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Thema: Ghaselzeit

  1. #16
    Registriert seit
    Jun 2016
    Beiträge
    1.475
    Hallo, liebe alle!

    Ich hoffe, ihr traut euch doch auch noch selbst Ghasele zu schreiben. Da ginge rhythmisch viel und von der Zeilenlänge und auch zeitgemäße Themen, die in den zweizeiligen, diakletischen Einheiten erforscht werden können.

    Rückert schreibt:


    Es wandte meine Kunst sich zum Ghasele,
    Damit sie allen Formen sich vermähle.
    Ergötzlich ist solch bunte Reimerei,
    Ob auch des Lebens markiger Kern ihr fehle;
    Die Wandrung selbst bereichert schon den Geist,
    Ob er auch nirgends plündre oder stehle.
    Hier lernt, wie tönender Musik zulieb
    Die Sprache sich in mancher Krümmung quäle
    Und, von des Gleichklangs strenger Schrift beherrscht,
    Seltsame Bilder halb gezwungen wähle.
    Des Künstlers Kunst und Fassung leihet oft
    Den Wert dem minder kostbaren Juwele.
    Euch fleh ich an, o Richter, richtet mild,
    Weil ich ja selbst die Schwächen nicht verhehle,
    Und unter dieses bunten Turbans Schmuck
    Verkennet nicht die echte Christenseele.
    Lieben Gruß
    albaa

  2. #17
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    86
    Hallo Albaa!

    Für mehr als vier Zeilen fehlt die Zeit:

    Rubai von der Ursache und der Wirkung.

    Ist ein Versuch im epionischen Vers: ◡ — ◡ — ◡ ◡ — —, ◡ — ◡ — ◡ ◡ —.

    Edit: Ach ja - dein Beispiel ist von Pfizer, nicht von Rückert, oder?

    Gruß,

    Ferdi
    Geändert von Ferdi (Gestern um 22:43 Uhr)

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