1. #1
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    Auf den Äckern

    Auf den Äckern
    zankt sich das Licht

    mit den Krähen,

    ein ruheloses Auftriebknacken
    in Hörweite.
    Reichhaltig wandeln darin die Mittagsgänger,
    als blasse Wangen
    den Zahlenzuwachs eines Verstehens unterwandern.
    Stimmenkonsum

    trägt schon zu einem leidlich Luftverschmutzen bei,

    das den Blickzins
    punktgenauer Suffixvarianten

    dem plötzlichen Regen zuschanzt.
    San Francisco 49ers

  2. #2
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    Hallo Ikone,

    ein in meinen Augen sehr ansprechender Text...mit vielen starken, originellen Metaphern - die aber (in dieser Anhäufung) den Leser vielleicht überforden. Weniger wäre hier nach meinem Geschmack mehr. Dennoch, unterm Strich ein gelungenes Gedicht.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Ein sehr schönes Naturgedicht, das plötzlich in einen Mathematikalbtraum umkippt. Zuerst baut sich von meinem inneren Auge eine Herbstlandschaft auf, die (nach der Zeile "in Hörweite.") durch fremdartige Vokabeln zerzaust wird.

  4. #4
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    Vielen Dank AndereDimension und real68er!
    Ihr habt ja recht. Zuviele Chiffren und Metaphern in einem Gedicht, da kann man schon mal durcheinander kommen. Ich gelobe Besserung.

    Gruß
    San Francisco 49ers

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