist ein Anfänger angehalten darauf einzugehen, wenn alles derart paradox erscheint in ungebundener Form und gebundener Freiheit?
    und wieso gibt es nur noch die sicht und Interpretation des Autoren, die als richtig oder falsch dem betrachter angeprangert wird, anstatt sich eventuell dankbar für eine neue, oder weitere sicht auf dessen werk zu bedanken? die eigene Intention ist wichtig, ja, aber wenn man andere ansichten nicht akzeptieren kann und sie in seinem werk erkennen möchte, wozu veröffentlicht man dann überhaupt?

    haben denn hier alle gedichte mittlerweile so wenig tiefe dass sie sich nur auf eine richtige sicht beschränken? und wenn diese eine und einzige zulässige sicht beim betrachter nicht ankommt, wessen fehler ist das?

    wer trennt hier Lyrik von Lyrik mit seinen eigenen anforderungen? und wie frei ist man damit tatsächlich?
    ich bin tatsächlich sehr traurig über die letzten tage die ich hier bin...sie haben irgendwie meinem Selbstwertgefühl geschadet
    Geändert von Mythenfreund (03.12.2019 um 17:32 Uhr)

  8. #8
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    Zu #1

    Diese Verwirrspiel ist irgendwie hausgemacht, da ja beispielsweise die Betonung bei dem Wort "Jambus" auf der ersten Silbe liegt.

    Kritische Kommentare haben den Nachteil, dass man leider automatisch etwas besserwisserisch wirkt. Deshalb vergewissere ich mich oft von Satz zu Satz der inhaltlichen Richtigkeit meiner Behauptungen. Denn meist stößt sich mein Gefühl zunächst an einem inhaltlichen Detail und danach übertrage ich meine Zweifel automatisch auf die Form und.... schludere dabei manchmal.

    Ich war ein oder zweimal Kritiker des Monats und dieser Titel belastete mich anschliessend derartig, dass ich kaum noch einen Satz schreiben konnte, ohne gleichzeitig seine theoretischen Fundamente zu überprüfen. Das macht mich zwar automatisch klüger, ging aber auch auf Kosten der spontanen, emotionalen Wahrnehmung eines Textes. Seither überlege ich mir genauer, für wen oder was ich derartig in die Tiefe gehe - und lehne weitere Nominierungen ab.

    Oder anders gesagt: Ich schreibe meist nur dann Kommentare, wenn es inhaltliche oder formale Überschneidungen mit meiner eigenen Arbeit gibt. In diesem Falle ist mir auch egal, was Dritte über meine Kommentare denken könnten...

    zu #7

    Leider hast du unter #7 mE viel zu viele Probleme angerissen. Würde man die in DIESEM Faden diskutieren, zerfiele er. Ich verstehe aber deine Zweifel. Mein Vorschlag: Suche dein dringendstes Formproblem und eröffne mit einer Frage, oder mit einer Einleitung zu einem eigenen Gedicht einen neuen Faden.

    lg
    Geändert von Artname (04.12.2019 um 12:50 Uhr)
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  9. #9
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    hallo artname

    das Verwirrspiel war anfangs von mir als Tatsache einfach so ohne mein eigenes hinterfragen entstanden, für mich war es eine richtig annahme.
    allerdings wurde mir früh genug dahingehend auf die füße getreten sonst wäre ich da heute noch nicht drüber gestolpert da ich davon überzeugt war das ich es richtig in Erinnerung hatte.
    ich frage mich im nachhinein selbst woher diese annahme kam, ich ging damit los wie mit nem offenen hosenstall
    "sitzt perfekt, bin dann mal weg"
    im nachhinein sehr peinliche aktion

    wenn es mich nicht interessieren würde was geschrieben ist, würde ich es gar nicht kommentieren, das ist auch eine frage des eigenen gefallens, oder des eigenen missfallens und ich denke eine Kritik egal welcher art hilft auch dem Kritiker, da es ja doch ein befassen hergestellt hat
    fakt ist, in jeder Kritik steckt auch arbeit allerdings neige ich dahingehend zum überinterpretieren
    oft liest man aber auch kacke und kommentiert mit reinem Gold, was im Umkehrschluss die arbeit dann nicht wert war, aber oft nur weil die Reaktion darauf noch beschissener war als das eigentliche werk, so macht man sich freunde...nicht

    und ja ich gebe zu dass ich besserwisserisch klinge, ich will mir vornehmen das in nächster zeit zurück zu schrauben
    eigene Probleme sind immer selbstgemacht, in meiner Situation beruht das auf dilletantischem Halbwissen wie ich erkannt habe
    ich schreibe vermutlich besser als dass ich kommentiere, oder ich überlege ab jetzt einfach öfter was ich konkret schreibe
    oft bin ich auch schlichtweg zu ehrlich und direkt und impulsiv? und das kann auch schon als angriff gesehen werden von einigen Gemütern

    ich hatte nie vor in irgendeinem Kritiker des monatsfadens aufzutreten, aber ich frage mich nach welchen Kriterien da geschaut wird wenn alles was ich bisher entgegen gebracht bekommen habe eigentlich nur gegen Kritik spricht.
    ich gebe zu ich war nicht ganz unschuldig daran.
    aber mein meister sagte zu mir: "wer sein Kind der welt zum fenster raus hält, muss auch aufwischen in betracht ziehen."
    ich neige übrigens auch zum überspitzen im komödiantischen sinne denn manche Kinder sind zu oppulent als das man sie noch halten kann

    ich weiß genau was du damit meinst sich davor zu scheuen eine emotionale Wahrnehmung wieder zu geben, allerdings trifft das auf viele texte ja nicht zu weil sie mir verweigert wird, aufgrund der emotionalen Befangenheit des Autoren zum text
    aber da überlege ich jetzt auch 3 x mehr ob ich das überhaupt kommentiere, es könnte den Autoren tatsächlich verstimmen und meinen vorhandenen verstand in frage stellen

    vielen dank für deinen beitrag
    lg mythenfreund

    zu #7
    nein ich denke nicht dass das ratsam wäre, eigentlich sind das fragen die sich jeder stellen sollte, bevor er veröffentlicht oder kritisiert, mich eingeschlossen

  10. #10
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    Um mal Butter bei die Fische zu geben: Wir alle benutzen, bewusst oder unbewusst, unsere Sprache vor allem zur Stärkung unseres Selbstwertgefühls. Beim Dichten stört das niemanden sonderlich.

    Beim Kritisieren prallen aber zwei Schreiber aufeinander, die gleichzeitig ihr Selbstwertgefühl fördern wollen. Im Falle einer negativen Kritiken sind also die Probleme vorprogrammiert. Will der Kritiker ein "nichts als Ärger" vermeiden, sollte er einerseits seine Kritik sehr bewusst benutzen, die Löcher im eigenen Wissen zu stopfen.

    Andererseits ist er klug beraten, seine Kritik betont bescheiden vorzutragen. Es könnte ja sein, dass er irgendwann selber Gefallen an den Stiefeln findet, die er vorher überheblich kritisierte.
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  11. #11
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    Im Falle einer negativen Kritiken sind also die Probleme vorprogrammiert
    kommt auf die eigene Distanz zu seinem gedicht an, aber das was du danach sagst

    Will der Kritiker ein "nichts als Ärger" vermeiden, sollte er einerseits seine Kritik sehr bewusst benutzen, die Löcher im eigenen Wissen zu stopfen.
    versuche ich tatsächlich gerade bei bestem willen

    Andererseits ist er klug beraten, seine Kritik betont bescheiden vorzutragen. Es könnte ja sein, dass er irgendwann selber Gefallen an den Stiefeln findet, die er vorher überheblich kritisierte
    was soll ich sagen? ich bin erst seit kurzem hier und es werden schon im geheimen gedichte geschrieben und ich sehe dabei sogar unübliche vorgehensweisen
    wer kann das schon von sich behaupten?

    eventuell wird ihr bild von mir bald besser? mal abwarten, Schubladen sind nur schwer sauber zu halten

  12. #12
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    Oops, lieber Mythenfreund,

    Meine Kommentare hier waren nicht speziell an dich gerichtet! Du hast keinerlei Grund, dich zu rechtfertigen. Ich vermute (und hoffe), dass hier JEDER mal das Gefühl hatte, als Kritiker etwas über das Ziel hinaus geschossen zu sein. Ich jedenfalls kenne dieses Gefühl auch!

    lg
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  13. #13
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    ah ok dann habe ich mich einfach situations bedingt direkt angesprochen gefühlt, kein Thema und war auch nicht negativ von mir aufgefasst worden
    ich sehe eigentlich selten negatives, man kann ja über alles sprechen
    danke für deine rege teilnahme
    lg mythenfreund

  14. #14
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    (diese Mitteilung war offensichtlich im falschen Faden und sollte dir, Mythenfreund, erklaeren, weshalb ich aus deinem Hexa-Faden raus bin)

    Hi Mythenfreund, ich bin jetzt 50, und bleibe voll dran, ein Tennisprofi zu werden. Gestern verlor ich viel Geld, weil ich aufs falsche Pferd setzte. Trotzdem, alles ist moeglich, ich bin der lebende Beweis dafuer. „Sich etwas vormachen“ kann in deinem Stadium noch voll Sinn machen und gut und erfolgreich enden, was auch immer das heisst, jedoch den Tennisprofi muss ich vergessen, bin schliesslich alt genug, um zu wissen, auf welche Pferde ich setzen muss und kann. LG, bleib dran, wachsam aber auch dir selber gegenueber ehrlich, Lorenz
    Wuensche dir nur das Beste, God bless you, GOOD-BYE

  15. #15
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    PS: Mir wurde eben gesagt, meine Metaphern (#14) seien eventuell verwirrlich und negativ zu verstehen. Also, ich meine: Zum Tennisspieler reicht’s bei mir nicht sprich(!) dir resp. der Herausforderung deiner Fragen im Hexa-Faden bin ich nicht gewachsen, du aber bleibe dran und auch dir werden sich neue Felder und Staerken eroeffnen resp. wirst du herausfinden, wo eben die Finger von lassen sprich auf welche Pferde setzen. Ich sage dir ganz offen, ich finde das supercool, wie du hier im Forum eingefahren bist! Also, weiter so! Love you, Lorenz

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