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  1. #1
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    Hexameter, Versuch

    Zwischen Tür und Angel

    Ruhepunkt Nachmittag: Nur ein Spalt steht die Tür offen zum Westen.
    Irgendwann hat sich der Vorhang kühn aufgemacht, und schon bald schwebt er,
    kommt wieder, geht wieder - ich sehe zu. Lang will er dennoch nicht bleiben.
    Nein, er will immer zurück in die Sonne, die sengend ihn auslaugt,
    stetig die Farben, den Lebenssaft, Faser für Faser ihm aussaugt.

    Sonnenanbeter, auch du lebst von je zwischen Türe und Angel.
    Wie ein Getriebener, einst von der Sonne getauft, brennst du weiter.
    Nur, wenn der Wind wieder schweigt und dich fallen lässt, kommst du mir wieder.
    Nein, es ist nichts mehr dahinter, als was ich im Geist vor mir sehe:
    Dich, ohne Mut, ohne Antrieb, dich, von der Sonne gebannt: dich,
    wunschlos gar, zwischen den Türen und Angeln - zwischen dir und mir.
    Geändert von Hoya (02.03.2020 um 16:36 Uhr) Grund: Schriftänderung

  2. #2
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    Du Hoya, ist das ein Sexameter? Dein Hexa hat, glaub ich, Versfusskinder bekommen.
    S1 V1, V2, V3 haben 7 Versfüsse, die anderen kann man als keusche Hexafüsse bezeichnen, wenn auch die unberührbare Endung XxxXX bzw XxxXx mir da und dort nicht gar so unberührt erscheint. LG gugol

    Ich setze mal Betonungen, wie ich sie (ohne an Hexameter zu denken) sprechen würde, aber da gibt es ja hier und da unterschiedliche Auffassungen:

    Ruhepunkt Nachmittag: Nur ein Spalt steht die Tür offen zum Westen. Hier wäre "einen Spalt" korrekt
    Xxx Xxx: X x X Xx X Xx x Xx.
    Irgendwann hat sich der Vorhang kühn aufgemacht, und schon bald schwebt er,
    Xxx (oder XxX) X x x Xx X XxX, xx X X x,
    kommt wieder, geht wieder - ich sehe zu. Lang will er dennoch nicht bleiben.
    X xx (eher Xx), X xx (eher Xx) - x Xx X. X x x Xx x Xx.
    Nein, er will immer zurück in die Sonne, die sengend ihn auslaugt,
    X, x x Xx xX x x Xx, x Xx x XX
    stetig die Farben, den Lebenssaft, Faser für Faser ihm aussaugt.
    Xx x Xx, x XxX, Xx x Xx x XX.

    Sonnenanbeter, auch du lebst von je zwischen Türe und Angel. warum "von" und nicht "seit je"?
    XxxXx, x X X x X xx Xx x Xx.
    Wie ein Getriebener, einst von der Sonne getauft, brennst du weiter.
    X x xXxx, X x x Xx xX, Xx Xx.
    Nur, wenn der Wind wieder schweigt und dich fallen lässt, kommst du mir wieder.
    X, xx X xx X xx Xx X, X x x Xx.
    Nein, es ist nichts mehr dahinter, als was ich im Geist vor mir sehe:
    X, xx X x xXx, x X x x X x x Xx: (eher x Xx x X X x Xx)
    Dich, ohne Mut, ohne Antrieb, dich, von der Sonne gebannt: dich,
    X, xx (eher Xx) X, xx (eher Xx) Xx, X, xx Xx xX: X,
    wunschlos gar, zwischen den Türen und Angeln - zwischen dir und mir.
    XX X, (oder ev. Xx X,) Xx x Xx x Xx - Xx X x X
    Geändert von Gugol (17.02.2020 um 14:50 Uhr)

  3. #3
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    Hallo, Gugol,

    ich danke Dir für Deinen Kommentar! Meine Betonung war nicht in Ordnung (jetzt, wo Du den Finger auf die "Wunde" legst, sehe ich es),
    dadurch waren es für mich sehr wohl Daktylen und sechs Versfüße (außer dem Ende des Gedichtes, das ich so in Kauf genommen habe).

    "ein Spalt" ist falsch, danke! Das "von je" habe ich unter Synonymen gefunden und es hat mir gefallen. "Seit je" kenne ich so nicht - nur als "seit eh und je" oder "seit jeher".

    "Versfußkinder" …, schön hast Du das ausgedrückt!

    LG, Hoya
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  4. #4
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    Hallo Hoya!

    Der Text läuft unter falschen Namen - du hast sechshebige Daktylen geschrieben, keine Hexameter?!

    X x x / X x x / X x x / X x x / X x x / X x

    Das scheint mir dein Versschema; jede dritte Silbe ist betont, beginnend mit der ersten, was man, wenn man das weiß, auch leisten kann, selbst wenn die unbetonten und betonen Silben sich recht ähnlich sind.

    X x (x) / X x (x) / X x (x) / X x (x) / X x x / X x

    Beim Hexameter können die dreisilbigen Versfüße - X x x - aber auch zweisilbig sein - X x; und dadurch weiß man nicht, wann die nächste Betonung kommt, und es sollten sich die betonten deutlich von den unbetonten Silben abheben. Das ist ein anderen "Rechnen", was auf deine Verse aber einfach nicht anwendbar ist, da viele ziemlich betonte Silben auf unbetonten versstellen stehen. Also: Keine Hexameter, eigentlich. Es gibt natürlich eine Schnittmenge:

    Nein, er will immer zurück in die Sonne, die sengend ihn auslaugt,

    Das ist zum Beispiel auch mit der Hexameterbrille auf der Nase ein sehr schöner Vers!

    Und über das Gedicht an sich sagt das alles ja auch gar nichts aus: Der Gedanke gefällt mir, und ich denke, er ist auch gut in Langversen umsetzbar. Bewegungsverse für eine Bewegungsidee!

    Gruß,

    Ferdi

  5. #5
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    Hallo, Ferdi,

    freue mich sehr über Deine Antwort! Aber jetzt bin ich erst mal sehr verwirrt und werde demnächst viel über Hexameter, Daktylen und Betonung lesen, sofern es meine Zeit erlaubt. Hoffe, der Mut verlässt mich nicht!

    Ich danke Dir!
    Hoya
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  6. #6
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    Hallo Hoya,

    Den Text finde ich ansprechend. Es würde sich daher mE die Mühe lohnen, ihn in Hexameter zu übertragen,
    vielleicht wirkte er dann lebendiger. Ich habe ein bisschen herumprobiert mit S1, ich hoffe, möglichst nahe an deinem Text (?):

    Ruhepunkt nach Mittag: die Tür springt auf einen Spalt nach
    XxX (X)Xx || xX(X)X xxX(X)
    Westen. Der Vorhang macht sich davon, kühn schwebt, bald kommt er
    Xx xX(X) XxxX || (X) X (X)Xx
    wieder und bauscht sich erneut; es scheint, lang will er nicht bleiben,
    Xx xXxxX || xX (X) XxxXx
    will zurück in die Sonne, die sengend stetig ihn ausbleicht,
    XxX xxXx || xXx XxxX(X)
    Faser für Faser Gelbes und Rot, das lebendige, aussaugt.
    XxxXx XxxX || xXxx X(X).

    Armer Vorhang!

    Lieben Gruß
    albaa

    p.s. Was mich sehr stört: Die große Schrift ist optisch richtig hässlich und stört auch beim Lesen!
    pps. (X) soll die schweren Senkungen oder Spondeen markieren.
    Geändert von albaa (27.02.2020 um 21:59 Uhr)

  7. #7
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    Liebe albaa,

    als hättest du meine Gedanken gelesen! Ich habe mich nicht getraut, darum zu bitten, dass mir jemand anhand meines Textes zeigt, wie daraus ein Hexameter wird, so dass ich genau nachvollziehen kann, wo ich abgedriftet bin - immerhin erfordert es etwas mehr Zeit, das Gedicht umzuschreiben - denke ich zumindest! Es passt thematisch noch sehr gut, und ich bin glücklich damit!

    Zuerst suche ich nach einer rundlicheren, niedlicheren Schrift; die Analyse nehme ich mir an einem der nächsten Tage vor.

    Ganz lieben Dank!

    Hoya
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  8. #8
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    Hallo Hoya,

    die Vorposter haben bereits alles gesagt.

    Diese Zeile finde ich besonders schön:

    "Nur, wenn der Wind wieder schweigt und dich fallen lässt, kommst du mir wieder."

    Hier, könntest du Redundanz vermeiden durch das Streichen der "dichs"

    "Dich, ohne Mut, ohne Antrieb, dich, von der Sonne gebannt: dich,"

    Drei mal wäre mir zu viel in einer Zeile.
    Schön, dass es in letzter Zeit vermehrte Übungen zum Thema Hexameter gibt.

    Sehr gut gemacht!

    vlg

    EV

  9. #9
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    Hallo, albaa,

    ich komme nur langsam voran mit dem - ich sage mal -: Enträtseln. Es war anscheinend ein Fehler, anzunehmen, der Hexameter bestehe immer aus sechs Daktylen (der letzte Versfuß katalektisch), die - meistens im dritten oder vierten Versfuß, aber auch anderswo (nur einmal oder mehrmals?) - durch einen Spondeus / Spondeen ersetzt werden können, aber nicht müssen (?) Nach meinem Verständnis könnte dann auch ein einfacher sechshebiger Daktylus ein Hexameter sein(?) Da aber die Spondeen - X(X)? in der deutschen Sprache selten vorkommen, werden Daktylen ggf. durch Trochäen ersetzt(?)

    Demnach finde ich beispielsweise in deiner ersten Zeile: einen Trochäus, einen Spondeus, einen Daktylus, einen Spondeus, einen Daktylus und einen unvollständigen Daktylus (weibliche Kadenz) - in dieser Reihenfolge. Also geht das (ein Trochäus und zwei Spondeen) in einer Zeile eines Hexameters?

    Bitte entschuldige, dass ich es so "zerpflücke", aber anders geht es nicht - ich habe viele Fragen!

    (Die Schriftauswahl ist nicht sehr groß … Gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit, die ich übersehen haben könnte?)

    ***

    Hallo, Eisenvorhang, an die zweite Strophe wage ich mich noch gar nicht heran; aber danke erstmal! Da muss ich mir was anderes überlegen, ohne die vielen "du".

    Liebe Grüße euch beiden!
    Hoya
    Geändert von Hoya (02.03.2020 um 03:06 Uhr)
    "Wenn man das Leben nur auf eine Art betrachtet, gibt es immer einen Grund zur Sorge." Elizabeth Bowen

  10. #10
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    Hallo Hoya,

    wie versprochen, komme ich jetzt auch mit in die Runde. Konkrete Fragen sind immer gut!

    Nach meinem Verständnis könnte dann auch ein einfacher sechshebiger Daktylus ein Hexameter sein(?
    Ja, vorausgesetzt, er hat eine Zäsur im dritten oder vierten Versfuß. Bist Du mit Ferdis Einführung, die ich Dir verlinkt hatte, klargekommen? Dazu kannst Du jedenfalls ggf. auch gerne Fragen stellen.

    Die ersten vier Versfüße können also Daktylen oder teilweise Trochäen und/oder Spondeen sein. Alle vier zweisilbig zu wählen wäre aber schon ein sehr extremer Eingriff, weil man dann vom Hexameter nicht mehr viel hören würde. Das kommt nur selten vor. Albaas ersten Vers würde ich so lesen:

    Ruhepunkt nach Mittag: || die Tür springt auf einen Spalt nach
    XxXxXx || xXxXxxXx

    Die schweren Senkungssilben, die Albaa gerne in Klammern setzt (was mir für Einsteiger leicht irreführend scheint), liegen von der Betonung zwischen Trochäus und Spondeus. Ich glaube aber, es ist einfacher, sie als Trochäen zu schreiben, weil sie ja weniger stark betont werden als die Silben auf den Hebungen. Am besten, Du sagst mal, was Dir lieber ist.

    Die Schriftauswahl ist nicht sehr groß … Gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit, die ich übersehen haben könnte?
    Es geht nicht um die Schriftart, nur um die Größe. Statt Schriftgröße 3 wäre 2 vielleicht besser?

    Ich weiß nicht, ob ich jetzt auch noch Beispielverse posten soll. Vielleicht wird das zu viel auf einmal und zu unübersichtlich? Auf jeden Fall kann ich mir auch gut vorstellen, dass der Stoff sich zu schönen Versen verarbeiten lässt.

    LG Claudi
    com zeit - com .com

  11. #11
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    Hallo, Claudi,

    deine Antwort hilft mir sehr, den Hexameter besser zu verstehen (vor allem die Betonung anhand albaas Vers). Die Senkungssilben in Klammern hatten es mir tatsächlich etwas schwer gemacht, das Ganze zu lesen und einen Hexameter zu erkennen, aber sie hat es nach kurzer Zeit selbst auch erläutert, und so ging es auf einmal, - danke, albaa! -

    Ferdis Einführung hatte mir einen ersten Einblick verschafft und mich erst neugierig gemacht ...

    Vielen herzlichen Dank und
    LG Hoya
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  12. #12
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    Sonnenanbeter, auch du lebst zwischen Türe und Angel:
    Xxx Xxx XX Xx Xxx Xx
    Wurdest von Sonnenstrahlen getauft, brennst heut noch für sie, doch,
    Xxx Xx Xxx XX Xxx Xx
    schweigt der Wind und lässt dich fallen, so kommst du mir wieder.
    Xx Xx Xx Xxx Xxx Xx
    Als du dich sorgtest, der Sonne wegen, wo blieb dein Mut, ach,
    Xxx Xxx Xx Xxx Xx XX
    Sonntagsmann, mit dem Fuß auf heimelnder Schwelle, bleib doch!
    Xx Xxx Xx Xxx Xx Xx

    Es war nicht so einfach, die zweite Strophe umzuschreiben – ich weiß immer noch nicht, ob ich richtig betont habe. Ob ich auch im fünften Versfuß Spondeen und Trochäen verwenden darf, wusste ich nicht, habe aber dann in den Ausführungen von Ferdi die Antwort gefunden und hier in den zwei letzten Zeilen Spondiaci verwendet (mit Daktylen davor). Hoffe das ist so richtig.

    Die Betonung lässt mich nicht los; ich weiß, ich muss üben, doch wo kann ich nachlesen, ob meine Betonung auch stimmt (man kann so vieles anders betonen, vor allem, wenn man weiß, dass man einen Hexameter schreiben will – dann macht man es unbewusst passend …)

    Was mich noch beschäftigt hat, war die Zäsur. Auch da bin ich mir unsicher, wo die in meinem Gedicht ist (oder, wo die Zäsuren genau sind). Haben die im Hexameter eine Bedeutung, außer ich schreibe nur Daktylen? Was bringt mir das Wissen über die Zäsur in z.B. diesem Hexameter (sofern es nun einer ist)?

    Ich finde, irgendwie verliert der Inhalt, nachdem ich mich bemüht habe, einen Hexameter aus meinem ursprünglichen Gedicht zu machen. Einige Stellen gefallen mir überhaupt nicht mehr.

    Danke im voraus für die Hilfe!
    (voraus oder voraus?) Ich wähle hier Ersteres, aber das Zweite ist doch auch nicht falsch …?? Ich hoffe, es geht nicht nur mir so!

    Liebe Grüße, Hoya
    Geändert von Hoya (07.03.2020 um 09:42 Uhr) Grund: Vorschläge

  13. #13
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    Hallo Hoya!

    Einen Text, der in einem bestimmten Maß Gestalt gewonnen hat, in ein anderes Maß umzuschreiben, ist eine sehr undankbare Arbeit; und unterschätze nicht, wie groß der Unterschied zwischen "Hexameter" und "daktylischem Sechsheber" ist! Wenn du mit deinem neuen Wissen einen neuen Text versuchst, wirst du feststellen, dass der sich gleich von Anfang an hexametrisch bewegt; und das dann sehr natürlich wirkt.

    Die Verse hier wirken auf mich sehr gut; zwei Spondiaci nacheinander macht "man" eigentlich nicht, aber bäh; warum nicht!

    Gruß,

    Ferdi

  14. #14
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    Hallo Hoya,



    Sonnenanbeter, auch du lebst zwischen Türe und Angel:
    Xxx Xxx X ||X Xx Xxx Xx
    Wurdest von Sonnenstrahlen getauft, brennst heut noch für sie, doch,
    Xxx Xx Xxx X|| X Xxx Xx
    schweigt der Wind und lässt dich fallen, so kommst du mir wieder.
    Xx Xx Xx Xx || x Xxx Xx
    Als du dich härmtest, der Sonne wegen, wo blieb dein Mut, ach,
    Xxx Xxx Xx Xx || x Xx XX
    Sonntagsmann, mit dem Fuß auf heimelnder Schwelle, bleib doch!
    Xx Xxx X || x Xxx Xx Xx

    Ich würde die Hauptzäsuren so lesen. Wie du mit den Spondeen spielst, zeigt, dass du viel Gefühl für diese Bewegungsverse hast, finde ich. Spondiaci sind eher die Ausnahme. Gefällt mir, ich finde nicht, dass es verliert. Aber ich hab es sowieso nicht verstanden. Es ist mir aber klar, dass viel Überlegung darhinter steckt.
    Für "härmtest" würde ich aber trotzdem einen anderen Ausdruck suchen.

    Lieben Gruß
    albaa

  15. #15
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    Hallo, albaa,

    danke für deine Rückmeldung und Hilfe!

    In der zweiten Version habe ich den Inhalt unwillentlich noch mehr verhüllt, als ich es sowieso leider immer tue.

    Es geht um eine Person, die überdurchschnittlich im wahrsten Sinne des Wortes ein "Sonnenanbeter" ist und sich nur draußen in der Natur frei und wohl fühlt - so lange, bis die Natur keine Reize mehr bietet. Was vielleicht nicht so verständlich ist, ist dass die Aufenthalte draußen ihr nicht immer von Vorteil sind. Eigentlich ganz einfach, aber, vielleicht kommt man darum nicht gleich drauf.

    Danke auch dir, Ferdi! - vor allem für die positive Antwort! Sie ist mehr als erwartet; ich habe mich all die Jahre, seit ich hier angemeldet bin, nicht um die Form des Gedichtes gekümmert. Die kleinen, spontanen Gedichtchen liegen mir mehr, und trotzdem war es nicht umsonst.

    LG Hoya
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