Ein Atmen
aus dem Untergrund
Die Fliegen genießen
die Faulheit der Niedrigen.

Und jede einzelne von ihnen
sucht blind nach
Mund- und Nasenhöhlen
um ebendiese zu bewohnen.

Noch Bissspuren der Früheren
in Mund und Nacken spürend
liebkos' ich meinen Thron der
Überheblichkeit.
Und blick' hinab auf
ein gar schaurig' Spiel.

Wimmernde Körper,
kopflose Wesen,
irrend in Gräben und Löcher
hinab


stürzend

Obwohl sie doch
nicht tiefer sinken könnten.


Meine Erinnrung
hat alles gelöscht,
was mir die Entfernung
zum Abgrund erschwerte.
Und doch

in leisen Momenten
höre ich unten
dein Jammern
und ich weiß
dass du deinen Weg
schon zu Ende gegangen bist
ehe der meine begonnen hatte.