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  1. #31
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    Hallo Festival,

    ich war bei der BW...zwar keine 12 Jahre...aber immerhin aus disziplinarischen Gründen drei Monate länger...als es die Wehrpflicht verlangte.

    Wovon Du erzählst...das ist nicht repräsentativ. Das mag aufgrund der Konstellation bei dir so gewesen sein, aber es entspricht nicht der Regel. Der "gemeine Soldat" kam zu meiner Zeit erst gar nicht mit einem General ins Gespräch...ausser das Dienstverhältnis verlangte das ab...wenn es sich zB um den Fahrer des Generals handelte...oder um einen Bediensteten im Offiziersheim. In meiner Kompanie war der höchste Dienstgrad...den ich mehr oder weniger regelmäßig zu Gesicht bekam...ein Major. Der sah original so aus wie Roger Moore und hatte einen Narren an mir gefressen...ansonsten wäre ich bei der BW im Bau gelandet.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  2. #32
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    Hallo AD,
    ein Hauptfeldwebel war in meiner Dienstzeit der höchste Unteroffiziersdienstgrad. Dank einer Spezialausbildung an einer neuen Waffe war ich zu einer Lehrvorführung auf die Hardthöhe eingeladen und genau da spielte sich das Ding mit dem General ab. In "unserer" Dienststelle hatte ich "über mir" einen Hauptmann, einen Oberstleutnant und einen Oberst. Letzterer war Ritterkreuzträger aus dem WK II. Natürlich wurde über taktische Angelegenheiten nicht mit jedem Gefreiten diskutiert (auch in größeren Firmen ist es nicht üblich, dass jeder Lehrling in Diskussionen einbezogen wird), aber die "Diskussionskultur" war - und das ist schon repräsentativ - von großer Offenheit geprägt. Mein Cousin, ein Hauptmann bei der NVA der DDR hat bei meinen Erzählungen (ab 1974 durfte man, wenn man keiner besonderen Geheimhaltungsstufe unterlag, Urlaub auch in der DDR machen) immer völlig verständnislos und ungläubig mit dem Kopf geschüttelt. Einem General widersprechen - das war für ihn ein Sakrileg.
    Eine Entscheidung der Moderation anzuzweifeln und für falsch zu halten dürfte weder eine Disziplinarstrafe noch andere schlimme Konsequenzen haben.
    Die in meinen Augen in Rasenmähermanier durchgezogene Löschung meiner Beiträge zu dem Carolus-Gedicht ist und bleibt nicht "moderat", sondern eher "moderatörig".
    Gruß,
    Festival (bei Gelegenheit tile ich Dir mal mit, wie ich zu dem Nicknamen "Festival" gekommen bin)

  3. #33
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    Was diesen konkreten Fall angeht, die Löschung deiner Beiträge, da halte ich mich raus. Ich kenne die Beiträge nicht...kann also auch nichts zur Löschung sagen. Was ich sagen kann...ist...dass wir nicht alle das gleiche Empfinden für Gerechtigkeit haben. Das sieht man schon bei Straßenumfragen zu Gerichtsurteilen. Die Moderation hat sich dazu entschieden deine Beiträge zu löschen...und auch wenn das in deinen Augen...oder in den Augen vieler ein Fehler war...so solltest Du, so sollte ich, so sollten wir alle das respektieren. Ich ärgere mich auch über gewisse Entscheidungen...gerade wenn sie mich betreffen...das ist menschlich- aber irgendwann gilt es emotionalen Abstand zu gewinnen...um die Dinge so akzeptieren zu können...wie sie nun mal sind.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #34
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    Leider habe ich meine Beiträge zu Carolus Gedicht nicht gespeichert. Sie waren geprägt von freundlichem Lob und der wechselseitigen Betrachtung zum Zustandekommen solcher und anderer Gedichte.
    Respektieren kann ich Entscheidungen, wenn man (hier speziell Claudi) auch respektvoll mit den Beiträgen des Verfassers und der Kommentatoren umgeht, statt sie einfach zu löschen. Mein Protest wird mit einer fettgedruckten Überschrift versehen (die nicht von mir stammte und inzwischen gelöscht wurde) und in diese Rubrik verschoben.
    Was hindert die Moderation daran, die Beiträge auch einzustellen, damit sich jede/r ein Bild hinsichtlich der gelöschten Beiträge machen kann?
    Was hier geschehen ist, verdient nicht die Bezeichnung "Moderation", das ist eher willkürliche Zensur.
    Und das gefällt mir nicht.
    Festival

  5. #35
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    Zitat Festival

    Sie waren geprägt von freundlichem Lob und der wechselseitigen Betrachtung zum Zustandekommen solcher und anderer Gedichte.
    Wenn das wirklich so gemeint war, was ich gar nicht bestreiten möchte, bei der Moderation aber ganz anders ankam...dann könnte dir das Motivation sein dich künftig noch präziser auszudrücken...denn auf die Lesart der Moderation wirst Du keinen Einfluss nehmen können - jedoch auf die Art und Weise...wie Du dich selbst ausdrückst.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #36
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    Hallo Claudi,

    ist es denn so schwer, einen Fehler einzugestehen?
    Jeder kann dabei nur gewinnen: der Verursacher und der Betroffene. Die Situation wird entspannt, und man kann wieder offener und unbefangener miteinander umgehen. Das käme dem Klima im Forum nur zugute. Stattdessen lässt man alle Beteiligten gekränkt und verärgert zurück.
    Lass es dir in einer ruhigen Stunde noch einmal durch den Kopf gehen. Ich würde mich freuen.
    Jedenfalls hat mich deine Festlegung "Du kannst Dich darauf verlassen, dass ich alle Beiträge unter Deinem Gedicht sorgfältig geprüft habe. Etwas anderes zu behaupten, ist eine Unterstellung." ohne den Beweis dafür zu erbringen,
    sehr vor den Kopf gestoßen und ziemlich verletzt!

    Mit freundlichem Gruß
    Carolus

  7. #37
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    Hallo Anti Chris,

    "Im übrigen finde ich es ein starkes Stück, hier von "Beherrschung" durch die Moderation zu sprechen, wenn immer die gleichen User immer die gleichen Regeln verletzen, demonstrativ brechen und vorangegangene Anweisungen wissentlich missachten.
    Leider sind es ja immer die gleichen," (Zitat Anti Chris)

    Leider macht dass Wörtchen "immer" die Sache nur noch schlimmer. Ein "starkes Stück", mich hier unter "immer die gleichen" einzuordnen.
    Bitte bring mir auch nur einen Beweis, wann, wo wie, warum ich die "gleichen Regeln verletzen, demonstrativ brechen und vorangegangene Anweisungen wissentlich" hätte "missachten" können.. Bitte!

    Si tacuisses, philosophus mansisses!

    Freundlichen Gruß
    Carolus

  8. #38
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    Hallo in die runde! dichtet, leute, dichtet. lg W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  9. #39
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    Lieber Walther,
    Dein Ordnungsruf ist vernommen worden.
    Aber was hier passiert, habe ich schon geahnt: Mein Protest ist in die Rubrik "Moderation" verschoben worden und "sackt" natürlich ruckzuck in die (gewünschte?) Versenkung.
    Die zuständige Moderatorin hüllt sich in Schweigen und sitzt das Ding gelassen aus. Mal sehen, wen es als Nächsten trifft. Die Moderatoren, so lese ich, seien autorisiert zu löschen. Die User sind frei zu entscheiden, ob sie sich ein unbegründetes Löschen gefallen lassen. Meine endgültige Entscheidung (zu bleiben oder die Segel zu streichen) ist noch nicht gefallen.
    Liebe Grüße,
    Festival

  10. #40
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    Lieber Heinz,
    tröste dich: Selbstherrlichkeit geht nie gut, denn wie heißt es so schön:

    Wir sind das Volk!

    Das war letztendlich immer so.
    Was soll die Moderatorin denn auch sagen?
    Es ist eh zu spät!

    Wer verstanden hat, worum es hier ging, hat sich sowieso sein Urteil gebildet.

    Liebe Grüße, Cara

  11. #41
    Frank Reich ist offline Stranger in a strange land
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    Hallo,

    als jemand der den Faden bisher nur passiv mitverfolgt hat, scheint es mir, dass es hier nach der anfänglich ausgedrückten Frustration über das Löschen von umstrittenen Beiträgen, letztendlich nur noch darum geht, der Moderation ein Schuldgeständnis zu erringen.
    Auch ich kann euren Ärger über unerwartet gelöschte Beiträge verstehen und ich bin froh, dass ihr diesen Vorfall genutzt habt, um euer Anliegen öffentlich zur Sprache zu bringen. Da ich mich selbst schon mit ähnlichen Situationen konfrontiert fand, kann ich euren Frust über nutzlos investierte Zeit und zu Pixel gebrachte Gedanken sehr gut nachfühlen. Dennoch finde ich, solche Slogans wie "Wir sind das Volk" in diesem Zusammenhang nicht ganz angebracht, weil hier niemand um seine Menschenrechte gebracht wurde und wir hier höchstens gegen die Mauern in unseren eigenen Köpfen stoßen, wenn uns unser Rechtsempfinden und unsere Empörung gebieten das Forenweite zu suchen.

    Das eigentliche Problem mit so einem Forum ist halt nun einmal, dass sich hier nur einige wenige der undankbaren Aufgabe der Forenleitung widmen wollen, können und müssen, damit der Laden ohne ausufernde rechtliche Reibereien am Laufen gehalten werden kann.
    Die Modzer machen das zu Gunsten der Allgemeinheit und auf Kosten ihrer eigenen Zeit, was sie, im Gegenzug, einem Großteil ihrer Möglichkeiten beraubt, sich selbst kreativ am Forengeschehen zu beteiligen. In meinen Augen ist das für sich allein schon ein sehr großes Opfer, dessen man sich in der unbeschwerten Leichtigkeit seines Avatarendaseins vielleicht nicht immer bewußt wird.

    Diese unbedingt notwendige Arbeit wird den Moderatoren leider des öfteren noch künstlich erschwert, indem sich wortgewandte User oft mit System der ein oder anderen Masche bedienen und damit am Rande der Forenregeln Reaktionen provozieren, die endlos interpretier- und streitbar bleiben. Wenn dann der Krug bricht und den genervten Moderatorenmenschen die Finger ausrutschen, jammern die von der kalten Dusche Betroffenen als wäre das Gewitter aus heiterem Himmel gekommen.

    Ganz so selbstherrlich und undemokratisch wie ihr das schildert, geht es hier aber trotz allem nicht zu, denn das Moderatorenteam gibt euch nach wie vor eine Tribüne auf der ihr das Verhalten der Moderation uneigeschränkt anprangern dürft. Dies erlaubt auch all denen, die das Gefühl haben euch sei Unrecht getan worden, sich hier zu äußern und damit auf die Forenleitung einzuwirken - das allein schon verdient seine Wertschätzung und spricht für dotcom.

    Euch allen ein gutes und friedvolles Neues Jahr

    Frank REich
    Geändert von Frank Reich (21.01.2020 um 17:32 Uhr)

  12. #42
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    Diese unbedingt notwendige Arbeit wird den Moderatoren leider des öfteren noch künstlich erschwert, indem sich wortgewandte User oft mit System der ein oder anderen Masche bedienen und damit am Rande der Forenregeln Reaktionen provozieren, die dann endlos interpretier- und streitbar bleiben.
    da gebe ich dir vollkommen recht und in Anbetracht dessen sollten gewisse user auch vielleicht deshalb dankbarer dafür sein auch weiterhin im (wenn auch nicht wahrgenommenen) schutz der Moderation zu stehen, denn vermutlich wurde schon so oft hinter den Kulissen diskutiert, das ein bleiben eigentlich nicht mehr tragbar wäre, aber immer ein auge zugedrückt wurde bisher.
    man schreit hier im faden nach priviligierter Behandlung wegen schon langer Tätigkeit auf gedichte.com und merkt nicht mal das genau das ein fakt ist der zum "Arsche retten" momentan eintritt.
    und dann droht man sogar mit der Überlegung des "verlassens des Forums", wobei vermutlich genau das im Hintergrund zur Diskussion steht, da einige user des öfteren derart negativ auffallen
    man könnte dem user die Entscheidung demnach auch ganz schnell abnehmen und dann wird abermals gejammert
    lg mythenfreund

  13. #43
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    @FrankReich,
    es sollte der Moderation kein Schuldeingeständnis abgerungen werden,
    Ich halte es für selbstverständlich, dass man es zugibt, wenn man sich geirrt hat. Fehler machen alle.
    Niemand hat das Recht - auch wenn er sich noch so mächtig dünkt - andere wegen eines Fehlers zu bestrafen, den sie nicht begangen haben.
    Das nenne ich Willkür!

    @Mythenfreund,
    ich habe keine Lust, auf deinen Kommentar weiter einzugehen. Für mich ist das nur Gelaber. Du solltest dich um einen Posten bei der Moderation bewerben !
    Geändert von Cara 1963 (21.01.2020 um 19:49 Uhr)

  14. #44
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    Mythenwelten heißt eigentlich Mythenfreund - vielleicht können wir uns wenigstens darauf verständigen...wäre zumindest mal ein Anfang...
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  15. #45
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    Du solltest dich um einen Posten bei der Moderation bewerben !
    ein guter vorschlag

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