Die 7 Schwaben



Der Schulz, der Jackli, Marli, Jergli,
der Michael, der Hans und Veitli
gebahrten sich verrückt und schrien wie am Spieß.
Das trug sich zu im Monat Mai,
ein Rosskäfer flog grad vorbei,
bis er sich feindlich brummelnd hörbar niederließ.
Herrn Schulz stand flugs der Angstschweiß auf der Stirn.
"Da drommelt wer zum Kampf!", entstand in seinem Hirn,
auch Jackli roch schon Pulverdampf in seiner Nase,
das reichte und der Scholz lief zickzack wie ein Hase
umher und trat auf einen Rechen mit dem Fuß.
"Padauz und peng!", recht schmerzlich lautete sein Gruß!
War dies das Zünglein an der Waage?
Jawohl, dem Scholz erschien die Lage
nun aussichtslos und er schrie laut:
"Ich gebe auf! Ich gebe auf!"
"Gibst du dich, gebe ich mich auch"
,
riefen die andren sechs und hüpften kreuz und quer.
In diesem Chaos fiel es schwer,
dass sich da wer einfach besinnt
und einen Überblick gewinnt.
Nachdem der Fehlalarm sich schließlich offenbahrte,
war klar, dass jeder Stillesein darüber wahrte.

(Ein Versuch einer Nacherzählung eines Märchens der Gebrüder Grimm.)