1. #1
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    Diebstahl bei Freunden (Kreuzschleife)

    Bei Freunden stiehlt der schlaue Feind.
    Die Freiheit wird ihm dann gewährt,
    solang er nicht den Frieden stört,
    was ihn mit seinem Opfer eint.

    Solang er nicht den Frieden stört
    versteht kaum einer was er macht.
    Verborgen raubt er mit Bedacht.
    Die Freiheit wird ihm gern gewährt.

    Verborgen raubt er mit Bedacht,
    beim Freund der dieses kaum bemerkt.
    Solang die Freundschaft wird bestärkt,
    versteht kaum einer was er macht.

    Solang die Freundschaft wird bestärkt,
    wird nicht erkannt Raub und die Schuld.
    Den Räuber freut diese Geduld,
    beim Freund der dieses kaum bemerkt.

    Den Räuber freut diese Geduld,
    was ihn mit seinem Opfer eint.
    Bei Freunden stiehlt der schlaue Feind.
    Wird nicht erkannt Raub und die Schuld?
    Geändert von Hans Plonka (21.03.2020 um 19:40 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,

    auf den ersten Blick

    Bei Freunden stiehlt der schlaue Feind.
    Die Freiheit wird ihm dann gewährt,
    solang er nicht den Frieden stört,
    was ihn mit seinem Opfer eint.

    der
    ihn mit seinem Opfer eint

    Solang er nicht den Frieden stört,
    versteht kaum einer was er macht.

    Verborgen raubt er mit Bedacht.
    Die Freiheit wird ihm gern gewährt.
    Kein Komma nach stört, dafür eins nach einer

    und ich bezeifle, dass man ihm diese Freiheit gerne gewährt

    Verborgen raubt er mit Bedacht,
    beim Freund der dieses kaum bemerkt.
    Solang die Freundschaft wird bestärkt,
    versteht kaum einer was er macht.
    auch hier: kein Komma nach Bedacht, dafür aber in Komma nach Freund (ähnlich Z3+4)

    Solang die Freundschaft wird bestärkt,
    wird nicht erkannt Raub und die Schuld.
    erkennt man nicht den Raub, die Schuld.

    Den Räuber freut diese Geduld,
    beim Freund der dieses kaum bemerkt.
    Der Räuber freut sich der Geduld
    beim Freund, der dieses kaum bemerkt.

    Wird nicht erkannt Raub und die Schuld?
    Doch wer erkennt den Raub, die Schuld?


    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lb. A.D.,

    hier denke ich, dass ich nur an sehr wenigen Stellen durch die genauen Wiederholungen, den Ausdruck (Wortwahl) ein wenig unpassend gewählt habe, was Du ja auch bemerkt hast. Mir war dabei die genaue Wiederholung jedoch wichtiger als der genaue Ausdruck.
    In der Aussage geht es um die imperialistische Ausbeutung von Vasallenstaaten, die sich verblendet durch Propaganda gerne ausbeuten lassen. Dies gibt es bei abhängigen Freundstaaten. Bei den Kolonialstaaten ist dies sicher seltener.
    Das Komma habe ich gelöscht. Danke!

    LG Hans
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