Thema: Dämmerung

  1. #1
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    Dämmerung

    Der Abend kam; das Dämmern schlich in Räume.
    Von wachem Geist wurd’ mein Gemüt geplagt.
    Dann wenn ich schlief, verschmutzte es die Träume,
    das dunkle Bild, das in mein Leben ragt.
    Oft dachte ich, dass ich den Tag versäume.
    Die Angst im Herz hat stets an mir genagt.
    Zuletzt wird selbst die Nacht mich nicht mehr schrecken.
    Die Angst ist fort, was kommt, wird sie bedecken.

    Meine neue Version

    Wenn abends schleicht ein Dämmern in die Räume,
    das meinen Geist und mein Gemüt arg plagt,
    dann flieht der Schlaf ins Land der finstren Träume,
    mit dunklem Sinn, der in die Tage ragt;
    dann wünsch ich mir, dass ich den Tag versäume
    und tiefe Angst nicht mehr mein Herz zernagt.
    Am Ende wird mich keine Nacht mehr schrecken.
    Die Angst vergeht, was kommt, wird sie bedecken.
    Geändert von Hans Plonka (08.01.2020 um 20:16 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans

    Nicht übel, könnte aber noch etwas reifen.

    Vorweg: was Du erzählst...und auch die dazugehörigen Bilder...das alles ist schon ganz gut!



    Der Abend kam; das Dämmern schlich in Räume.
    Kein Fehler, werter Hans...aber "in" verheißt ein Adjektiv...das dann aber nicht kommt. Drum besser ein zweisilbiges Verb...wie zB "füllte"

    Von wachem Geist wurd’ mein Gemüt geplagt.
    "war" statt "wurd"....und für die Mutigen " An" statt "Von"...aber das will ich Dir nicht zumuten.


    Dann wenn ich schlief, verschmutzte es die Träume,
    das dunkle Bild, das in mein Leben ragt.
    Komma nach "dann" und Punkt nach "Träume" - ann wie folgt fortfahren:

    Ein dunkles Bild, das in mein Leben ragt.


    Zuletzt wird selbst die Nacht mich nicht mehr schrecken.
    Die Angst ist fort, was kommt, wird sie bedecken.
    Zuletzt kann selbst die Nacht mich nicht bedecken....

    nicht wegen der Doppelung...sonder wegen der Logik


    Lass dich nicht beirren. Auch wenn meine Kritik anderes vermuten lässt...ist Dir dein Text unterm Strich gut gelungen.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lb. A.D.,

    danke für Deine Bemühungen. Ich habe das Gedicht mit leichten Änderungen umgeschrieben und hoffe dass diese Version besser gefällt.

    Wenn abends schleicht ein Dämmern in die Räume,
    das meinen Geist und mein Gemüt arg plagt,
    dann flieht der Schlaf ins Land der finstren Träume,
    mit dunklem Sinn, der in die Tage ragt;
    dann wünsch ich mir, dass ich den Tag versäume
    und tiefe Angst nicht mehr mein Herz zernagt.
    Am Ende wird mich keine Nacht mehr schrecken.
    Die Angst vergeht, was kommt, wird sie bedecken.

    So leicht kann mich nichts beirren. Wenn es mir gefällt und anderen nicht, dann halte ich es immer für gut. Allerdings lasse ich jedem auch seine für mich falsche Meinung.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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