Die Stille macht sich breit in meinem Zimmer,
an allem ein Geruch von Einsamkeit.
Es sei zu meinem Besten, nicht für immer,
und ich, ich Esel, war dazu bereit.

Wie soll ich mir die Wartezeit versüssen?
So tun, als wäre ich mir selbst genug,
tagein tagaus mein Spiegelbild begrüssen?
Das Ganze ist ein einziger Betrug.

Weiss Gott!, man soll das Leben nicht verprassen,
doch geht der Krug zum Brunnen, bis er bricht.
Ich muss - ich will! - den engen Raum verlassen,
die Menschen spüren und das Sonnenlicht.

L.A.F. / gugol