1. #1
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    Warum tut man das?

    Hallo

    ich habe eine für mich wichtige Frage/Erkenntnis zu Kritiken die hier vorherrschen.

    aus meiner Sicht kommen diese nämlich sehr oft einem seelischen blankziehen gleich
    oft dem Gedicht geschuldet, oder aus heiterem Himmel
    und nicht selten sind sie Auslöser für öffentlichen Streit oder unreflektierte Äußerungen, auch mit privatem Hintergrund.

    jemand schreibt ein Gedicht und es wird weniger auf den Text eingegangen anhand dessen was man sieht und man scheint sich dabei wohlzufühlen und strippt sich alles von der Seele
    ich habe schon einige texte oder Kritiken gelesen die mir konkret darstellen wer da schreibt
    ich weiß nicht ob das zielführend ist
    und eigentlich sagt man auch nur Anfängern das Tagebuch nicht Grundsatz einer Diskussion sein sollte

    Aber lieber wird auf eigene persönliche Erfahrungen eingegangen und diese dem Dichter und auch jedem Leser unterbreitet, oder sogar aufgezwungen, es werden vergleiche gezogen in den parallelen des eigenen Lebens anstatt zu erklären warum im Gesamtbild die Aussage des Gedichtes zutrifft oder eventuell nicht zutrifft, oder weshalb aus bestimmter Sicht gerade die Wortwahl im Bezug auf den Kontext sinnvoll oder sinnfrei umgesetzt wurde, oder die Thematik nachvollziehbar umgesetzt wurde oder nicht.
    Ob es einen roten Faden im Text gibt der eine Analyse möglich macht oder nicht.

    woher kommen solche Kritiken die persönlich motiviert sind aus eurer Sicht und haben sie Berechtigung?

    man konzentriert sich auf dinge die zwischen den Zeilen stehen um diese ausgiebig zu diskutieren, dabei schließt man andere aus die eine eigene Auffassung des Textes haben oder schreibt ihnen Unfähigkeit in den eigenen Schlussfolgerungen zu, obwohl diese doch am Text sinnvoll oder sinnfrei wieder gegeben wurden

    seht das bitte nicht als angriff
    ich frage mich nur ob ich da mitziehen muss
    ich laufe nur ungerne blank ziehend durch die Straße, zumindest nicht nüchtern

    für mich gibt es viele arten und weisen ein Gedicht zu schreiben oder zu interpretieren und wenn ein Text der eigenen Intention nicht entspricht versuche ich als Schreiber die Interpretation als Denkansatz zu betrachten
    neue Betrachtungsweisen auf meinen eigenen Text

    Einige Kritiken/Kommentare laufen mit herunter gelassener Hose herum und halten mir gefühlt ihr Geschlechtsteil ins Gesicht, irgendwo habe ich Grenzen und ich frage mich dann, ob da eventuell etwas provokativ aus dem Höschen heraus quellen soll, oder ob einfach unbewusst gedacht wird, dass das Höschen noch passt und es nicht einfach zu klein geworden ist.

    Es gibt auch diejenigen die mir ihr Gemächt links/rechts um die Ohren klatschen, aber ich frage mich warum sie das tun, wenn ich nicht auch darauf anbeißen darf

    lg mythenfreund

    bitte nicht zu ernst nehmen, es ist schön auf gedichte.com aber manches hier ist schon verbal etwas abschreckend
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    Es gibt auch diejenigen die mir ihr Gemächt links/rechts um die Ohren klatschen, aber ich frage mich warum sie das tun, wenn ich nicht auch darauf anbeißen darf


    Ich bin ja auch noch nicht lang dabei und es fällt schon auf, dass hier wirklich viel herumgezickt wird.
    Speziell ein Stamm-User fällt mir immer wieder negativ auf, der in seinen Kommentaren schnell sehr persönlich wird.
    Mich wundert auch die männliche Hybris, die oft durchscheint. Ich habe hier in der kurzen Zeit, in der ich hier bin, mindestens 3x von männlichen Usern ungefragt mitgeteilt bekommen, was sie doch für einen Schlag bei den Frauen haben.
    Und an Stammtischgedichten und Seniorenlyrik mangelt es auch nicht.
    Okay, ich schweife ab und werde gerade ebenfalls persönlich.
    Die unterschiedlichen Herangehensweisen und Poesiewelten, die sich darin ausdrücken, machen das ganze ja auch interessant.

    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    seht das bitte nicht als angriff
    ich frage mich nur ob ich da mitziehen muss
    Die Frage ist rhetorisch, oder?
    Ist ja keine Pflichtveranstaltung hier.

    Da Gedichte oft sehr persönliche Texte sind, die sich viel mit Empfinden und Gefühlen beschäftigen, spielt das auch immer mit rein, auch wenn es nur das lyrische Ich ist. Trotzdem muss man in Diskussionen über den eigenen Text sich nicht selbst entblößen.
    Ich finde es auf der anderen Seite schräg, wenn jemand ein Gedicht aufwendig durch-ixt und die Form aufdröselt, während es inhaltlich ein müder Witz ist.
    Gute Kritik bezieht sich auf Form und Inhalt und ist konstruktiv. Sie darf konfrontativ sein, aber nicht beleidigend. Wie sehr jemand sein privates Ich hier einbringt, muss jeder für sich entscheiden.

    Gruß, leuchtendgrau

  3. #3
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    Die Frage ist rhetorisch, oder?
    Ist ja keine Pflichtveranstaltung hier.
    natürlich ist das eine rhetorische frage, es liegt mir fern mich derart als Person hier preis zu geben und das anhand von texten oder Kommentaren, nur damit man den Quelltext oder ein Gedicht besser im Autoren-, und ausschließlich richtigen Sinne nachvollziehen kann.

    für mich ist ein Autor der Urheber, der Urheber hat etwas erstellt das betrachtet werden soll und darf, der Kritiker geht da unbefangen heran und schildert anhand dessen was er/sie sieht, dieser verfasst eindrücke oder formuliert tatsächlich eine Interpretation, oder versucht zu hinterfragen oder textaufbau zu erkennen
    ein text alleine ist kein Garant dafür dass der komplette text im Leser ankommt, da er Metaphern enthalten kann die irreführend oder sogar unnachvollziehbar sind, die Motivation des Autoren bleibt somit unbegriffen und weckt im Betrachter andere Bilder und Emotionen und bringt eventuell nur menschen zusammen die gleiche Erfahrungen diesbezüglich gemacht haben

    Achtung, ich bin davon selbst vermutlich auch betroffen da ich zum überinterpretieren neige, aber dennoch orientiere ich mich dabei am text/gedicht

    ich distanziere mich aber nach dem Posting von meinen eigenen gedichten um fremdeindrücke und eventuelle metaebenen zu erhalten.
    ich garantiere dafür das auch meine gedichte nicht meine persönliche Erfahrung sind, sondern Themen bearbeiten die fiktiv sind, zu meinem eigenen schutz

    ansich habe ich nichts gegen persönliche gedichte, oder texte wenn man diese auch unpersönlich betrachten kann und selbstkritisch darauf eingeht
    alles andere wirkt auf mich nur wie ein totschlag Argument weil man sich in gewisser weise ertappt fühlt
    so ein verhalten beruht meistens auf der Tatsache das man sein eigenes Seelenheil verteidigen will, nicht aber den Text der eigenständig sein sollte und ohne zu erkennen was eigentlich Auslöser dafür ist/war.

    ich meine, wir schreiben hier doch gedichte, die sollen Gott und die welt hinterfragen und Betrachtungsweisen und Effekte im Leser auslösen und nicht sagen
    "So ist das, dann so und da ist das dann passiert, oh zwischendrin war da auch noch irgendwas, das weiß aber nur ich, aber wenn du das nicht klar heraus liest bist du echt doof nä"

    ich könnte dem ähnlich entgegen treten und sagen

    "so les ich das, dann ist das passiert, und dann das, und das erkenn ich nicht, also geh ich nicht drauf ein, obwohl es wichtig wäre aber das will der Autor ja nicht, ich schreib ihm/ihr am besten dass das gedicht toll ist und erzähl ihm dass ich heute auf Kaffee und Kuchen besuch kriege sonst denkt der noch ich würde eigenständig am text orientiert kritisieren, ja"

    "Hallo das gedicht ist toll, ich war heut einkaufen da bin ich der Inge begegnet, die ist auch so langatmig und hat mir erzählt das ihr Hund heute gestorben ist, wie schön das dein gedicht irgendwo nen Pudel im Text angesprochen hat, sonst hät ich mich gar nicht mehr dran erinnert, wo war ich...du hast da übrigens nen Schreibfehler, den darfst du aber selber suchen, die Inge hat mir nämlich erzählt..."
    übertrieben, aber fast jeder dritte Kommentar...


    Gute Kritik bezieht sich auf Form und Inhalt und ist konstruktiv. Sie darf konfrontativ sein, aber nicht beleidigend. Wie sehr jemand sein privates Ich hier einbringt, muss jeder für sich entscheiden.
    da stimme ich dir zu, aber ich möchte ungerne das privates.ich in Kommentaren überhand nimmt oder Grundthema wird, oder zielführend ist für Debatten, bei Widmungen sehe ich auch ein das gewisse eigene ansprüche hinten angestellt werden, aber mit dem hintergrundwissen gehe ich da dann auch ganz anders heran weil ich weiß das es ein sensibles Thema sein kann
    Widmungen sind nicht selten persönlich, werden aber auch selten kritisiert, zumindest von mir

    fakt ist aber auch das wohl jeder Gedichte für sich anders auffasst und damit meine ich nicht die Idee im gedicht, sondern die frage danach wie man es schreibt
    das finde ich sehr spannend und schön, aber man sollte auch akzeptieren das es andere Betrachtungsweisen gibt
    was gleichzeitig auch ein apell an mich selbst ist vermute ich
    aufgrund der aussage dass ich zu persönliches nicht gerne mag
    vielleicht habe ich ja ein tiefergreifendes Problem und bin dem was ich so verabscheue damit gar nicht so fern?
    dennoch würde ich es ungerne jedem auf die nase binden
    lg mythenfreund

    dass ich so gerne und so viel schreibe habe ich von meiner Oma

    Okay, ich schweife ab und werde gerade ebenfalls persönlich.
    ich denke im Wohnzimmer ist das was anderes oder nicht?
    dafür ist der faden ja da um eindrücke zu vermitteln oder seine Meinung zu sagen, solange alles im respektvollen rahmen bleibt denke ich
    Geändert von Mythenfreund (08.12.2019 um 15:21 Uhr)
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    ich distanziere mich aber nach dem Posting von meinen eigenen gedichten um fremdeindrücke und eventuelle metaebenen zu erhalten.
    Hört sich ein bisschen nach gespaltener Persönlichkeit an.
    Ja, auch für sich selber muss man nicht jeden Teil eines Gedichts erklären können.
    Dass geht aber auch, ohne sich vom Text zu distanzieren. 'sich von etwas distanzieren' impliziert eine Ablehnung.

    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    ich garantiere dafür das auch meine gedichte nicht meine persönliche Erfahrung sind, sondern Themen bearbeiten die fiktiv sind, zu meinem eigenen schutz
    Auch eine fiktive Geschichte kann sehr persönlich sein.

    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    ein text alleine ist kein Garant dafür dass der komplette text im Leser ankommt, da er Metaphern enthalten kann die irreführend oder sogar unnachvollziehbar sind, die Motivation des Autoren bleibt somit unbegriffen und weckt im Betrachter andere Bilder und Emotionen und bringt eventuell nur menschen zusammen die gleiche Erfahrungen diesbezüglich gemacht haben
    Ja und?
    Es gibt Kritik, die zum Beispiel ganz konkret schräge Formulierungen, platte Symbolik oder Rechtschreibung moniert.
    Natürlich gibt es einen weiten Bereich, wo es schwammig wird und verschiedene Welten aufeinander treffen.
    Was dem einen tiefsinnig erscheint, ist für die andere nur aufgeplusteter Blödsinn.
    Was die eine zu Tränen rührt, ist für den anderen nur Kitsch.
    Manchmal kann man das begründen, manchmal nicht.
    Das Problem ist, dass ein Teil der Leute nicht über den eigenen Tellerrand hinausschauen will oder kann.
    Und wenn ich kein Gefühl für Sprache habe, sehe ich vielleicht gar nicht, worauf mich alle mit der Nase stoßen.

    Davon abgesehen habe ich hier schon ganz ausgezeichnete Kommentare gelesen, die mich einen Text mit anderen Augen sehen ließen.
    Ich kann wirklich kein Problem erkennen, dass man sich hier entblößen müsste.
    Ein paar gute Antworten, den eigenen Text betreffend, sollte man aber erwarten können. Und damit ist nicht gemeint, dass ein Text auserklärt werden muss.

  5. #5
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    Hört sich ein bisschen nach gespaltener Persönlichkeit an.
    Ja, auch für sich selber muss man nicht jeden Teil eines Gedichts erklären können.
    Dass geht aber auch, ohne sich vom Text zu distanzieren. 'sich von etwas distanzieren' impliziert eine Ablehnung.
    das Argument der gespaltenen Persönlichkeiten kann ich nach vollziehen, mir dient die Vorgehensweise aber eher dem Selbstschutz
    nicht jeder mensch hat gutes im sinne

    ok eventuell war distanzieren das falsche wort, aber gesunde Selbstkritik trifft es wohl eher und sich fragen ob man hinter seinem text stehen kann und er es schafft für sich selbst zu stehen.
    es ist keine Ablehnung, es ist eher ein anerkennen und sehen was es für sich selbst erreichen kann

    Auch eine fiktive Geschichte kann sehr persönlich sein.
    ohja das stimmt wohl, immerhin ist es Gedankengut auf das man Resonanz erhalten möchte, egal ob positiv oder negativ
    danke dass du mich reflektieren lässt

    Und wenn ich kein Gefühl für Sprache habe, sehe ich vielleicht gar nicht, worauf mich alle mit der Nase stoßen.
    wer kein gefühl für sprache hat kann sich dieses dennoch aneignen und sollte nicht in Phrasen oder Andeutungen links liegen gelassen werden, auch so jemand hat das recht auf klare und hilfreiche Kritik ohne dabei an seinen Geisteszustand zu appelieren, allerdings ist es schwierig in der form auch kritiken zu schreiben, denn sobald man etwas aufzeigt das Unverständnis hervorruft, kann auch im gegenüber sofort eine Blockade auftreten, was dann auch nicht zielführend ist
    dafür müsste so jemand aber konkret auf einen zukommen denn das ist eine Barriere die man alleine oft nicht überwinden kann vermute ich

    Davon abgesehen habe ich hier schon ganz ausgezeichnete Kommentare gelesen, die mich einen Text mit anderen Augen sehen ließen.
    Ich kann wirklich kein Problem erkennen, dass man sich hier entblößen müsste.
    Ein paar gute Antworten, den eigenen Text betreffend, sollte man aber erwarten können.
    ja auch da stimme ich dir zu, es gibt sie
    aber Aktion ruft Reaktion hervor, das nennt man Diskussion, allerdings führt die Diskussion meistens weg vom Quelltext, was sehr schade ist, oder es wird schlichtweg ignoriert was geschrieben wurde. Was aber noch die freundlichste weise des kommentierens ist mitunter

    ich frage mich wohl einfach selber im Moment was ich in meinen eigenen Kritiken eventuell falsch mache, denn ich komme nicht dahinter wie ich sie verfassen sollte, damit mein gegenüber merkt das ich kein feind bin.
    ob es hier wohl so etwas wie eine Anleitung für das verfassen von Kritiken gibt? es würde mich sehr interessieren, ob ich da etwas für mich heraus holen könnte um meinen Kritiken zu helfen
    oder man sieht nur noch was der text oberflächlich hergibt, anstatt ihm tiefe Aspekte zuzuschreiben und beschränkt sich darauf? ich weiß es nicht
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    wer kein gefühl für sprache hat kann sich dieses dennoch aneignen und sollte nicht in Phrasen oder Andeutungen links liegen gelassen werden
    Ja, da müssen beide Parteien Verständnis aufbringen, sonst funktioniert es nicht.
    Wobei man manchmal wirklich das Gefühl hat, als müsste man einem Farbenblinden den Regenbogen beschreiben.
    Da liegen dann schnell auf beiden Seiten die Nerven blank.
    Und Gefühl für Sprache kann man sich nur bis zu einem gewissen Grad aneignen. Genau so, wie nicht jeder ein talentierter Zeichner werden kann.

    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    ich frage mich wohl einfach selber im Moment was ich in meinen eigenen Kritiken eventuell falsch mache, denn ich komme nicht dahinter wie ich sie verfassen sollte, damit mein gegenüber merkt das ich kein feind bin.
    Von deinem Stil her zu schreiben, sehe ich da keine Gefahr.
    Irgendwie machst du dir einen Kopf um Situationen, die noch nicht eingetreten sind.

    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    oder man sieht nur noch was der text oberflächlich hergibt, anstatt ihm tiefe Aspekte zuzuschreiben und beschränkt sich darauf?
    Nein. Doch sollten die Punkte, die man vorbringt, nachvollziehbar sein.
    Geändert von leuchtendgrau (08.12.2019 um 17:58 Uhr)

  7. #7
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    Lieber Freund der Mythen, vielleicht brauchen wir eine staatliche Stelle, die alle restlos Texte, die zur Veröffentlichung stehen, dahingehend überprüft, ob du nach dem Lesen des entsprechenden Textes gefühlt ein Geschlechtsteil im Gesicht hast. Wenn das der Fall ist, dann könnte man ja überlegen, ob diese staatliche Stelle nur um der guten Ordnung halber legigimiert sein sollte, entsprechende Texte zu löschen bzw. gar nicht erst zur Veröffentlichung zuzulassen. Ich finde, dir ist so ein Empfinden weniger zuzumuten als dass hier irgendwer auf seine Meinungsfreiheit besteht. Oder? Gruß Henrik
    ---------------------------------Signatur:

    Wohlstand (Konsum) versus Menschenleben. Jetzt können wir zeigen, was Menschsein ist. Ich bin für das Leben. Konsum ist nicht Leben.

  8. #8
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    Die Meister der Vorrede unter sich. Und wer sich selbst schützt, hat damit nicht immer auch Gutes im Sinn. Und die Metaebenen sind das persönlichste was in jedem anders aussieht als irgendwelche Geschlechtsteile. Falls damit jemand nicht zufrieden ist ist die Lyrik wohl nur noch ein Trostpflaster dafür was man glaubt ansprechen zu müssen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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