Auf die Beerdigung muss er alleine, ein Fahrer der
Familie setzt ihn vor der Aussegnungshalle in München aus.
Er stört Reden über einen merkwürdigen
Fremden, verübt seine Alkoholexzesse, seinen Charme
und sein Scheitern. Er kennt die neue Frau in der
ersten Reihe nicht mal. Sie trägt lange schwarze Locken aus Spitze,
unter dem Rock sieht er nur
ihren roten Lippenstift. Ein großes Foto schaukelt neben
dem Sarg, aber der Mann darauf sieht vielleicht nicht mal aus wie
sein Vater. Ein Onkel, den er nur doppelt sieht
, nimmt ihn in den Arm, wirft ihn auf die Stirn
und sagt, es hat geregnet.