Alexander Dehmel

Die Welt im Hier und Jetzt

Auferstanden aus Ruinen,
heute sind andere auf der Flucht vor Bomben und Kriegen.

Was der Sieg für den einen ist,
ist für den anderen das Leid.

Jeder sollte sich entscheiden,
diese Spielchen mitzuspielen,
oder Tod und Elend zu verneinen.

Es ist nicht schön anzusehen,
was Menschen mit Menschen machen,
und mit dem Leid anderer füllen sie ihre Taschen.

Die nie zufrieden sind, mit dem was sie haben,
während sich andere durch ihre Entscheidungen plagen.

Wir wollen immer höher und weiter,
und am besten jetzt,
dabei vergessen wir die Gefahr,
vom Sturz der schier endlosen Leiter.

Und machen ohne zu überlegen weiter,
auch wenn die Welt zusehen's daran scheitert.

Wir sollten aus Fehlern lernen,
und nicht leeren Worten vertrauen,
die uns die Zukunft verbauen.

Wir wollen ein Leben in Saus und Braus führen,
und sehen dabei nicht hinter geschlossene Türen.

Was den einen's Freud, ist dem andern's Leid.

Geld, Macht, Gier und Neid,
sind die größten Ansprüche unserer Zeit,
obwohl wir tagtäglich zusehen,
und der ein oder andere aufschreit,
wird schnell vergessen,
von Zeit zu Zeit.

Wer was ändern wird,
weiß ich nicht,
am Ende bleibt wohl nur noch die Einsicht.

21.02.2020