Neufassung von 2.02.2005

Das ganze Dasein, das nie stirbt,
ist jedem Wesen immanent.
Ein Sein, das Trennungen erwirbt,
Endlosigkeit dann nicht mehr kennt..

Unsterblichkeit ist Ewigkeit,
die im vollkommnen Ganzen steckt.
Ein Wesen wandelt sich mit Zeit.
Durch Wandlung wird es neu erweckt.

Vollkommenheit, die Sein durchdringt,
hat auch vollendet Raum und Zeit.
Manch Wesen davon ein Lied singt,
dann wenn es hat, die Möglichkeit.

Ich frag, warum ein Wesen lebt.
Hat denn das Leben einen Sinn,
mit dem es suchend weiter strebt,
zu dem vollkommnen ganzen hin?

Vollkommenheit hat sich erfüllt
In jedem kleinen Teilbereich,
gleich, ob ein Wesensteil gewillt,
sich einzugliedern in ein Reich.

Der Ausgleich reißt die Grenzen ein.
Vollkommenheit wird dann erfüllt.
In Einsamkeit bleibt der allein,
der aus dem Ganzheitsrahmen quillt.

Unendlich ist das Sein geteilt.
Die Vielfalt ist Daseinsgebot.
In welchem es sich wandelnd eilt.
Unsterblich ist es ewig tot.