1. #1
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    Immer wenn die Nacht einbricht...

    Vorab vielleicht ein kleiner Disclaimer. Ich habe meine eigene Weltsicht und möchte
    Euch gerne zur Diskussion einladen, sollte sich jemand hierdurch angegriffen fühlen.

    Schwarze Messe 30.11.03

    Nachts bei einem Glase Wein,
    als wieder mal die Kerzen brannten,
    lud ich IHN wie üblich ein,
    den schwarzen großen Unbekannten.

    Ohne jeden Freundschaftsgruß,
    nachdem ein trübes Licht erstrahlt´,
    entstieg er meinem Drudenfuß,
    den ich zuvor hab´ aufgemalt.

    E.: "Ich rief Dich oft, Du kommst erst heute ?"
    fragt´ ich Ihn dann doch gefasst.
    S.: "Rufen tun ´ne Menge Leute,
    und ich komm´ nur, wenn´s mir auch passt."

    E.: "So nimm dann Platz, ich hab´ Geschenke,
    sieh doch all´ die Opfergaben,
    die Seele bleibt mein, nur das bedenke,
    all´ den Rest, den kannst Du haben."

    S.: "Wieder nur Blut, Haar und Getier,
    ihr seid wohl von dem Zeug besessen,
    all den Müll, den lass ich Dir,
    magst totes Fleisch alleine fressen."

    E.: "Das sind die Regeln, DICH zu zwingen,
    Dich binden, auf der Erden zu erscheinen
    und es wird Dir nicht gelingen,
    Dich ungewollt mit mir zu ´einen"

    S.: "Du Narr, ich will Dir das eine sagen,
    all die im Zorn der Menschheit denken,
    mich schon tief im Herzen tragen.
    Ihr seid so einfach dann zu lenken...

    Ihr ruft, wenn Euch ein Wunsch erdrückt,
    brecht Gebote Eurer Glaubenswelten,
    schafft neue Riten wie verrückt
    und glaubt, die müssen für MICH gelten.

    Euch Kreaturen lasse ich walten,
    führe Euch, wie mir gefällt,
    um mich daran zu unterhalten,
    das Erdenreich ist meine Welt !

    Ich kam zu Dir, sah Potential,
    der Keim ist vollends aufgegangen,
    hattest Du bislang noch die Wahl,
    folgst Du mir nun auf mein Verlangen !!!"

    Er ging dann so, wie er gekommen,
    fragte nicht, warum ich rief,
    ich war frustriert und sehr benommen,
    irgendwie ging das wohl schief.

    Ich hab IHN seither nicht gesehn´,
    doch bei allem was ich fortan tu,
    hab ich so seltsame Ideen.
    Es ist, als sehe jemand zu... .

    Pandorra´s Büchse ist nun offen,
    das TIER hat mich in seinem Bann
    und mir bleibt weiter nur zu hoffen,
    ich hab´ auch weiter Spaß daran... .


    Schwarze Messe II 03.05.2004

    Gefall´ne Engel sterben nicht,
    tragen sie doch Ihre Schwingen
    immer wieder gegen´s Licht,
    das sie nach und nach durchdringen.

    Den Weg zurück, ein Schritt nach vorn,
    dachte ich sei nun geraten.
    Wurde doch schließlich rein gebor´n
    und will nicht in der Hölle braten.

    Bin ich auch ein sturer Heide
    im Bunde mit dem Antichrist,
    ein schwarzes Schaf auf ´gottes Weide´,
    hat ER mich vielleicht doch vermisst.

    Ich rief "Oh Vater schau auf mich hernieder,
    bin ich immer noch ´Dein Kind´ ?
    Kannst Du mich seh´n auch wenn die Glieder
    nicht an ein Kreuz genagelt sind ?"

    Es folgte das bekannte Schweigen,
    dies hat ich schon zu oft gehört
    und all das Desint´resse zeigen
    hat all mein Glauben je zerstört.

    E.: "Mein lieber Freund, ich will Dich warnen,
    willst Du Dich mir nicht bald bekennen,
    werde ich zum Pyromanen,
    glaubst Du, dass Altare brennen ??"

    Ein grelles Licht um mich erstrahlt
    ein leises Säuseln klingt im Wind:
    G.: "Der Sünder mit der Seele zahlt
    und seelig die, die friedvoll sind..."

    G.: "Du hast Dich von mir abgewandt
    hast über mich nie gut gesprochen,
    hast dies als Fehler nun erkannt
    und kommst auf Knien angekrochen ?"

    G.: "Ich hörte niemals ein Gebet,
    jegliches Gebot hast Du verlacht,
    welches in der Bibel steht
    und oft das Gegenteil gemacht."

    G.: "Preise mich nun, ich bin das Leben,
    ich bin die Wahrheit und das Licht,
    nach meinem Willen sollst Du nun streben,
    stehst mir doch letztlich zu Gericht"

    E.: "Einen Meister hab´ ich schon,
    der mir nach der Seele trachtet,
    doch was ist aller Wohltat Lohn,
    wenn niemand mir die Freiheit achtet ?"

    E.: "Auf Deinen Rat kann ich verzichten,
    liebst Du mich nicht, wie ich bin.
    Magst mich einst dann auch vernichten,
    ein Sklavenleben macht nicht Sinn !"

    G.: "Deine Tage sind gezählt,
    ich muss nicht alle Kinder lieben
    und der Weg, den Du gewählt,
    ist nicht der, den ich beschrieben..."

    Das Licht verblasst, ich bin allein,
    Stille dröhnt mir in den Ohren.
    Das soll seine ´Weisheit´ sein ?
    Was ich auch tu´, ich hab´ verloren...

    Ich nehme halt, was mir verbleibt,
    brauch´ nicht Teufel oder Gott,
    doch was mir echt die Zeit vertreibt,
    ist über sie der Hohn und Spott.


    Schwarze Messe III 28.02.2005

    Wie immer siegt zum Schluss die Zeit.
    Ich wandelte genug auf Erden,
    konnte nie recht glücklich werden
    und bin zum Gehen längst bereit.

    Mein Herz verstummt, ich treib dahin
    es zieht mich hoch zum Himmelstor,
    steh´ doch einsam nur davor
    und bleibe draußen, wo ich bin.

    Ich rufe laut: "Lasst mich herein !
    Ich hab´ mir das nicht ausgedacht,
    wurd´ dennoch gleich hierher gebracht.
    Soll dies nun mein Zuhause sein ?"

    Ein Licht erstrahlt und Gott erscheint.
    Es ist die alte Zaubershow.
    Das macht man hier wohl immer so,
    ein erster Gruß für Freund und Feind.

    E: "Hallo Pap´s, bin wieder da !
    Lädst Du mich grad´ zu Dir ein,
    ließest mich doch sonst allein,
    wo mir ein Beistand wichtig war ?"

    G: "Jedes Leben endet hier,
    steht mir im Wesen zu Gericht,
    doch zu bereuen scheinst Du nicht
    und was nun folgt, verdankst Du Dir !"

    G: "Ich hatte es Dir angedroht.
    Niemals hast Du mich verehrt
    und jeden kleinsten Dienst verwehrt...
    Hier bleibst Du nicht nach Deinem Tod

    G: "Statt dessen finde Deinen Lohn.
    Ich sende Dich jetzt auf der Stelle
    zu Deinesgleichen in die Hölle,
    so geh´ dahin verlor´ner Sohn"

    Es geht hinab in Richtung Grund,
    doch ist mir dies recht einerlei.
    Hab´s fast erwartet, sei´s wie´s sei.
    Ich fahre in den Höllenschlund.

    Feuer, Stimmen und Getöse,
    um mich herum kreisen Dämonen,
    die doch keines Blickes lohnen,
    wie lächerlich ist doch ´das Böse´...

    E: "Gott zum Gruß, ein Weitgereister
    ist letzten Endes hier gelandet,
    nach Lebens Schiffbruch hier gestrandet
    und sucht ein Obdach bei Euch Geister.

    Dornen dringen in mein Fleisch ?!
    Ein Tritt sagt mehr als tausend Worte
    und ich kenn´ Tritte jeder Sorte,
    doch wo man ist, merkt man hier gleich.

    S: " Ich gab Dir Seele und Verstand.
    Viel zu oft hast Du vergessen,
    von wem Du wars´t und bist besessen
    und wer Dich in die Welt gesandt.

    S: "Dennoch glaubst Du nicht an mich ?!
    Hab´ Dir so oft die Macht gezeigt,
    wo sich der Tag zu Ende neigt,
    Jetzt sei der Hades gegen Dich !

    E: "Was soll ich Dich auch akzeptieren ?
    Jedes Wort, dass Du gesprochen,
    hast Du ja letztlich auch gebrochen.
    Bei Deinem ´Feuer´ mag ich frieren !

    E: " Wo ist denn all´ die Teufelsmacht ?
    Kannst mich nicht weisen oder lenken
    kannst mir nichts nehmen oder schenken,
    bist für mich weder Tag noch Nacht..."

    S: " Was bist Du doch ein dreister Tor !
    Dass sich die kleinen Menschenaffen
    stets ihre eig´ne Hölle schaffen,
    übersiehst Du weiter nach wie vor..."

    S: "Der Weg hierher sei Dir verstellt.
    Auch ich bin jeder Macht beraubt,
    wenn eine Seele schlicht nicht glaubt,
    drum kehr´ zurück in Deine Welt.

    So wurde ich zurückgesandt.
    Dein letztes Selbstbewusstsein geht,
    wenn selbst der Teufel Dich verschmäht.
    Nun hab´ich es in meiner Hand.

    Ich zieh dahin, wie´s mir gefällt,
    durch Sphären jenseits Raum und Zeit
    und schaff mir meine Ewigkeit,
    denn mir gehört die ganze Welt.

  2. #2
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    Einsamkeit 15.04.2004

    Du lebst, erlebst und liebst allein,
    denn so wurdest Du geboren
    und es wird nie anders sein,
    auch wenn Du kämpfst, hast Du verloren.

    Es ist die Suche auf der Flucht
    und Du verlierst das Spiel auf Zeit.
    Es wird zur Qual, wächst aus zur Sucht,
    jedoch der Preis bleibt Einsamkeit.

    Kein Blinder sieht, kein Stummer spricht,
    was macht Dich aus, wenn man vergleicht ?
    Deinesgleichen spähst Du nicht,
    dies zu ertragen, war nie leicht.

    Ein Feuer brennt in Deinen Augen,
    die für alles Schöne blind,
    welche auch nicht zum Sehen taugen,
    wenn Sie weit geöffnet sind.

    Alles Sein siehst Du am Sterben
    und das die letzte Hoffnung bricht,
    was auch blüht, wird bald verderben,
    Schatten drängen gegen Licht.

    Wenn Dunkelheit Dich nun umsäumt,
    kannst Du fortan Du selber sein
    und kein Traum bleibt ungeträumt,
    Du lebst, erlebst und liebst allein.



    Wahrheiten 15.04.2004

    Jeder, der sich Fragen stellt,
    geht mit sich selber in´s Gericht,
    hofft, dass die Antwort auch gefällt,
    doch oftmals macht sie dieses nicht.

    Steht die Antwort dann im Raum,
    kann man sie meist nur schwer ertragen.
    Ändern wird sie sich doch kaum,
    wie kann man Fragen hinterfragen ?

    Man kann es drehen oder wenden
    und die Frage anders stellen,
    sich seine Welt nun selbst verblenden
    und ein neues Urteil fällen.

    Die Wahrheit bleibt nur, wie sie ist,
    drum stell Dich ihr und nehm´ sie an,
    nur DER die Tatsachen vergisst,
    wer mit Lügen leben kann...



    Abschied 02.06.2004

    Ich schließ die Augen, kann Dich seh´n
    hör´ Dich leis´ "ich lieb´ Dich" sagen.
    Doch welchen Weg musstest Du geh´n
    wollt´ noch so viel mit Dir wagen...

    Es muss ein stummer Abschied sein,
    Du hast Dich selbst von mir gerissen.
    Warst Du denn wirklich so allein,
    tatest Du so viel vermissen ?

    Konnt´ ich Dir die Kraft nicht geben
    und die Liebe, die Dir fehlte,
    den festen Halt in Deinem Leben,
    um zu lindern, was Dich quälte ?

    Ich hasse Dich, Du ließest los.
    Hast Du nicht an mich gedacht ?
    Der Schmerz ist gleich der Liebe groß,
    wie nur Du sie hast entfacht.

    Du bist nicht tot, ich spüre Dich,
    doch niemals kann ich Dir vergeben,
    in meinen Träumen hältst Du mich
    wirst ewig in mir weiterleben...

  3. #3
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    Verflucht 30.07.2004

    Ich will mit Ihm mein Leben teilen,
    doch will er sich nun von mir trennen,
    möchte nicht mehr bei mir verweilen
    will mich nicht einmal mehr kennen.

    Ich kann Dein Lachen nicht ertragen
    und nimmst Du ihn dann in den Arm,
    will ich Dich einfach nur erschlagen,
    Dich mit Deinem Hurencharme.

    "Ihr versteht Euch ja so gut ?
    Es sei einfach so passiert ?
    Du verstündest meine Wut,
    dies sei normal, wenn man verliert ?"

    Fahr´ zur Hölle und schweig´ still,
    wie kommt es, dass Du auch nur denkst,
    dass ich Dir bald vergeben will,
    wenn Du mir noch Dein Mitleid schenkst.

    Wenn ich all die Stunden zähle,
    die er nicht mehr bei mir ist,
    mal ich mir aus, wie ich Dich quäle,
    weil er mich nicht einmal vermisst.

    Was hast Du, was ich nicht hab´,
    Du bist so hässlich glaube mir.
    Sink´ doch einfach in Dein Grab;
    die letzte Ölung geb´ ich Dir.

    Ich hasse Dich bis in den Tod
    ich möchte, dass Du nie vergisst,
    das alles was Dir von mir droht
    gleich meiner eig´nen Hölle ist.



    Worte 17.10.2004

    Höre nicht, was ich Dir sag´,
    da ist so viel, dass Dir nicht passt.
    Doch es ist wahr, dass ich Dich mag,
    ich sterb´ in Dir, wenn Du mich hasst.

    Ich weiss kaum noch, was uns geschah,
    dass Du nicht mehr mit Augen siehst,
    die seh´n, was immer mit uns war
    und fortan meine Nähe fliehst.

    Will mit Dir reden, kann es nicht,
    da ist kein Wort, dass ungebraucht,
    will, dass diese Mauer bricht
    und dass des Zornes Glut verraucht.

    Ich war so mies, Du hast geweint,
    doch kann ich nur ich selber sein,
    ein böser Schalk, der Gutes meint,
    Dein Sternenlicht und Sonnenschein.

    Du quälst mich, wenn Du nunmehr schweigst.
    Warum bist Du so gemein ?
    Wo Du solche Kälte zeigst,
    friert Deine Seele nicht allein !

    Ich liebe Deiner Augen Glanz,
    versüßt er doch die Einsamkeit.
    Wo haben Worte Relevanz,
    wenn nur ein Blick das Herz befreit.

    In uns´ rer Welt der sanften Lügen
    reich ich ein Kelch, der nie zerbricht.
    Wir leeren ihn in vollen Zügen,
    drum hör´ auf meine Worte nicht.



    Falke 22.11.2004

    Er öffnet mühsam nur die Augen,
    die zum Sehen noch nicht taugen.
    Durch die Schale die so hart,
    drängte er zur Gegenwart.

    "Ich freue mich auf dieses Leben.
    Kann es denn was and´res geben,
    als dieses wunderschöne Nest,
    was mich in die Welt entlässt!"

    "Ich werde einst die Winde spüren,
    die mich durch die Sphären führen,
    erhoben froh am Firmament,
    das doch keine Grenzen kennt."

    "Wo ist der Herzschlag, der mich rief,
    wer wärmte mich, als ich noch schlief ?
    Ist da wer, der sorgt und liebt,
    mich pflegt und auch zu fressen gibt ?"

    "Bin noch so klein, wer wird mich leiten
    und auf meinem Weg begleiten ?
    Wieso lässt man mich allein,
    ich darf und will nicht einsam sein !"

    Der Falke weiss nicht, was ihm droht,
    die Eltern schoss man einfach tot.
    Es sei doch schließlich nur einen Sport,
    wenn Tiere man mit Blei durchbohrt.

    Das kleine Küken war verloren,
    ward für´s Sterben nur geboren.
    Es klagte still die Welt noch an.
    „Was hab ich Dir angetan ?"

  4. #4
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    Schlaf 13.07.2005

    Was mich ausmacht leb ich nie.
    Für mich gilt nur die Utopie,
    in der ich mich im Traum ergebe,
    dem einen Hort in dem ich lebe.

    Der tiefe Schlaf bringt mich an´s Licht,
    ich seh die Welt nun rein und schlicht.
    Vision von Wahrheit ungetrennt,
    fühl ich, was man Leben nennt.

    Wille wird zur Zauberei,
    Vergessen macht die Seele frei.
    Man kann nicht wissen, kaum versteh´n,
    lässt alles nur um sich geschehn.

    Des Geistes Spiel hält mich in Bann,
    der Schein auf den ich bauen kann,
    plagt auch das Schicksal ungehindert.
    Die Last wird mir im Traum gelindert.

    So fügt es sich und löst sich auf,
    findet oft rückwärts seinen Lauf,
    endet ohne jeden Schluss,
    wie alles doch einst enden muss.

    Zum Tag die Seelenwelt vergeht,
    mich zieht´s in die Realität.
    Ich will es nicht und könnte schrei´n,
    denn hier möcht´ ich nie wieder sein.

    Ich kehre in die Nacht zurück
    und find im Schlaf allein mein Glück.
    Ist was ich mag auch nicht real,
    ich träume es mir tausend Mal.



    Nach(t)spiel 18.07.2005

    Die Dunkelheit senkt sich hernieder,
    hab keine Angst, ich halt´ Dich warm,
    verlass Dich auch so schnell nicht wieder
    und halt Dich fest in meinem Arm.

    Wir haben heut´ was ausgemacht,
    wir fahren wieder in die Stadt
    und feiern dort die ganze Nacht,
    wo alles einst begonnen hat.

    Ich habe Dich so sehr vermisst,
    denn uns´re Liebe ist so rein
    und was so einzigartig ist,
    kann nur gerecht und endlos sein.

    Niemand soll uns dabei stören,
    keiner kann uns dabei seh´n,
    wenn wir uns ew´ge Treue schwören
    und in Zweisamkeit vergeh´n.

    Die frühen Sonnenstrahlen dringen
    zum Morgen in das Liebesglück.
    Ich sollte Dich nach hause bringen,
    also fahren wir zurück.

    Siehst mich aus leeren Augen an,
    ich such Dein Mund zum letzten Kuss,
    weil ich nicht länger bleiben kann
    und nunmehr von Dir gehen muss.

    Ich mag nur ungern von Dir weichen,
    brauch´ Dich zum Leben wie die Luft,
    und werd´ auch morgen zu Dir schleichen.
    drum wart´ auf mich in Deiner Gruft.



    Der Leuchtturm 07.12.2005

    Aus dem tiefsten schwarzen Moor,
    ragt ein kleiner Turm hervor.
    In ruhevoller Würdigkeit,
    ist er ein Kind der alten Zeit.

    Zu Neumond gegen Mitternacht,
    wenn er zum Leben neu erwacht,
    strahlt er hell wie Mond und Sterne,
    sein kaltes Irrlicht in die Ferne.

    Er scheint für die verlor'nen Seelen,
    dass sie den Weg zu ihm erwählen
    und wer einmal das Licht geseh'n,
    kann dem Ruf nicht widersteh'n.

    Die Macht des ew'gen Fluches Bann,
    zieht so manche Seele an.
    Des Turmes Hunger wird gestillt,
    so wie er sich mit Leben füllt.

    Zum Morgenrot ein Hahnenschrei,
    beendet dann die Zauberei.
    Die Nacht der Schatten ist nicht mehr.
    Der alte Turm ruht still und leer...

  5. #5
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    Mal zwischendurch was Neues:

    Verglüht 02.02.2020

    Du stehst vor mir und schaust mich an, kein Feuer mehr in Deinem Blick.
    War es dort jemals irgendwann, auf unsrem Weg so weit zurück?

    Das was Du sagst, berührt mich nicht, ist ohne Spur von Zweisamkeit
    und wenn es mir das Herz zerbricht, vorüber scheint längst unsre Zeit.

    So halt mich nicht, sei nicht bei mir und irgendwann wirst Du versteh'n,
    wenn ich das Letzte auch verlier, war keine Wahl. Ich musste geh'n.



    Keine Fragen 05.02.2020

    Du stellst mir nie die richt'gen Fragen,
    warum ich bin, so wie ich bin,
    warum ich tue, was ich tue,
    nach allem, was dahinter Sinn.

    Ist Dir denn alles so egal?
    Willst Du denn um mich gar nichts wissen?
    Um der Gedanken viel an Zahl,
    die mich aus meinem Weg gerissen?

    So frag mich doch, was in mir ist
    und was Du mir im Leben gibst!
    Du fragst mich nicht und es wird klar,
    dass Du mich einfach nur nicht liebst.



    Unvergänglich 09.10.2006
    Die schönste Rose bald verblüht,
    wie einst auch jeder Stern verglüht.
    Doch dafür macht die Liebe blind
    bis sie verweht, wie Staub im Wind.

    Als ob sie noch zu halten wäre,
    greif ich nach ihr und finde Leere.
    Es bleibt die Sehnsucht die vermisst,
    die einzig unvergänglich ist.
    Oderint dum metuant.

  6. #6
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    Nur eine Anklage und für mich Schuld zu tragen...

    von Calla 14.12.2007
    warum sagst du nichts mehr?
    warum siehst du mich nicht mehr?
    warum spüre ich dich nicht mehr?
    warum erreiche ich dich nicht mehr?
    warum liebst du mich nicht mehr?

    warum ist dein Licht erloschen und ich allein in Dunkelheit?
    Oderint dum metuant.

  7. #7
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    Hallo Evillight,

    nach den Grundregeln dieses Forums darfst Du maximal zwei Beiträge am Tag posten. Damit, dass Du hier mehrere Gedichte im selben Faden postest - heute sind es schon drei - umgehst Du diese Regel. Das ist natürlich nicht so gewünscht. Auch ist in den Gedichterubriken nicht gestattet, dass ein User zwei Beiträge hintereinander postet (sog. Doppelpostings).

    Bitte lies Dir die Grundregeln noch einmal in Ruhe durch.

    Lieben Dank und freundliche Grüße

    Richmodis (Moderatorin)

  8. #8
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    Lb. Evillight,

    der Dialog im ersten Gedicht gefällt mir, habe jedoch bemerkt dass im Gedicht einige Metrikfehler sind. Es ist zu empfehlen ältere Gedichte vor dem Einstellen noch mal zu überarbeiten, da man mit der Zeit auch eine andere Einsicht darauf hat.
    Mehrere Gedichte an einem Tag von einem User zu lesen ist zu viel Zeitaufwand, denn die anderen wollen auch noch beachtet werden.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  9. #9
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    Danke für die Hinweise. Hab's halt gemacht, wie in früheren Foren und alles in ein Thema gepackt,
    damit es eben immer nur ein Thread von mir bleibt. Naja, mit der Tür ins Haus gefallen
    und auch noch auf die Katze getreten.
    Oderint dum metuant.

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