Frankreichs Hauptstadt war vordem
keineswegs sehr angenehm.
Enge Straßen, krumme Gassen,
doch Parteien, die sich hassen.

Eine ist die Majestät,
die nicht weiß, was vor sich geht.
Die and´re, ist ein Wüterich -
und Richelieu, so schreibt er sich.

Der Kirche ist er - wird berichtet -
als Kardinal nicht sehr verpflichtet.
Doch eisern lenkt mit viel Verstand,
er Majestät und auch das Land.

Und weil nicht sicher Frankreichs Fluren,
umgibt er sich mit " Frohnaturen ",
die, wie wir auch noch später sehen,
dem Streit nicht aus dem Wege gehen.

Der König - daß man ihn nicht klaut -
hat auch ´ne Truppe aufgebaut.
Sie ist wahrhaftig eine Zier,
wer bei ihr dient, heißt Musketier.

Und zu dem Chef will unser Held;
sein Brief ist futsch - und all sein Geld.
So steht er da " without connection "
und will vom Captain jetzt " protection ".

Dieser sieht ihn lange an,
denn er mißtraut dem jungen Mann.
Der hat inzwischen was erspäht,
daß er im Laufschritt stiften geht.

Er sah an einem Eilpostwagen
den Grafen steh´n, der ihn geschlagen.
Nun will er ihm die Knochen brechen
und sich an diesem Feigling rächen.

So schmerzen ihn die Seelenwunden,
jedoch der Graf - er ist verschwunden.
Statt dessen hat er unbedacht
schon wieder etwas falsch gemacht.

Just drei Soldaten kam er krumm -
gleich drei Duelle - wiederum.
Er machte sich zur Mittagszeit
dann brav zum großen Fight bereit.

Drei Herren standen vis-á-vis,
ob das wohl gutgeht - meistens nie.
Bevor man noch zur Sache ging,
passierte jetzt ein dolles Ding.

Vom Kardinal kam eine Schar
und sah, was da gelaufen war.
Duelle war´n verboten strikte,
doch niemand hielt sich an Edikte.

Da sie am Vortag an der Mauer
verdroschen wurden - war´n sie sauer.
Jetzt sahen sie für einen Streit
´ne riesige Gelegenheit.

Mit Übermacht war´n sie erschienen,
um uns´re Herren zu bedienen.
Und im Bewußtsein, daß man siege,
hieß es zum Jüngling: " Mach´ ´ne Fliege! " -

Doch dieser schloß als tapf´rer Mann
sich seinen Kontrahenten an.
Vereint sind auch die Schwachen mächtig,
jetzt gab es Dresche - aber prächtig.

Der Kardinal hat wüst getobt,
der König seine vier gelobt.
Und weil er focht besonders gut,
ward unser Held jetzt ein Rekrut.

Dramatisch und zuweilen heiter,
ging dessen Lebenslauf dann weiter.
Kriegt man nicht langsam Lust zum Lesen,
wie´s damals in Paris gewesen?

Wer so phantastisch schreiben kann,
das war gewiß ein doller Mann.
Wer kennt den Sohn und den Papa?
Es war der..... Dingsbums, der....!!!!!?