Die Nebelwand verdichtet sich,
im zuvor wolkenlosen Hirn
und schmerzhaft geht ein tiefer Stich,
hindurch mit einem scharfen Zwirn.

Der Zwirn, der trennt Bewusstsein ab,
von dem noch immer hellen Kern.
Der inn’re Lichtkreis, der wird knapp,
denn was da schwindet, bleibt ihm fern.

Der Geist fällt in die Dämmerung,
des Abends, der den Tod verspricht.
Mit Kälte entsteht dann ein Sprung,
der jeden festen Halt zerbricht.

Die Zeit für das Verstehn wird knapp,
weil jedes Wort im Hirn verrutscht.
In schneller Fahrt treibt es bergab.
Bewusstsein wird heraus gelutscht.

Die Welt ist kalt und rücksichtslos,
wenn schwacher Geist sich nicht mehr wehrt,
verschlingt die Nebelwand, die groß,
das Hirn, das öd und ausgeleert.