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    Über Äbte und Sekten

    Von seinem nervösen Zucken bekam der Weckmann

    einen Zuckerguss am Oberbauch. Heute durfte er nicht verschlafen.

    Leise weckte er die Äbte. Sie mussten sich beeilen, um den Zug pünktlich zu erreichen.

    Aufgeregt wies sein Finger auf den Baum,

    denn zwischen dem Nordstern und Zwergelstern

    wurde der Mond plötzlich immer kleiner.

    Es gibt mentale Kräfte, die sind gläserrückend,

    aber das hier schien erdrückend, große Zeichen am Himmel.

    Früher drückten und pressten große Urinsekten ihre Tröpfchen von den Ästen.

    die in der klostereigenen Kellerei zu Sekt weiterverarbeitet wurden.

    "Aber solche Sekten gibt es heute nicht mehr", murmelte er still vor sich hin.

    Der Mond hockte hinter einer Wolke und schickte noch einen schwachen Mittelstrahl zur Erde,

    Längst lag Staub in trockengelegten Staubecken,

    wo sich früher fette Karpfen getümmelt hatten.

    Entschlossen brachen fünf Äbte auf, die sich gestern hier zusammengefunden hatten.

    An den grünen Blättern der Tees des Gartens der Klosterschule

    waren noch deutliche Bissspuren von Teenagern der letzten Nacht zu erkennen.

    Im Grunde spielte so ein Urinsekt für sie heute keine Rolle mehr,

    welches schon in frühen Vorzeiten in den Klostergärten an Teeblättern genagt hatte.

    Hechelnd eilten die Äbte ins hinterste Abteil des bereits bereitstehenden Zuges.

    Es gab noch kleinere Komplikationen.

    Anzugleichen auf den Schienen den pünktlichen Abfahrtszeiten anzugleichen, misslang.

    Sie konnten nicht rechtzeitig beiseite geschafft werden, eigentlich schade um die Anzüge.

    Die hinteren Wagen mussten vorsorglich abgekoppelt werden.

    Nach dem Abtrennen der letzten Waggons

    begann das Abtrennen wieder von vorne, Hektik.

    Nun war Abteile angesagt, höchste Eisenbahn. Die vorderen Abteile waren komplett leer.

    Es wäre von großem Vorteil für diesen Zug gewesen,

    wenn er ein Nachteilzug gewesen wäre, so hätte er wenigstens für alle Betten gehabt.

    Dann begann das große Spiel, ihre Mutprobe.

    Jemand verteilte das Gel.

    Spielende suchen nie das Spielende. Im Spiel sind sie wie Kinder.

    Der Spieler mit der größten Spieleröffnung im Gesicht

    machte die Spieleröffnung.

    Wie ein Punk brüllte er plötzlich lauthals durch einen großen Punktrichter in das Abteil

    und empfahl sich als Punktrichter.

    Dazu erschallte entsprechende Punkmusik aus seinem Rekorder,

    Hauptsache keine Streicher!

    Wie bei einem richtigen Musikerleben

    kommt am Ende immer ein ganz anderes Musikerleben zustande.

    Magische Poesie in magischen Momenten.

    Es ähnelt der Versendung einer lyrischen Botschaft,

    wobei die Versendung das Entscheidende beim Reimen ist.

    Ein Abt wurde sofort zum Gelächter,

    denn er verachtete das Gel zutiefst, welches bei ihm

    Gelbrand mit einem häßlichen Gelbrand verursachte. Gelächter.

    Die Vorgeschichte zu diesem Gel:

    Es stammte ursprünglich von einem Lama,

    das seinen Kaufladen mitten in einen Kaufladen neben der Abtei gepuckt hatte.

    Dort wurd dass schmierige Gebräu von Teenagern

    als "Haarwachs" in halbleere Tuben gedrückt und zurück in die Regale gestellt.

    Für das Betreten dieses Kaufladens war ein offizieller Stempel der Abtei notwendig.

    Ausgerechnet die Ex- Streicher Klassen der Klosterschule!

    In kurzen Excellisten konnten lange Excellisten für das Unwesen identifiziert werden.

    Sie gehörten zudem zu einem Kreis von Beach- volleyballern die den ganzen beachten

    und die Regeln der Schule nicht beachten wollten.

    Mit einem Einkaufstempel gingen sie in den Einkaufstempel,

    vierundzwanzig Stunden Öffnungszeit.

    Die Diskounterpreise entsprachen nicht den Oberpreisen,

    sondern in etwa den Diskounterpreisen der Oberstadt,

    sodass die jugendlichen Streicher der Klosterschule hier auch noch nach ihrem Diskobesuch

    von ihrem Taschengeld einkaufen

    und sich an solch geistreichen Streichen erfreuen konnten.

    Sie stellten dort den Äbten aber auch allzu oft ein Beinchen.

    Wie später festgestellt werden konnte, gab es diese Anschlagsorte

    an verschiedenen Anschlagsorten umgebender Abteien.

    " füßchenhalten beinhaltet nicht beinhalten!"

    gab später ein Teenager auf der Wache trotzig zu Protokoll.

    In der Wachstube drückte der Polizist

    eine Wachstube aus. - " Und was ist das, junger Mann? "

    " Gründung! " bekam er zur Antwort.

    Für die Äbte endgültig Anlass genug, über Gründung einer längst überfälligen Sekte nachzudenken.
    Geändert von Anjulaenga (07.05.2020 um 09:36 Uhr)

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