Thema: Tag X

  1. #1
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    Tag X

    Wo warst du, als mein kleiner Hamster starb
    und wo, als ich mich so alleine fühlte?
    Wo warst du, als der Teufel mich umwarb
    und mir die Weichen für mein Leben stellte?

    Viel später, als ich endlich nach dir suchte,
    erkannte ich, du warst ja immer da.
    Ich wars, die dich verstiess und lieber fluchte.
    Ich liess dich jahrelang nicht an mich ran.

    Doch du, Gott, hieltest über mir die Hand,
    auch als ich dich nicht spürte und nicht wollte.
    Ich fuhr mich dann fast selber an die Wand,
    doch du bestimmtest, dass ich leben solle.

    An jenem Tage hab ich dich gefunden.
    Es war und ist und bleibt ein langer Weg
    – der Körper und die Seele arg geschunden –,
    geduldig heilst du mich. Ich liebe dich!

    Ein Dankeschön an L.A.F.

  2. #2
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    Je nachdem um wen es wirklich geht, ist die unverblümte Offensichtlichkeit der Zeilen das Kriterium was sie mir am verdächtigsten erscheinen lässt. Soll es der Versöhnung dienen, die den Umweg über die Sprache braucht oder ist es einfach so nötig um hier anzukommen?
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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