Aus dem Wunschdenken heraus, stets ein guter Mensch zu sein, stürzte meine Welt all zu oft in sich selber ein;

suchte Distanz zu meinem Leben, alleine darüber zu reden machte die Dinge noch niemals wieder ungeschehen;

fand im Branntwein die Antwort auf ungestellte Fragen, verleitet von Krankheit aus der Angst heraus zu versagen;

suchte Gründe für mein Scheitern und scheiterte; doch statt es hinzunehmen suchte ich immer wieder nur weitere;

vielleicht war ich nie gut genug, doch wollte es stetig sein; so brach die Illusion meines Lebens dauernd in sich ein;

aus dem Wunschdenken heraus, mehr zu sein als ich bin; aus dem Trugschluss geboren, das Leben hätte einen tieferen Sinn.