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  1. #1
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    derzugrastvorbeidiesenwagenbeschrifteich
    Der Wind ist dem Frierenden ein kalter.

  2. #2
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    Hi, Vogelsucher,

    ausgesprochen originelle Minimallyrik zu einer Momentaufnahme (passender Titel). Erst beim dritten mal lesen erschloss sich der Sinn für mich. Vorher war so ziemlich alles drin von zu, Gras, Rast, Eid bishin zu Schrift und Teich. Gar nicht so einfach.
    Allerdings meine ich, wenn das LyrIch seine Gedanken tatsächlich in diesem Moment, also jetzt, umgesetzt hätte, würde nicht mehr als der Unterstrich auf dem Wagon zu sehen sein.

    LG
    Rich

  3. #3
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    Ich verstehe nur nicht, was es mit "den Wagen beschrifte ich" auf sich hat.

  4. #4
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    Zitat Zitat von leuchtendgrau Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nur nicht, was es mit "den Wagen beschrifte ich" auf sich hat.
    Nun, ich denke, ein Wagen - oder ein ganzer Zug - der noch sauber ist. Meint, ohne Grafity. Und der Beobachter würde das gern ändern.
    Ein Gedankensplitter. Nicht umsetzbar, und so schnell wieder vorbei wie der Zug selbst. Ich finds daher so passend, die Leerstellen auszulassen. Nicht mal für die blieb genügend Zeit.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Richmodis Beitrag anzeigen
    Nun, ich denke, ein Wagen - oder ein ganzer Zug - der noch sauber ist. Meint, ohne Grafity. Und der Beobachter würde das gern ändern.
    Das erscheint mir nicht logisch. Er sagt ja auch nicht "will ich" oder "würde ich gern", sondern es hört sich für mich so an, als hätte er ihn während des Vorbeirauschens beschriftet (wie? womit? wozu?).

    Die Grundidee und Umsetzung gefallen mir, aber da beib ich hängen.

  6. #6
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    Dieses kurze Gedicht ist wie diese "Ich war hier"-Schmierereien zu verstehen. Die Markierung eines Momentes im vorbeirauschenden Zug der Zeit. Ein Gruß an ein (damals) zukünftiges Ich, um es daran zu erinnern, dass dieser "Waggon" einmal alles Jetzige war.
    Die Frage ist: wer schrieb diese Botschaft?
    Der Unterstrich sollte nur die Schienen des Zuges darstellen.

    Grüße,
    Vogelsucher.
    Der Wind ist dem Frierenden ein kalter.

  7. #7
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    Ich beschrifte diesen ganzen Zug aus Kommentarwägen hier und dann rollt alles durcheinander so als wären die Gleise unsere Bühne und der Graffitteur so eine Art Abstempler dass nichts umsonst ist selbst wenn das ganze hier eine Betriebsfahrt sein sollte. Das Bild was entsteht wäre aufgrund der Geschwindigkeit seiner Entstehung auch interessant.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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