1. #1
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    Sestine von der Latrine

    Was ist es doch für ein Genuss,
    wenn man so richtig pfunden muss
    und irgendwo im Nirgendwo
    entdeckst du dieses kleine Klo.
    Es ist zwar nur ein Brett mit Loch,
    was du zunächst nicht weisst und doch

    beglückt es dich, weil du ja doch
    in Not bist und was den Genuss
    betrifft, du sehnsuchtsvoll das Loch
    herbeiwünschst, denn was muss, das muss.
    So rennst du schnurstracks hin zum Klo,
    erstaunt, dass es im Nirgendwo

    ein solches gibt. Und irgendwo
    ist das gleichwohl am Ende doch
    fast königlich, auch wenn das Klo,
    weil eh schon mancher mit Genuss
    in das ins Holz gesägte Loch
    geschissen hat, dich ekeln muss.

    Und jetzt mal Tacheles: Man muss
    verstehen, dass im Nirgendwo
    gar selten jemand dieses Loch
    entleert, was mit der Zeit dann doch,
    trotz Notdurft, etwas den Genuss
    verdirbt bei dieser Art von Klo.

    So träumen wir von einem Klo,
    bei dem man nur kurz ziehen muss,
    schon hört man oben voll Genuss,
    als käm es aus dem Nirgendwo,
    das Wasser rauschen, welches doch
    ein Segen ist, um so ein Loch

    zu reinigen. Dem Nasenloch
    erleichtert es den Gang zum Klo,
    denn diffizil ist jenes doch,
    wenn es Gestank ertragen muss
    - durchaus verständlich irgendwo,
    es ist ja echt kein Hochgenuss.

    Und schliesslich bleibt das Klo mit Loch
    im Brett halt doch nur irgendwo
    Genuss, wenn man ganz dringend muss.


    Ein Dankeschön an L.A.F.

  2. #2
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    Was du mit diesem Gedicht hier machst, beschreibt gut wie sich der Inhalt daraus ergibt. Die in sich selbst Hereinfixierung von scheinbar äußeren Einflüssen des irgendwo im nirgendwo zu vermutbarendem, um das was man sagen möchte möglichst themenneutral im Abgang reinkrachen zu lassen. Ob mit oder ohne Spülung ist da echt nicht ganz so pfundsmässig der Balkenbrecher.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
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  3. #3
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    Hey Terrorist, so eine Spülung kann schon viel wert sein. Und nach einer Woche Donnerbalken steigt die Sehnsucht danach ins Unermessliche. “themenneutral im Abgang reinkrachen” ist ein tolles, sehr vielschichtiges Kompliment, das wir gerne annehmen. LG L.A.F. / gugol

  4. #4
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    hallo gugol

    das ist viel viel text nur um einen klogang derart direkt darzustellen
    Denkarbeit gleich null seitens des lesers, der text ist so offen wie ein Plumpsklo an einer Burgwand und verheimlicht nichts
    würde ich hinauf schauen könnte ich sogar den blanken arsch am ende der brille erblicken
    aber das tue ich nicht sonst laufe ich Gefahr das mir jemand auf den kopf scheißt

    mein Fazit lautet
    die form wurde gewahrt, aber der Inhalt ist mir zu direkt und aufgrund des themas auch zu inhaltlos
    höchstens eine zeitvertreibende Lektüre beim klogang

    lg mythenfreund
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  5. #5
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    Hey Mythenfreund, Welche Brille denn? Ein Plumpsklo kennt sowas nicht. S1Z5:
    Es ist zwar nur ein Brett mit Loch
    Und ein Klogang wird eigentlich auch nicht beschrieben, ausser du meinst damit zum Klo hingehen. Vielleicht hätte ein bisschen Denkarbeit doch nicht geschadet. Aber klar, gefallen muss es nicht jedem, das ist völlig ok, ebenso der anspruchslose Anspruch des Zeitvertriebs. LG gugol
    Geändert von Gugol (21.02.2020 um 16:42 Uhr)

  6. #6
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    Hi gugol und L.A.F,

    mir war die Ehre zuteil, dieses Gedicht in einer frühen Fassung zu lesen und ich erfreue mich an der hier eingestellten, die um einiges besser ist.
    Ich finde immer wieder Lob für diejenigen Dichter, die es schaffen, eine Sestine zu schreiben, dazu gehört einiges an Denkarbeit und können.

    Dass man sogar das Einfachste, was jeden Tag hier geschieht (besser wäre wenn, ansonsten ists bald ein Arztfall), in eine Sestine packen kann, habt ihr ja nun bewiesen und für mich las es sich flüssig. Ich sehe immer wieder, wie nützlich es ist, Probeleser zu haben oder einen zweiten Mithelfer.

    Hallo Mythenfreund,

    Zitat Zitat von Mythenfreund Beitrag anzeigen
    hallo gugol

    das ist viel viel text nur um einen klogang derart direkt darzustellen
    Denkarbeit gleich null seitens des lesers, der text ist so offen wie ein Plumpsklo an einer Burgwand und verheimlicht nichts
    würde ich hinauf schauen könnte ich sogar den blanken arsch am ende der brille erblicken
    aber das tue ich nicht sonst laufe ich Gefahr das mir jemand auf den kopf scheißt

    mein Fazit lautet
    die form wurde gewahrt, aber der Inhalt ist mir zu direkt und aufgrund des themas auch zu inhaltlos
    höchstens eine zeitvertreibende Lektüre beim klogang

    lg mythenfreund
    zu deiner Kritik möchte ich ebenfalls eine Kritik äußern, die nur meine eigene Meinung ausdrückt und das Gedicht hier in Bezug zu deinen eigenen Gedichten setzt. Ich denke du hast für deine und fremde Gedichte den Anspruch, den Leser nachdenken zu lassen. Den Eindruck habe ich von deinen Gedichten, weil du, für meinen Geschmack, ab und an vollkommen übermetaphorisierte Gedichte verfasst, deren Verse mir teilweise überhaupt gar nichts sagen und die für mich sogar insgesamt inhaltsleer erscheinen. In diesem Sinne erscheinen deine Texte für mich wie ein riesenhaufen Wörter um "nichts" zu sagen. Das ist die Übertreibung von dem, was du hier kritisierst. Lege ich deine Messlatte also an: "So viel Gesagt für so wenig Inhalt", dann schießt du in meinen Gedanken den Vogel ab, in dem du dir einen abschwafelst und nix sagst. Und genau dies ist tatsächlich sogar witzig! Aber es ereilt wette ich jeden Dichter, dass er in manchem Gedicht völlig unverstanden bleibt ... also nimms mir nicht übel!
    Dieses Gedicht hier ist dagegen für mich glasklar verständlich, sprachlich und leseflusstechnisch und voller Inhalt, wo du und ich einer Meinung sind. Schreib du doch auch mal eine Sestine und dann schreib sie so, dass sie sinnvoll bleibt. Vielleicht fällt dein Urteil dann ja ganz anders aus?

    Ganz allgemein:
    Meiner Meinung nach ist die ganze Klolyrik sowieso völlig unterbesetzt. Ich finde, da sollte es mehr geben.
    Lässt sich ja auch bei manchem Gang flüssig schreiben ...
    Und wenn es an Tinte mangelt, hat man ja wenigstens immer Braun und Toilettenpapier dabei. (igitigitigitigit) Nur Spaß

    Grüße,
    Werner.
    Geändert von MiauKuh (21.02.2020 um 18:51 Uhr)

  7. #7
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    hallo
    ich stelle mir langsam die frage, was ist Dichtung?
    aufzählung von Fakten, oder verdichtete (auch metaphorisierte) Texte?
    vermutlich hätte das Thema zu einem Hexameter fast besser gepasst?
    denn wie ich gelernt habe wird dort nichts umschrieben sondern direkt dargestellt und eventuell hätte es mich dann auch nicht angesprochen, aufgrund des themas

    wie ich bereits sagte, die form wurde gewahrt, es ist eine Sestine
    aber das Thema des Inhaltes ist meiner Meinung nach so unästhetisch und unpoetisch, ich mag es einfach nicht
    und ich habe auch nicht den Anspruch irgendetwas besser machen zu müssen, wenn ich meine Meinung offen kund tue aufgrund eines themas das mich nicht anspricht

    Den Eindruck habe ich von deinen Gedichten, weil du, für meinen Geschmack, ab und an vollkommen übermetaphosierte Gedichte verfasst, deren Verse mir teilweise überhaupt gar nichts sagen und die für mich sogar insgesamt inhaltsleer erscheinen. In diesem Sinne erscheinen deine Texte für mich wie ein riesenhaufen Wörter um "nichts" zu sagen. Das ist die Übertreibung von dem, was du hier kritisierst. Lege ich deine Messlatte des: So viel Gesagt für so wenig Inhalt, dann schießt du in meinen Gedanken den Vogel ab, in dem du dir einen abschwafelst und nix sagst. Und genau dies ist tatsächlich sogar witzig! Aber es ereilt wette ich jeden Dichter, dass er in manchem Gedicht völlig unverstanden bleibt ... also nimms mir nicht übel!
    wow, es heißt übermetaphorisiert, vielen dank für deine direkte Meinung zu meinen texten, die hier gar nichts zur Sache tun...schon ziemlich herabwürdigend auf meine gesamttexte abzuzielen und sie alle unter einen hut zu stecken...
    gugol versteht ihr Handwerk hier wie kaum jemand anderes, aber das Thema welches sie bearbeitet ist reine geschmackssache und darauf bezog ich mich
    ich frage mich auch gerade womit sich leute in meinen texten in fast 2-3 seiten Kommentaren pro gedichte jedesmal befassen? wenn da nichts ist mit dem man sich befassen könnte?

    zudem hat sie mir selber vor kurzem gesagt, dass ihre texte kaum tieferen Inhalt haben, sondern nur das zeigen was im Kontext steht was sich zu interpretieren lohnt
    kaum lasse ich mich darauf ein wird mir unterstellt, dass ich den tieferen sinn nicht gesucht und verstanden habe, oder nicht "nachgedacht" habe
    wozu sollte ich, wenn ich weiß auf welchem o-ton die Übertragung läuft? ich hatte halt mal keine lust zu überinterpretieren und hab nur den text gelesen und gesagt was ich davon halte
    aber hätte ich diese Sestine geschrieben, glaube mal wer der/die erste wäre sie mir rektal zurück zu schieben..inklusive Rechtschreibfehlern
    und es wäre berechtigt gewesen

    Ich denke du hast für deine und fremde Gedichte den Anspruch, den Leser nachdenken zu lassen.
    nicht konkret, aber wenn ich schon im titel lesen kann was die Pointe betrifft und auf welchem Niveau der text abhandelt macht es für mich viele worte nahezu hinfällig, dann brauche ich nicht mehr darüber schreiben, außer einem vermerk "Achtung, titel ist sinngehalt"
    weil mich dann nichts zum nachdenken anregt und auch nichts zum mitdenken animiert

    und gugol die form vorzukauen und zu zerlegen, von der ich vermutlich soviel verstehe wie vom Hexameter, den versuch haut sie mir mit Sicherheit sofort um die ohren weil ich ihr darüber nichts zu erzählen brauche
    ich habe gelernt das sowas hier als Bevormundung aufgefasst wird und sogar als Beleidigung, sobald ich etwas verixe oder hinterfrage
    also hinterfrage ich nicht sondern gebe meinen eindruck offen zur Kenntnis
    und mein eindruck ist, das ist ne lange wurst die man in form geknetet hat

    lg mythenfreund
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  8. #8
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    Hi mythenfreund,

    deinem Punkt, dass der Titel nicht gleich alles vorwegnehmen sollte, stimme ich definitiv zu!

    Davon mal abgesehen meine ich nicht alle deine Gedichte, sondern nur manche (hab ich extra auch geschrieben "ab und an"!) und gugol und laf schreiben ja auch manchmal verqueere Sachen, die sehr schwer zu verstehen sind, ich auch so und viele andere... ich sagte deswegen extra, nimms mir nicht übel. An keiner Stelle habe ich alles von dir angesprochen, denn darum geht es nicht. Es geht mir nur um den Punkt: klar & verständlich. Den wollte ich mal in Kreuzbezug setzen (deine vs. gugol/laf Gedichte und allgemein) Thema für mich beendet! Oki?

    Zitat: Mythenfreund "Ich frage mich auch gerade womit sich leute in meinen texten in fast 2-3 seiten Kommentaren pro gedichte jedesmal befassen? wenn da nichts ist mit dem man sich befassen könnte?"

    Wie gesagt, das ist ab und an für mich so gewesen bei deinen Gedichten, wirklich nicht immer und meine Einzelmeinung ist zudem doch letztlich auch ganz egal!!!
    Ich las mal in Schopenhauer "Über Schrift und Stil" (findest du im Internet) folgende Passage:

    Zitat Schopenhauer (Schriftstellerei und Stil §283):
    "[...] Am längsten aber hält die Maske der Unverständlichkeit vor, jedoch nur in Deutschland, als wo sie, von Fichte eingeführt, von Schelling vervollkommnet, endlich in Hegel ihren höchsten Klimax erreicht hat – stets mit glücklichstem Erfolge! Und doch ist nichts leichter, als so zu schreiben, daß kein Mensch es versteht, wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß jeder sie verstehn muß. [...] "

    Heißt für mich: übermetaphorisiertes Geschwafel, was völlig unverständlich ist, aber haufenweise Interpretationsspielraum bietet, ist Genuss für viele, bis diese irgendwann begreifen, dass ja doch gar nix hinter dem Gesagten stand. Dann ist aller Zauber vorbei und das Ärmliche dahinter tritt hervor. Davor muss sich vielleicht jeder Autor hüten, ... vor dem übermäßigen Schwafeln und den Punkt der Sache zu verfehlen, oder ihn zumindest nicht deutlich genug zu sagen. (Lies mal dieses Schriftstellerei und Stil von Schopenhauer, echt interessant!)

    So, und um hier jetzt mal den Bogen zum zu besprechenden Gedicht zu spannen:
    Dieses Gedicht von gugol / L.a.f schwafelt genau so viel, wie es darf, das macht dieses enge Form-Korsett der Sestine, finde ich, durch die ganzen Wiederholungen. Vielleicht darf an dieser Stelle auch auf die "Sestine von der Selestine" (die Bergamosestine) von gugol aus ihrem Sestinenfieber hinweisen, die, wie ich finde, herausragend geschrieben ist. Allgemein möchte ich hier mal gugols Sestinen loben. Mir ist kein Autor bekannt, der derart viele Sestinen geschrieben hat und das auf diesem Level.

    Mythenfreund, dein Vorschlag aus diesem Gedicht eventuell einen Hexameter zu machen, kann ich gar nicht beurteilen, da ich Hexameter für Hexenwerk halte, weil ich von Tuten und Blasen darin keine Cheggung habe. Eines fernen Tages vielleicht ...

    Vielleicht ist es auch klug für einen jeden Autor, die Kritik für sein selbstgeschriebenes Gedichte nicht auf sich selbst beziehen, sondern zunächst auf das Gedicht, denn das wird ja kritisiert. Was ich damit sagen will mythenfreund: nur weil manche (!) deiner Gedichte Geschwafel in meinen Augen sind, brauchst du dich nicht in deiner Künstlerseele gekränkt fühlen.
    Meine eigene Erfahrung aber sagt mir: Tja, ist man aber eben doch. Unnötiger Weise.
    Ich arbeite da auch an meiner Haltung.
    Du wärst also nicht alleine, würdest du es auch persönlich nehmen ...

    Liebe Grüße!

  9. #9
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    Mythenfreund, dein Vorschlag aus diesem Gedicht eventuell einen Hexameter zu machen, kann ich gar nicht beurteilen, da ich Hexameter für Hexenwerk halte, weil ich von Tuten und Blasen darin keine Cheggung habe. Eines fernen Tages vielleicht ...
    ich hab nicht gesagt das man daraus einen hexa machen soll, ich sagte aufgrund der direkten worte würde es besser zu einem hexa passen, allerdings weiß ich dass das Grundthema auch dort zu vulgär wäre
    und wenn es eine Sestine ist, dann eventuell mehr ein endecasillabo wegen den Endreimen innerhalb der Strophen, aber dann wäre da wieder der fehlende aspekt des elfsilbers...ich sag einfach durchgehaltener Jambus dazu, wobei einige Betonungen schon gewöhnungsbedürftig sind...
    und auch die Sestine ist eine reimlose form wie der hexa glaube ich
    durch worte wie diffizil und schnurstracks die fast gleichbetont gehoben klingen wird die unbetonte etwas erzwungen, auch wenn sie sich dem vorangehendem Metrum zu beugen hat
    und die Coda ist kompliziert, insofern ich sie richtig aufgedröselt habe

    Was ist es doch für ein Genuss, 1
    wenn man so richtig pfunden muss 2
    und irgendwo im Nirgendwo 3
    entdeckst du dieses kleine Klo. 4
    Es ist zwar nur ein Brett mit Loch, 5
    was du zunächst nicht weisst und doch 6

    beglückt es dich, weil du ja doch 6
    in Not bist und was den Genuss 1
    betrifft, du sehnsuchtsvoll das Loch 5
    herbeiwünschst, denn was muss, das muss. 2
    So rennst du schnurstracks hin zum Klo, 4
    erstaunt, dass es im Nirgendwo 3

    ein solches gibt. Und irgendwo 3
    ist das gleichwohl am Ende doch 6
    fast königlich, auch wenn das Klo, 4
    weil eh schon mancher mit Genuss 1
    in das ins Holz gesägte Loch 5
    geschissen hat, dich ekeln muss. 2

    Und jetzt mal Tacheles: Man muss 2
    verstehen, dass im Nirgendwo 3
    gar selten jemand dieses Loch 5
    entleert, was mit der Zeit dann doch, 6
    trotz Notdurft, etwas den Genuss 1
    verdirbt bei dieser Art von Klo. 4

    So träumen wir von einem Klo, 4
    bei dem man nur kurz ziehen muss, 2
    schon hört man oben voll Genuss, 1
    als käm es aus dem Nirgendwo, 3
    das Wasser rauschen, welches doch 6
    ein Segen ist, um so ein Loch 5

    zu reinigen. Dem Nasenloch 5
    erleichtert es den Gang zum Klo, 4
    denn diffizil ist jenes doch, 6
    wenn es Gestank ertragen muss 2
    - durchaus verständlich irgendwo, 3
    es ist ja echt kein Hochgenuss. 1

    Und schliesslich bleibt das Klo mit Loch 4 - 5
    im Brett halt doch nur irgendwo 3 - 6
    Genuss, wenn man ganz dringend muss. 1 - 2
    Geändert von Mythenfreund (22.02.2020 um 10:45 Uhr)
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  10. #10
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    Hallo gugol,
    ob die form richtig ist, kann ich nicht beurteilen.
    es ist im humor, der meinen nicht trifft,
    wie so viele andere hier im humor auch nicht.
    aber beim gewählten titel hatte ich nur das bild von einer öffentlichen sanitären gemeinschaftsanlage im kopf,
    bei den nachfolgenden kommentaren? oder sind das abhandlungen bis hin zu doktorarbeiten schreiben, fehlt mir komplett das verständnis.

    ich habe es gelesen , abgenickt und die schulter gezuckt

    lg vom GE-wicht
    " wir stehen noch am anfang, alles ist möglich, wir träumen nur nicht groß genug." - noel fizpatrick-
    (24 std. nachdem cockerpoo henry den genickbruch operiert, einzementiert überstanden hatte und gassi auf der wiese machte)

  11. #11
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    Hey GE-wicht, das ist dein gutes Recht und hab ich kein Problem damit, aber deine Kritik bringt mir etwa so viel wie "Ich mag keine Gedichte über Rosen". Was die Abhandlungen betrifft, musst du den fragen, der sie vom Stapel liess. Ich habe dazu eine Meinung, aber die zu äussern, könnte mir einen Verweis bescheren. Meine Antwort in #5 war kurz und bündig. LG gugol

    Hey MiauKuh, danke für die Würdigung des Handwerks. Freut mich, dass du schmunzeln konntest. LG gugol

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