1. #1
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    Goethe und Schiller verliefen sich im Wald

    *singbar nach der Melodie von Hänsel und Gretel*

    Goethe und Schiller verliefen sich im Wald

    Goethe und Schiller spazierten durch den Wald.
    Der war gar lieblich und auch nicht bitter kalt.
    Sie kamen an ein Forum, von Dichtern gar so fein!
    Sprach Schiller zu Goethe: "Da gehn wir doch mal rein!"

    Huhu, da schaut ja ein böser Admin raus.
    Lockt Goethe und Schiller ins Forums-Hexenhaus.
    Er stellte sich gar freundlich, oh Goethe welche Not!
    Er will dich backen im Ofen braun wie Brot.

    Doch als der Admin zum Ofen schaut hinein,
    ward er gerempelt von unserm Schillerlein.
    Der Admin musste brennen, die Dichter gehn nach Haus.
    Nun ist das Märchen von Fritz und Wolfgang aus.

  2. #2
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    Hi Montag!

    Junge, Junge, Wolfgang und Fritz würden sich im Grabe herumdrehen, desgleichen Otto Waalkes, so er denn tot wäre.

    Mir gefällts trotzdem!

    LG
    Lichterfee

    PS.Ich kann als Neuling, der sich hier noch nicht so auskennt, nur hoffen, dass du selbst einer der Admins bist, der sich mit obigem Text selbst auf die Schippe nimmt, oder andernfalls, dass die Admins hier Sinn für Humor haben. *daumendrück und grins*

  3. #3
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    Zitat Zitat von Montag Beitrag anzeigen
    *singbar nach der Melodie von Hänsel und Gretel*

    Goethe und Schiller verliefen sich im Wald

    Goethe und Schiller spazierten durch den Wald.
    Der war gar lieblich und auch nicht bitter kalt.
    Sie kamen an ein Forum, von Dichtern gar so fein!
    Sprach Schiller zu Goethe: "Da gehn wir doch mal rein!"

    Huhu, da schaut ja ein böser Admin raus.
    Lockt Goethe und Schiller ins Forums-Hexenhaus.
    Er stellte sich gar freundlich, oh Goethe welche Not!
    Er will dich backen im Ofen braun wie Brot.

    Doch als der Admin zum Ofen schaut hinein,
    ward er gerempelt von unserm Schillerlein.
    Der Admin musste brennen, die Dichter gehn nach Haus.
    Nun ist das Märchen von Fritz und Wolfgang aus.
    Grüße,

    die Idee ist gut, wenn auch nicht neu.

    Also um genau den Rhythmus einzuhalten, musst du Zeile für Zeile, mit Silben-zahl, Hebung und Senkung, vergleichen.

    Hier:Sprach Schiller zu Goethe: "Da gehn wir doch mal rein!"

    Sprachen die Beide, da gehn wir doch mal rein.

    tschüss

  4. #4
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    Zitat Zitat von horstgrosse2 Beitrag anzeigen

    Also um genau den Rhythmus einzuhalten, musst du Zeile für Zeile, mit Silben-zahl, Hebung und Senkung, vergleichen.
    Da sind wir verschiedener Meinung.
    Ich achte durchaus auf Versmaß und Rhythmus, das ist mir wichtig.
    Aber ich tue das nicht roboterhaft.
    Was soll diese zwanghafte Silbenzählerei ....
    Das ist eine seelenlose Erbsenzählerei und der Tod jeder Dichtung.
    Lasst Automaten und Roboter so "dichten".
    I beg to differ.

    ------------------------

    Ich habe das Gedicht inzwischen mal noch leicht variiert.
    Nun lautet es so:

    --------------------------------------------

    *eine neue Version - auch für Nicht-Dichter-Foren kompatibel*

    *singbar nach der Melodie von Hänsel und Gretel*

    Goethe und Schiller verliefen sich im Wald

    Goethe und Schiller spazierten durch den Wald.
    Der war gar lieblich und auch nicht bitter kalt.
    Sie kamen an ein Häuslein, von Elfen gar so fein!
    Sprach Schiller zu Goethe: "Da gehn wir doch mal rein!"

    Huhu, da schaut ja ein Kritiker heraus.
    Lockt Goethe und Schiller ins schöne Elfenhaus.
    Er stellte sich gar freundlich, oh Goethe welche Not!
    Er will dich backen im Ofen braun wie Brot.

    Doch als der Krit'ker zum Ofen schaut hinein,
    ward er gerempelt von unserm Schillerlein.
    Der Kritiker musst' brennen, die Dichter gehn nach Haus.
    Nun ist das Märchen von Fritz und Wolfgang aus.

  5. #5
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    Rhythmus und Versmaß sind nicht beachtet worden und mit wenig Nacharbeit könnte auch der Leser zu Genuss kommen.

    LG
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  6. #6
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    Elisionen in egal welchen Versionen und besonders in singtexten die sich nach Melodien richten und diese nachstellen sollen, gefallen mir persönlich nicht

    Goethe und Schiller spazierten durch den Wald.
    Der war gar lieblich und auch nicht bitter kalt.
    Sie kamen an ein Häuslein, von Elfen gar so fein! ein Haus von Elfen im plural? aber nur eine Elfe im singular erscheint im gesamttext
    Sprach Schiller zu Goethe: "Da gehn wir doch mal rein!" ohne "Sprach" wäre es effektiv "Schiller zu Goethe: "Da gehn wir doch mal rein!""

    Huhu, da schaut ja ein Kritiker heraus.
    Lockt Goethe und Schiller ins schöne Elfenhaus. abermals ist der anfang ineffektiv "Schiller und Goethe lockt er ins Elfenhaus."
    Er stellte sich gar freundlich, oh Goethe welche Not! ineffektiv "stellt er sich gar freundlich, oh Goethe welche Not!""
    Er will dich backen im Ofen braun wie Brot. Akkusativ "ihn" wäre sinnvoller, persönliche anrede "dich" sinnbefreit

    Doch als der Krit'ker zum Ofen schaut hinein, ineffektiv "Kritikus schaut tief in den Ofen nun hinein," Kritikus, abwertend, maskulin genitiv
    ward er gerempelt von unserm Schillerlein.
    Der Kritiker musst' brennen, die Dichter gehn nach Haus. ineffektiv "der Kritikus soll flamen, die Dichter gehn nach Haus."
    Nun ist das Märchen von Fritz und Wolfgang aus.

    an deinem Taktgefühl musst du noch arbeiten, dein rythmusgefühl bringt jeden Sänger komplett raus

    Lieben Gruß
    dat mythenfreund
    Geändert von Mythenfreund (05.03.2020 um 17:46 Uhr) Grund: schreibfehler
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen


    Goethe und Schiller spazierten durch den Wald.
    Der war gar lieblich und auch nicht bitter kalt.
    So weit, so gut, oh du Freund aller möglichen Mythen

    Lass es mich dir kund und zu wissen tun:
    Mein Gedicht lässt sich ganz allerliebst auf die Melodie und den Takt jenes Kinderliedes singen, dass dir völlig unbekannt zu sein scheint.
    So hast du es in deinem Übereifer gleich mitverbessert.

    Ja, es gibt unter den Hobby-Dichtern auch eine Reihe von unsäglichen Pedanten und Silbenzählern.
    Ich nenne sie Erbsenzähler.

    Sie zählen Silben wie Roboter, ohne links oder rechts zu schauen, um ja etwas zum Kritisieren zu finden. Sprachspiele und Wortwitz verstehen sie nicht.

    Und diese Pedanten haben beim zwanghaften Kritisieren meiner Nachdichtungen von anderen Gedichten schon mehrfach aus Versehen oder purer Dummheit auch jene Stellen als "holprig" kritisiert, die ich wortgetreu aus dem Original übernommen hatte.

    Ja, jene kleinen Dichter-Lichter haben auch bei meiner Loreley-Version aus Unwissenheit an Heinrich Heine herumkritisiert, dass er nicht richtig gedichtet habe!

    So ist das.

    Mit besten Grüßen von Montag am Samstag

  8. #8
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    übernehmen ist eine sache, aber wenn das nachfolgewort, dem vorangehenden im Gesang eine vollkommen andere Betonung aufzwingt, sollte man übers plagiatieren noch mal kritisch nachdenken
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  9. #9
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    Ganz davon abgesehen, dass ich Mythenfreunds, und anderer Leute Rhythmikverbesserungen unterstütze; darf ich dich um etwas bitten, was mir selbst peinlich ist? Nun: probieren kann ichs: schreib bitte bitterkalt zusammen! Ich kann das sonst nicht mit ansehen.
    Sei die Veränderung, die du für die Welt willst!
    In meiner neuen Gruppe "DIE PROSAREN" ist jeder, der Interesse an einer Prosa-Pur-Gruppe hat willkommen!

  10. #10
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    Zitat Zitat von ARCHE Beitrag anzeigen
    Ganz davon abgesehen, dass ich Mythenfreunds, und anderer Leute Rhythmikverbesserungen unterstütze; darf ich dich um etwas bitten, was mir selbst peinlich ist? Nun: probieren kann ichs: schreib bitte bitterkalt zusammen! Ich kann das sonst nicht mit ansehen.
    Was für ein doppelter Unsinn.
    Der Rhythmus in meiner Gedichtversion ist vollkommen in Ordung, wie auch der Rhythmus des Originals.
    ~Beleidigung entfernt~
    Blamabel.
    Auf solche "Text-Arbeit" kann man verzichten.
    Geändert von Claudi. (05.03.2020 um 12:41 Uhr) Grund: Beleidigung entfernt

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