Umfrageergebnis anzeigen: Welche Gedichte sind die besten?

Teilnehmer
24. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Multiple-Choice-Umfrage.
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  1. #1
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    Abstimmung Wettbewerb März/April 2020

    Hallo zusammen,

    erfreulicherweise erreichten uns zum Wettbewerb März/April 19 Gedichte, aus denen ihr jetzt eure liebsten auswählen könnt. Bitte beachtet, dass vier Gedichte aufgrund der großen Anzahl auf die zweite Seite gerutscht sind! Jeder User darf in den nächsten 14 Tagen bis zu 3 Stimmen für seine Favoriten abgeben, also bis zum 17.04. 23:59, mit Ausnahme seines eigenen Gedichts, sollte er selbst eines eingereicht haben. Solltet ihr, warum auch immer, wissen, wer welches Gedicht geschrieben hat, dürft ihr hierfür natürlich auch nicht abstimmen. Schließlich ist es ein anonymer Wettbewerb. Alle anderen haben die freie Auswahl.

    Denkt daran, dass ein Wettbewerb zwar von den Gedichten lebt, aber auch nicht ohne Stimmen leben kann. Also stimmt ab, so gut und so viel ihr könnt, um einen gerechten Sieger zu ermitteln!

    Viel Spaß beim Lesen und Abstimmen!

    wünscht euch
    Eure Wettbewerbsleitung
    Bitte beachte die Richtlinien der Wettbewerbe.

    Hier findest du alles zum aktuellen Wettbewerb.

    Du findest einen Kommentar gut? Dann schlag ihn doch einfach zur Kritik des Monats vor!

  2. #2
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    Meer

    Eine gewaltige Brise stößt
    mich ins Leben hinein;
    meine Fingerspitzen
    gefroren

    Durch meine Adern strömt
    die wilde Seite deiner
    und ich lausche
    unaufhaltsam

    Was wär ich ohne dich?
    Bist Freund und Publikum;
    all mein Empfinden
    Selbstgespräch

    Dein kalter Sog entzieht
    die Gedanken und
    all meine Freude
    stumm

  3. #3
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    Du willst eine eher nüchterne Antwort, Freund?

    Was wär ich
    Poetisches Sprechen konzentriert sich
    nicht auf eine nüchterne,
    Ohne dich
    nüchterne Information über Sachverhalte.
    Freund Publikum
    Poetisches Sprechen setzt sie außer Kraft,
    die nüchtern filternde Intersubjektivität,
    die Konzentration auf Raum-, Zeit-, Zahl- und Bewegungsmarker,
    die monopolige Wichtigkeit "harter Daten".
    All mein Empfinden Selbstgespräch,
    All meine Freude stumm.

    Das reicht für Technokraten.

  4. #4
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    Wahre Größe

    Der große Dichter fragt:
    Was wär ich
    Ohne dich,
    Freund Publikum!
    All mein Empfinden Selbstgespräch,
    All meine Freude stumm.

    Der kleine Dichter sagt:
    Vor lauter Freude stumm,
    Mir bester Freund im Selbstgespräch.
    Mein Publikum,
    Nur für mich,
    Das bin ich!

  5. #5
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    Der Autor!

    Was wär ich
    Ohne dich,
    geschissen auf
    Freund Publikum!
    All mein
    Empfinden Selbstgespräch,
    All meine Freude
    stumm rausgedrückt.

  6. #6
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    Der Schöpfer

    Der Schöpfer

    Was wär ich ohne dich, du mein geliebtes Fleisch?
    Du bist so rosig, zart und reizend anzuseh'n.
    Und dieser süße Duft macht mich verrückt, ich nähm
    dich ganz allein. Doch sieh: Wir haben Gäste. Husch,

    Freund Publikum, ihr müsst nicht länger warten, nascht!
    Friss, Made Nimmersatt, dich reichlich fett und schön.
    Lass, feine Fliege, uns dich herzhaft schmatzen hör'n.
    Gebt ein Konzert zum Schmaus und knuspert, knirscht und zischt.

    All mein Empfinden ist indes ein Selbstgespräch.
    Kein Laut könnt sagen, was mein Schweigen sagen kann.
    Die Gier in schwarzen Augen wird dir nicht gerecht.

    All meine Freude über dich, mein Fleisch, bleibt stumm.
    So lange, bis du ganz und gar verschwunden bist. Und ich?
    Ich bleib unendlich, Tod und Schöpfer, der ich bin.

  7. #7
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    Der Autor...

    Wie an dem Tag,
    der mich der Welt verliehen,
    sagt ich es niemand,
    nur den Weisen:
    Was wär ich
    ohne des Pudels Kern?

    Grau, grau, mein Freund ist alle Theorie
    ohne Dich!
    Ursprünglich eigenen Sinn,
    ließ ich mir nie rauben,
    woran die Menge glaubt,
    Freund Publikum,
    ist leicht zu glauben.

    All mein Empfinden,
    alles stirb und werde,
    ist alsbald fort und fort gediehen,
    auch im Selbstgespräch
    will ich das Lebendige preisen,
    das nach Flammentod sich sehnet-
    auf dieser dunklen Erde.

    Wer die Leidenschaft verhöhnet,
    ist doch nur ein trüber Gast,
    -oder sogar eine Last,
    oder einfach dumm, -
    denn dann bliebe Schluss und endlich
    meine Freude stumm....
    all meine Freude stumm!

  8. #8
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    Der Schreiberling

    Der Schreiberling

    Was wär ich
    Ohne dich,
    Gott Publikum!
    Ich schrieb für mich und schrieb und schrieb,
    Und niemand käm mir dumm.


  9. #9
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    Die Liebe meines Lebens

    Ich suchte keine Partnerschaft fürs Leben
    und fand sie doch in jener Disconacht.
    Wollt tanzen, flirten, ich war nicht vergeben.
    Dann sah ich Dich, Du hast mich angelacht.

    Wir tanzten miteinander eng umschlungen.
    Die Zeit blieb stehn, all meine Freude stumm.
    Beim Kuss berührten zart sich unsre Zungen.
    Wir nahmen Dich nicht wahr, Freund Publikum.

    Das Schicksal hat zum Glück uns einst verbunden.
    Ach Liebster sag, was wär ich ohne Dich?
    Gesucht hab ich Dich nicht und doch gefunden.
    Ich schwöre Dir die Treue feierlich.

    Schon viele Jahre sind seitdem vergangen.
    Fürs Selbstgespräch, da fand ich keinen Reim.
    Ich liebe Dich und groß ist mein Verlangen
    mit Dir zu altern hier bei uns Daheim.

  10. #10
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    Ein Screenshot der Zeit

    Deine verfärbten Worte,
    Zitat:
    „Was bin ich mit Euch?
    Was wär ich
    Ohne dich,
    Freund Publikum!
    All mein Empfinden Selbstgespräch,
    All meine Freude stumm.“

    Zeigen mir die Metamorphose des Nichts.

    Nein, ich brauche keine Neonwärme,
    die abgestandene Luft der Heuchelei.
    Das zerpflücken meines Sinnes
    in der Unwissenheit eures Ganges.
    Der Atem der einfältigen Motten,
    die den Staub auf meinem Körper
    analysieren wollen. Nein Sorry.


    Nein und nimmer nein, ich suche
    seelenverwandte Lichtgestalten und
    das Gezwitscher des Waldes.
    Und wenn ich gehe, gehe ich
    mit dem Wissen der Unwissenheit,
    aber mit dem Versuch des Verstehens.

  11. #11
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    stummes Publikum

    all meine
    innigen Selbstgespräche

    aufgeschrieben
    für schweigsame Freunde:

    Taumelndes und Biegendes
    für sich wiegende Pflanzen

    Liegendes und Bleibendes
    für sich sehnende Steine

    sowie haltlos Verwehtes
    für Wind und Gebeine

  12. #12
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    Faust, der Morgen graut

    So sage ich: „Gedanke, verweile doch
    du bist so schön!“ Doch immer noch
    will das Wort mir nicht verbleiben,
    meine Feder nimmer schreiben.


    Die Zeilen weilen endlos leer,
    das Schreiben sinnentleert.
    Gedanken wüst und bleiern schwer
    bleiben Silben mir verwehrt.


    Fort richt‘ ich mich an euch ihr Leute,
    als Betrachter, Redner, Philosoph.
    Wie lange ich euch einstmals scheute,
    so mache ich euch nun den Hof.


    „Was wär ich
    Ohne dich,
    Freund Publikum!
    All mein Empfinden Selbstgespräch,
    All meine Freude stumm.“

  13. #13
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    Applaus

    Der Autor, der bin ich,
    ein Narr, ein Schelm.
    Was wär ich ohne dich,
    Freund Publikum?
    Ein Pantomime nur,
    voll Grahm und Grimm.
    Und schwieg auch der Kretik,
    gäbs kein Kriterium.
    All mein Empfinden
    ward nur Selbstgespräch.
    All meine Freude - laut!
    Verhallt dir stumm.
    Hab ich doch weiter nichts,
    Freund Publikum!
    Als deine schalle Freud,
    zum Dank im Sinn.

  14. #14
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    Das Publikum

    Was wären wir
    Herr Autor, ohne dich!
    All unser Jubel nicht erdacht,
    All unser Beifall nicht entfacht;
    Absonderlich:
    Wir wären ohne Dich hier.

  15. #15
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    Schweigen ist Gold

    Was wäre ich als Mörder für ein Narr,
    beginge ich die Tat eiskalt um dumm
    vor dir zu prahlen, Dir, Freund Publikum.
    All mein Empfinden Selbstgespräch, statt starr
    entsetzt zu tun, all meine Freude stumm,
    dass ich dich los bin, Dich, den Klotz am Bein,
    und ohne Dich den Weg geh, ganz allein,
    doch vorwärts, statt nur kreuz und quer und krumm.

    Ein bisschen Zyankali, Bilsenkraut,
    gewürzt mit Honigseim statt Schlangengalle
    für dich, du miese Zicke, Satansbraut.
    So blind verliebt ging ich dir in die Falle,
    Nun lebe ich wie tot in meiner Haut,
    doch halt ich‘s Maul, krieg ich dich straflos alle.

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