Es ist, als ob es tausend Fenster gäbe
und hinter tausend Fenstern keine Welt.
Straßen sind leer, Gemüter so träge;
nur das Leben zieht an uns vorbei.

Isoliert und beraubt von der Welt
drehn wir Runden um das Bett.
Alles, was uns jetzt noch hält,
ist der Polizist vor dem Gebäude.

Nichts bleibt, außer der Hoffnung
auf das noch unbekannte Sein.

Pontevedra, 16. März 2020