Bei Erkennung und Abwicklung von Geschäften, besteht die Aufgabe, möglichst ohne Leistung an Werten, durch Wertverschiebungen Gewinne zu machen. Eingangswerte werden gesucht, aufgenommen und zu Verkaufswerten erhöht. Diese erhöhten Werte werden dann meist in großen Lichterhallen ausgestellt und zu diesen erhöhten Werten angeboten. Als Minimum wird zu doppeltem Erwerbswert angeboten, aber auch nicht selten zum drei- oder vierfachen. Die Höhe der Wertsteigerung wird vorrangig durch Konkurrenz der Mitanbieter, aber auch durch den Bedarf und die Unkenntnis der Bedürftigen geregelt. Für beides nutzt der Anbieter direkte erkennbare aber manchmal auch versteckte Einflussmöglichkeiten . In der Praxis ist folgendes leicht möglich: Ein Bedürftiger sieht eine, für den vierfachen Erwerbswert angebotene Ware. In der Regel besteht ein Vertrauensverhältnis zum Anbieter und der Bedürftige vermutet nicht einen überhöhten Angebotswert. Wenn er den Gegenwert leicht erbringen kann und die Freude an dem Erworbenen ihm den Gegenwert aufwiegt, wird er meist ohne weitere Kritik den Erwerb vornehmen, auch wenn er nur ein Viertel seiner Leistung als Wert erwirbt. Falls die Veräußerung von irgend einem erhöhten Wert über längere Zeit nicht funktioniert, hat der Anbieter die Möglichkeit, den betreffenden Wert, theoretisch bis auf null herunterzusetzen. Ein Verlust bei einem solchen Geschäft entsteht nur dann, wenn er die Regel wird, da solche Einzelverluste durch den Gesamtumsatz direkt und indirekt von der Gesamtbevölkerung aufgrund von Abschreibung und dadurch bedingten Steuererleichterungen subventioniert wird. Ganz allgemein ist dazu zu bemerken, dass eine Preissteigerung der Ware durch den Handel nicht unbegründet und ungerechtfertigt ist, denn dem steht ja die Arbeit der Beschaffung, die Präsentation und die Übergabe, als Leistung gegenüber. Dazu ist allerdings zu bemerken, dass die Kosten für diese Leistungen in den letzten Jahren ständig gefallen sind. Dies alles lässt vermuten, das hier unter dem Deckmantel der wohlwollenden Leistungserbringung eine ständige Bereicherung Einzelner auf Kosten der unwissenden Bedürftigen stattfindet. Bei anhaltender Entwicklung lässt sich absehen, dass bald ein übersichtliches Angebot und Auslieferung aller Waren direkt von Herstellern möglich sein werden. Der kostenaufwendige Handel kann dann weitgehend entfallen. Dies könnte leicht eine Halbierung der Preise bedeuten. Wahrscheinlich ist aber, dass die Preise sich nicht wesentlich ändern werden und die Kosteneinsparungen einzelnen zugutekommen werden, welche dann noch mehr als bisher die herrschende und nutznießende (ausbeutende Klasse) der Menschheit bilden. Ähnlich ist die Situation bei den Bankgeschäften. Der erforderliche Arbeitsaufwand ist hier in den vergangenen 20 Jahren im mindesten halbiert worden und wir in den nächsten 20 Jahren noch mehr als halbiert werden. Die dadurch entstehenden Kostenersparnisse blieben jedoch bisher als Mehrgewinn bei den Banken. Die Zukunft könnte hier jedoch so sein, dass eine automatische Finanzregelung zwischen Interessenten auch ohne Banken abgewickelt werden könnte.