Thema: Spektakulär

  1. #1
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    Spektakulär

    Spektakulär

    Regenverheissendes Blau: Der von Dunst verschleierte Himmel
    hindert die Morgensonne, die Kühle der Nacht zu vertreiben.
    Wolken ziehen heran und verdunkeln die ganze Umgebung.
    Krachender Donner erschüttert das Haus, die Fenster erzittern
    und in der Ferne beginnt es zu rauschen. Tropischer Schauer
    kündigt sich an: je näher die Front, desto lauter das Rauschen,
    schliesslich ein ohrenbetäubender Lärm. Der Regen ergiesst sich
    wasserfallartig über das Land und Seen entstehen.

    gugol / L.A.F.

  2. #2
    hui hi,i

    ich wusste ja dass du oft starke worte nutzt, aber nicht dass du auch derart wortgewaltige, tatsächlich poetische gedichte verfasst, das imponiert mir sehr
    ich sehe das gugol dein co-autor ist, was mich anhalten lässt, besser keine Vermutungen über das Versmaß anzustellen, ich würde mich nur blamieren und das meine ich genau so wie ich es sage ^^
    ich sage nur was ich jetzt sehe und erkenne einen Hexameter,
    allerdings ist schon gleich die Z1 ein Versmaß das nicht in meinen von gugol geklauten Aufzeichnungen steht, oder ich erkenne es einfach noch nicht...ich ging von einem Penthemimeres/Hephthemimeres aus mit einer starken Zäsur und weiblicher kadenz?
    und in der Z2 ein weiteres Penthemimeres mit bukolischer dihärese und weiblicher Kadenz? (weibliche Kadenz endend im Trochäus?)
    ist "kündigt" in dem fall ein spondäus? genau wie "Front, desto"? wobei man "Front, desto" XXX zwar als reich betont sprechen aber dem Hexameter als daktylus Xxx untergeordnet einordnen kann?
    ich bitte um nachsicht und nur vereinzelten schlägen, ich hänge am leben
    mir ist auch nicht ganz klar ob es erkennungsmerkmale außerhalb des Metrums gibt die Versmaße als solches zu erkennen, oder ob es eine sache des Gespürs ist es korrekt zu definieren, irgendetwas fehlt mir das zu entschlüsseln

    zumindest ist es unverkennbar dass es 2 Personen geschafft haben ihr Wort und ihren Gesang effektiv und in Einklang in Szene zu setzen
    ich frage mich was dich Hi,i dazu in diesem gedicht beflügelt hat denn mir bekannte Wortwahl von dir ist sonst eine etwas andere
    mir gefällt es sehr
    dazu muss ich aber gleich anmerken dass ich vorherige gedichte, bis auf das urlaubsgedicht von euch nicht kenne, bitte beachten
    es war eure erste mir bekannte arbeit die ich da unbedacht kritisiert hatte, nun bin ich dahingehend schlauer

    die farbe des tones wird mir gleich zu anfang mitgeteilt, blau
    das beeinflusst mich in dem maße dass ich gewillt bin es mit leichtem melancholischem Unterton zu lesen und es ruft in mir eine etwas maritime szenerie hervor oder zumindest eine etwas kältere/kühlere Melancholie
    im nachhinein ist es sogar ein sehr bedrohliches sattes blau mit viel Erhabenheit im ton, das wohl mehr für die Unendlichkeit stehen könnte, einen immer wiederkehrenden Zyklus

    regen, nebel, morgen, und heranziehende wolken verkünden ein Unwetter das über einem großen gebiet hängt, es droht förmlich
    donner ohne blitze, ein donnern so laut dass es einem Erdbeben gleicht, eine rohe Naturgewalt, aber wohl als normal empfunden im tropischen Regenwald
    eine Regenfront naht herbei, unter hohem rauschen, was wasserfallartige fluten beschreibt, den ohrenbetäubenden lärm definiere ich als erneuten donner der jetzt direkt über allem steht und unmittelbar ist, mit sich bringt er einen regen der land unter gehen lässt und mehrere seen entstehen lässt
    im bezug auf den verheißungsvollen regen frage ich mich ob er in den Tropen wirklich herbei gesehnt wird, denn dort regnet es glaube ich jeden tag mehrere stunden? ich kenne mich da nicht gut aus, sorry
    aber ich sehe das da wo seen entstehen zuvor täler waren die vermutlich bewohnt waren. es wird nicht ausgesprochen aber es wurden vermutlich viele menschen sehr überrascht von diesem regenverheissendem blauen himmel? wenn nicht sogar schwer verletzt oder getötet...

    sehr gerne gelesen
    lg mythenfreund

  3. #3
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    Hey Mythenfreund, danke. Hi, i kennt alle Regeln selber und hat auch ein breites Repertoire an Themen und Stilen. Wir dichten aus Freude gemeinsam.
    Der Regen ist ein Segen und ein Fluch

    Die Hexameterform ist ja wirklich eine komplizierte Sache, aber soooo kompliziert dann auch wieder nicht. Also, kein Grund zum Aufgeben, zumal du ja ein sehr gutes Rhythmusgefühl hast.
    Wir verzichten auf die Fachbegriffe:
    Das Schwänzchen eines Verses ist unantastbar, nämlich XxxXx bzw. XxxXX. Davor darf man eine unbetonte Silbe von Xxx auch “unterschlagen”, also Xx oder XX verwenden. Und es stellt sich die Frage, wo die Zäsur (Einschnitt, Sprechpause) ist. Dabei helfen die Satzzeichen, manche Bindewörter und wie die Satzteile zusammenhängen. Es gibt auch Verse mit zwei Zäsuren (nach dem 2. und 4. grossen X).
    Wir x-en also mal durch, wie wir es betonen, dann kannst du mit den erwähnten Aufzeichnungen vergleichen (Zäsur = //).

    Regenverheissendes Blau: Der von Dunst verschleierte Himmel
    XxxXxxX//xxXxXxxXx
    hindert die Morgensonne, die Kühle der Nacht zu vertreiben.
    XxxXxXx//xXxxXxxXx
    Wolken ziehen heran und verdunkeln die ganze Umgebung.
    XxXxxX//xxXxxXxxXx
    Krachender Donner erschüttert das Haus, die Fenster erzittern
    XxxXxxXxxX//xXxxXx
    und in der Ferne beginnt es zu rauschen. Tropischer Schauer
    XxxXxxXxxXx//XxxXx
    kündigt sich an: je näher die Front, desto lauter das Rauschen,
    XxxX//xXxxX//xxXxxXx
    schliesslich ein ohrenbetäubender Lärm. Der Regen ergiesst sich
    XxxXxxXxxX//xXxxXx
    wasserfallartig über das Land und Seen entstehen.
    XxxXxXxxX//xXxxXx

    LG L+G

  4. #4
    das heißt? alles was in der Zeile vor der Zäsur steht entscheidet ob es sich um Trithemimeres (dreihalb), Penthemimeres (fünfhalb) oder Hephthemimeres (siebenhalb) handelt und was danach kommt ist entweder eine Dihärese (erkennbare worttrennuung) oder eine bukolische dihärese (erkennbarer Neusatz) und im Mittelstück des kompletten Hexameters steht grundsätzlich eine feste erkennbare dihärese wie hier dann (Tropische Schauer)? wobei man dihäresen von Zäsuren unterscheiden muss?

    zwischengedanke von mir und etwas das mir dann zusätzlich anhand des gedichtes im bezug auf das Hexameter auffällt..
    mit dem aspekt bekommt das gedicht ja dann eine weitere metaebene die zeilenübergreifend wieder am anfang beginnt oder sehe ich das in eurem hier gerade verkehrt?
    es endet im wasserfallartigen see und beginnt mit regenverheissenden blauen himmel dem aber schon wieder Feuchtigkeit in form von nebel aufsteigt
    demnach kann ein Hexameter ein Versmaß sein das dazu verwendet wird Kreisläufe zwischen bestehen und vergehen darzustellen. Sein Satzanfang findet sich demnach eigentlich im Mittelteil des Hexameters? (Tropischer Schauer) und das versende, wie auch Versanfang sind dazu noch zwei weitere dihäresen? ich komm nicht umhin zu bemerken das mich das Hexameter mit der Erkenntnis an Yggdrasil erinnert die Schlange die ihren eigenen Schwanz frisst

    Regenverheissendes Blau: Der von Dunst verschleierte Himmel
    XxxXxxX//xxXxXxxXx Penthemimeres, bukolische Dihärese + männliche kadenz
    hindert die Morgensonne, die Kühle der Nacht zu vertreiben.
    XxxXxXx//xXxxXxxXx Penthemimeres, Zäsur + weibliche kadenz
    Wolken ziehen heran und verdunkeln die ganze Umgebung.
    XxXxxX//xxXxxXxxXx Penthemimeres, leichte Zäsur + männliche kadenz
    Krachender Donner erschüttert das Haus, die Fenster erzittern
    XxxXxxXxxX//xXxxXx Hephthemimeres, Dihärese+ männliche kadenz
    und in der Ferne beginnt es zu rauschen. Tropischer Schauer
    XxxXxxXxxXx//XxxXx Hephthemimeres, feste mittlere dihärese + weibliche Kadenz
    kündigt sich an: je näher die Front, desto lauter das Rauschen,
    XxxX//xXxxX//xxXxxXx Trithemimeres (männl. kadenz)+ Hephthemimeres (männl. kadenz), Trikola? (bukolische dihärese+zäsur?)
    schliesslich ein ohrenbetäubender Lärm. Der Regen ergiesst sich
    XxxXxxXxxX//xXxxXx Hephthemimeres (männl. kadenz), bukolische dihärese
    wasserfallartig über das Land und Seen entstehen.
    XxxXxXxxX//xXxxXx Hephthemimeres (männl. kadenz),leichte Zäsur

    ich hab auch Internet ein bisschen gegooglet ich hoffe meine Ausführung ist so richtig? hab mir mühe gegeben

    lg Mythenfreund
    Geändert von Mythenfreund (05.12.2019 um 12:20 Uhr)

  5. #5
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    Hi Mythenfreund, Tipp: Man schreibe und falle auf die Fresse, man stehe auf und schreibe wieder usw., ansonsten empfehlen wir den Hexa-Faden im Forum hier, wo alles schon erklaert wurde, doch vergiss den Kram, der hinter der Zäsur kommt, LG G+L

  6. #6
    also ist nur wichtig was vor der Zäsur kommt? ok danke

    ich verstehe nicht warum du mir jetzt das mit dem "auf die fresse fallen" schreibst
    hab ich was falsch gemacht?
    ja ok den faden schaue ich mir an, danke

    ich habe jetzt alles hinter den Zäsuren im text editiert, danke für den hinweis

    Entschuldigung an euch beide dass ich den faden und das gedicht gestört habe
    alles liebe mythenfreund
    Geändert von Mythenfreund (05.12.2019 um 12:39 Uhr)

  7. #7
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    Weil es uns allen so geht, wenn wir was lernen wollen. LG L+G

  8. #8
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    Hallo Lorenz und Gugol,

    Dein Hexa hier ist also (im Gegensatz zu meinem gerade besprochenen "Mein Vogel") sehr wirklich. Das Metrum wird immer perfekter,
    mE könntet ihr ihr jetzt zur nächsten Hexa-Perfektionsstufe übergehen: weniger Prosa, mehr Vers, mehr Auflösung des Normsatzes.

    Lieben Gruß
    albaa

  9. #9
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    Hey albaa, grad im Hexa soll es ja konkrete Sprache sein und eben genau nicht so luftige, abgehobene Bildsprache. Dank deinem Einwand fragen wir uns, was die KONKRETEN Kriterien sind, die die prosaische Hexa-Sprache von lyrischer unterscheiden, ohne dass es altbacken klingt. Danke fürs Vorbeischauen. LG L & G

  10. #10
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    Hi Gugol und Lorenz,

    Schau einmal Ferdis Erklärung zB hier finde ich Brechts Manifest als ein gutes Beispiel für Hexameter der neueren Zeit (im Faden wurde ja auch besprochen, dass Brecht nicht "klassisch schreibe", sondern viele Pfingstochsen und auch kretische Worte XxX (heißt das so?) verwendet, um die Doppelsenkungen zu füllen, was ja nicht unbedingt "klassisch" ist, ich markiere das Fragliche einmal fett und rot die "schwachen Hebungen"; also V5 ist ja ganz schräg (!); sprachlich auch die Ansammlung von Partizipien - ich denke, Gugol, das beschert deinem zeitgemäßes Germanistenherz keine Freude, sondern eher Panikattacken (?)

    Kriege zertrümmern die Welt und im Trümmerfeldgeht ein Gespenst um.
    Nicht geboren im Krieg, auch im Frieden gesichtet, seit lange.
    Schrecklich den Herrschenden, aber den Kindern der Vorstädte freundlich.
    Lugend in ärmlicher Küche kopfschüttelnd in halbleere Speisen.
    Abpassend dann die Erschöpften am Gatter der Gruben und Werften.
    Freunde besuchend im Kerker, passierend dort ohne Passierschein.
    Selbst in Kontoren gesehn, selbst gehört in den Hörsälen, zeitweis
    Riesige Tanks besteigend und fliegend in tödlichen Bombern.
    Redend in vielerlei Sprachen, in allen. Und schweigend in vielen.
    Ehrengast in den Elendsquartieren und Furcht der Paläste
    Ewig zu bleiben gekommen: sein Name ist Kommunismus.

    Normsatz wäre mE ungefähr so:

    Kriege zertrümmern die Welt und im Trümmerfeld geht ein Gespenst um,
    das nicht nur Kriegen entstammt; man sieht es seit langem im Frieden,
    Herrschende finden es schrecklich, doch Kindern der Vorstädte freundlich.
    Kopfschüttelnd sieht es in ärmlichen Küchen die halbleere Speisen,
    wartet am Gatter der Gruben und Werften auf die Erschöpften,
    sucht die Freunde im Kerker, passiert dort ohne Passierschein.
    Selbst in Kontoren und Hörsaal ist es zu hören und sehen,
    Riesige Tanks besteigt es und fliegt in tödlichen Bombern,
    redet in vielerlei Sprachen und schweigt auch in allen;
    Ehrengast in den Elendsquartieren und Furcht der Paläste
    kam es, um ewig zu bleiben: sein Name ist Kommunismus.

    Fad oder? Statt der furchtbaren -end ein "es" einzuführen ist auch nicht besonders elegant? Aber ich hoffe, ihr versteht dennoch, was ich meine (?).

    So ähnlich empfinde ich den Aufbau eures Textes: Braves Germanistendeutsch, weder ein sprachliches noch thematisches noch rhythmisches Risiko noch irgendeine lyrische Vision (gäbe es wenigstens eine Häufung von "es" oder Partizipien, dann könnte ich wenigstens ein bisschen maulen! )

    Regenverheissendes Blau: Der von Dunst verschleierte Himmel
    hindert die Morgensonne, die Kühle der Nacht zu vertreiben.
    Wolken ziehen heran und verdunkeln die ganze Umgebung.
    Krachender Donner erschüttert das Haus, die Fenster erzittern
    und in der Ferne beginnt es zu rauschen. Tropischer Schauer
    kündigt sich an: je näher die Front, desto lauter das Rauschen,
    schliesslich ein ohrenbetäubender Lärm. Der Regen ergiesst sich
    wasserfallartig über das Land und Seen entstehen.



    Ich frage mich daher, was wollt ihr mit diesem (oder so einem) Text ausdrücken? Also von euch selbst? Oder wenn nicht "euch selbst", dann was im Hinblick auf die gewählte griechische Form ? Ihr beschäftigt euch ja schon einige Zeit mit dieser Form und da kommt man dann irgendwann an den Punkt, dass man in der Lage ist, die Hebungen und Senkungen zu füllen und an den richtigen Stellen Zäsuren zu setzen - und was dann??

    Ich fragte Ferdi:

    Wann ist ein Kuchenrezept in Hexametern Lyrik?
    Und er meinte:
    Immer - wenn, wie gesagt, "Hexameter" nicht zu "Silbenfolge" verzwergt wird.
    Was wollt ihr mit den griechischen Formen erreichen/ausdrücken? Das Einsetzen von Worten in eine Art mathematischer Formel? Oder soll dieser Text auch einen Mehrwert haben - für euch, für uns Leser? Was unterscheidet ihn von einem ganz normalen (Wetter)Bericht in Prosa? Bitte nehmt mir das jetzt nicht übel, es interessiert mich einfach? Letztlich, weil ich ja auch nicht genau weiß, was ich mit diesem Versmaß überhaupt will; aber "es macht etwas mit mir" und deshalb möchte ich gerne wissen, was es mit euch macht.

    Allerdings ist ja das zweite Beispiel in dem genannten Beitrag von Voß, wieder ganz anders, also eher Normsatz und Bericht, halt aus der Sicht von heute sehr exotisch, wegen der alten Sprache und dem Thema, finde ich halt (?):

    Emsig stand an dem Herde das Mütterchen, brannte den Kaffee
    Über der Glut in der Pfann und rührte mit hölzernem Löffel:
    Knatternd schwitzten die Bohnen und bräunten sich, während ein würzig
    Duftender Qualm aufdampfte, die Küch und die Diele durchräuchernd.
    Sie nun langte die Mühle herab vom Gesimse des Schornsteins,
    Schüttete Bohnen darauf, und fest mit den Knien sie zwängend,
    Hielt sie den Rumpf in der Linken und drehte munter den Knopf um;
    Oft auch hüpfende Bohnen vom Schoß haushälterisch sammelnd,
    Goss sie auf graues Papier den grobgemahlenen Kaffee.


    Vor diesem Hintergrund ist euer Text vielleicht wiederum zu "großteilig".

    Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen - also als Fragende - und bin gespannt, wir ihr und andere Interessierten das sehen (?)

    Ich gebe auch zu, dass ich Ferdi vermutlich noch nie wirklich verstanden habe, wenn es sagte, ein Vers bzw. das Versmaß sei "wirksam" oder auf Brecht bezogen im obigen Faden #22 "gute Verse", trotz des eigenwilligen metrischen Zugangs von Brecht.

    aber gute Verse sind es trotzdem, man muss sich halt einlassen auf Brechts Vorstellung vom Hexameter (so ähnlich wie auf die Wagners), und dann ist da ein runder, in sich stimmiger Versraum - Brecht war schon ein Guter.
    Also Ferdi (oder wer auch immer) falls du das liest: Was unterscheidet die Voß'sche "Kaffekocherei" von Lorenz und Gugols "tropischen Schauer" und beides von Brechts "Gespenst"? Vielleicht, Claudi?, könnte man diesen Eintrag auch irgendwie in den Sammelfaden verlinken/kopieren?

    Lieben, neugierigen Gruß
    albaa





    "
    Geändert von albaa (09.12.2019 um 22:13 Uhr)

  11. #11
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    Hi albaa, danke, uns leuchtet das alles ein und wir sehen klipp und klar die Unterschiede, deine Zweifel sind unbegruendet. Wir muessen mehr Leben rein bringen (nicht inhaltlich wohlgemerkt , sondern rhythmisch, stimmen dir voll zu!)!
    Zu deiner Frage, was wir mit diesen Texten wollen: Wir verstehen die Frage, jedoch haben wir darauf keine Antwort, denn wir haben keine Absichten mit einem fertigen Gedicht/Text. Uns geht’s nur ums Schreiben und dazu ist uns jedes Metrum recht. Wie’s andere tun und getan haben, ist uns egal, trotzdem werden wir natuerlich durch Beispiele wie dem von dir gegebenen beeinflusst resp. herausgefordert, und genau in diesem Stil soll der naechste Hexa sein , LG G+L
    Geändert von L.A.F. (10.12.2019 um 04:05 Uhr)

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