Trauer ist des Menschen einzig andauernd’ Gefühl,
wie in Marmor gemeißelt ihm tief ins Herz.
Wie der treuste Gefährte, nein,
treuer.
Aber eisiger als jeder Boreaswind.

Nimmer entkommt man ihr für immer,
nimmer,
egal wie geschwind
man sich entsinnt.

Nur vergisst man sie mit Lachen,
heilender, stärkender als jeder Trank,
stärker als der Lethe milchig’s Gewässer.

Nur das Lachen weicht die Trauer auf,
das innge Lachen errettet,
lässt sie zerbröseln,
vergessen das eigne Dasein.

Dennoch entkommt man ihr nimmer.
Nein, nicht für immer.