die zeit steht still auf mitternacht eingestellt
vor ihr weitet sich im menschentor die welt
bis hinter ihr der ruf und der riegel fällt
und sich der spiegel traurig wellt..

ich blicke in gottes augen so treu
alles im leben wird mehrfältig neu
die liebe betrachtet mich mit scheu
bis ich meinen verstand und mein ich bereu..

was baue ich aus tag und nacht?
irgende göttin in mir lacht
doch ich bezahle hohe pacht
bis die zeit ihr licht anmacht..

der baum wächst fröhlich im grünen
warum wollte ich irgendwas sühnen?
ich gehörte ja doch zu den kühnen
und spielte tränen auf lächelnden bühnen..

ich fasse ihr haar das elfenbeinschwarze
und streichle unsere geisteskatze
die liebe ist ewig nur weil sie war
und das liebt sich zu uns heran wunderbar!