Das Silber blinkt im Lichterschein,
wie Sonnenglanz so hell und rein,
doch dieses Silber ist nicht mein,
ich blick ins Schwarze nur hinein,
in eine Welt, die trist und grau

Kein Kranz von Rosen mich umflicht.
Mich strahlen lässt im Angesicht,
dass meine Dunkelheit zerbricht,
im Funken spiel von buntem Licht,
von einer schönen Lebensschau.

Ich wandle durch ein Jammertal
und trinke aus dem Giftpokal.
Er spendet mir die Herzensqual,
die mich durchdringt wie hartes Stahl,
dass mich bedingungslos durch spießt.

Das Sonnenlicht durch Wolken schaut.
Es lockt hervor des Lebens Kraut.
Daraus wurde das Gift gebraut,
das mir des Lebens Glück verbaut,
weil es sich in mein Herz ergießt.

Aus tiefen Sümpfen ragt empor,
ein Bild mit einem Trauerflor,
den einst ein böser Geist verlor.
Er quillt heraus aus Sumpf und Moor,
in dem der Welten Elend sprießt.

Wer nicht von diesem Elend weiß,
hat nicht erlebt, was kalt und heiß,
sich bildet oft ganz zart und leis,
um dann zu fordern seinen Preis,
der über alle Menschen fließt.