1. #1
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    in sich selber ruhen

    der mensch zählt kaum auf dieser welt.
    es geht nur noch um macht und geld.
    man fliegt von einem land zum andern
    anstatt durch die natur zu wandern.

    ein rückblick auf gelebtes leben
    was hat sich darin so ergeben.
    ist dann das dasein fast vergangen
    wird erst zu denken angefangen.

    in der natur spazieren gehen.
    die schmetterlinge fliegen sehen.
    und die ruhe mal genießen.
    sehen, wie die gräser sprießen.

    für ruhe und beschaulichkeit
    nein,dafür bleibt heut kaum noch zeit
    doch kannst du dieses für dich tun
    so wirst du in dir selber ruhn.
    Geändert von Margot (17.04.2020 um 09:30 Uhr)

  2. #2
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    Lb. Margot,

    es geht nur noch um ruhm und geld.
    Statt Ruhm fände ich Macht passender.
    ist das dasein fast vergangen
    wird zu denken angefangen.
    diese gute Aussage triff nur auf bestimmte Denkbereiche zu.
    ruhe und Beschaulichkeit
    kaum einer ist dafür bereit
    denn dafür bleibt kaum noch Zeit.
    Ich hab mich darauf eingestellt, weil mir Dein Gedicht gefällt.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    lieber hans

    danke für deinen kommentar.ich habe es so ,wie du vorgeschlagen hast geändert
    es freut mich ,das dir mein gedicht gefallen hat.

    ich wünsche dir ein frohes osterfest

    liebe grüsse margot

  4. #4
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    Es ist ja auch Macht so ein Gedicht zu schreiben. Die Wehmütigkeit gipfelt sozusagen in der Währung Gefühl die man erstmal emittieren muss und dann im Wald gegen etwas eintauscht das man in einer anderen Umgebung nicht sehen kann? Weil die Trennlinien so klar definiert sind?

    MFG!
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  5. #5
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    Lb. Margot,

    ruhe und beschaulichkeit
    dafür bleibt kaum noch zeit
    Dies war nicht als Vorschlag, sondern nur als Bemerkung gedacht. Deine Version war auch gut.
    wenn dann sollte es metrisch sein
    Vorschlag: dafür bleibt jetzt kaum noch Zeit. XxXxXxX

    LG Hans
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  6. #6
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    hallo terrorist

    ich freue mich ja einen kommentar von dir zu bekommen
    ich habe nur schwierigkeiten ihn zu entziffern. du schreibst für mich in rätzeln.
    aber da ich ja viel zeit habe und im haus bleiben muss (wegen corona)
    versuche ich mal hinter deine gedanken zu kommen. ich kann nicht garantieren,das es
    mir gelingt. wie ich hier des öfteren gelesen habe, hat man dich auf deine schreibweise aufmerksam gemacht.
    aber du änderst daran nichts. du bleibst ihr treu. aber ob ich will oder nicht ,das finde ich garnicht
    einmal so schlecht. ich glaube du hast spass daran.

    ich wünsche dir noch einen guten rest der nacht

    liebe grüsse margot

  7. #7
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    Liebe Margot,

    ein schönes Gedicht über Ruhe und Besinnlichkeit im fortgeschrittenen Alter, welches mir sehr gut gefällt.
    Der Vorschlag von Hans (statt Ruhm – Macht) sagt mir nicht so zu. Mir hätte Ruhm an dieser Stelle doch besser gefallen (sorry lieber Hans).

    Unter Macht verstehe ich z.B. wenn Menschen ihre Fähigkeiten nutzen, sich mit ihren Ansichten und Denkweisen gegenüber anderen Menschen durchzusetzen und sie dahingehend zu beeinflussen, sodass sie sich unterordnen. Unter Macht verstehe ich u.a. auch, wenn Menschen ihre autoritäre Position im Berufsleben ausnutzen, um ihre Sexlust zu befriedigen. Z.B. Lehrer-Schülerverhältnis, Chef-Mitarbeiterverhältnis usw., aber auch im Privatleben, wenn Frau und Kinder sich dem gewalttätigen „Familienoberhaupt“ unterordnen müssen …

    Sicher gibt es Menschen, für die Macht und Geld das Wichtigste im Leben sind. Aber ich denke, dass für die Mehrheit der Menschen gar nicht die Macht im Vordergrund steht sondern eher der Ruhm.
    Ob in der Musikbranche, Filmindustrie, Leistungssport usw. Höher, weiter, schneller lautet das Motto, um Berühmtheit zu erlangen. Kaum Jemand findet die Zeit und Ruhe, um sich an der Schönheit der Natur zu erfreuen. Das hast Du in Deinem Gedicht gut rüber gebracht. Allerdings ist aber auch zu bedenken, dass es selbst für die „normale“ berufstätige Bevölkerung schwer ist, die nötige Zeit und Ruhe zu finden …

    Metrisch wechselt Dein Reimschema manchmal von Jambus zu Trochäus. Mein Vorschlag, um das jambische Versmaß beizubehalten (ein zweisilbiger Versfuß aus einer unbetonten und einer betonten Silbe):

    der mensch zählt kaum auf dieser welt.
    es geht nur noch um ruhm und geld.
    man fliegt von einem land zum andern
    statt durch die natur zu wandern.
    (anstatt durch die natur zu wandern.)

    ein rückblick auf gelebtes leben
    was hat sich darin so ergeben.
    ist das dasein fast vergangen
    (ist dann das dasein fast vergangen)
    wird zu denken angefangen.
    (wird erst zu denken angefangen.)

    in der natur spazieren gehen.
    schmetterlinge fliegen sehen.
    (die schmetterlinge fliegen sehen.)
    und die ruhe mal genießen.
    (und auch die ruhe mal genießen,)
    sehen wie die gräser sprießen.
    (zu sehen, wie die gräser sprießen.)

    ruhe und beschaulichkeit
    (für ruhe und beschaulichkeit)
    dafür bleibt kaum noch zeit
    (nein, dafür bleibt heut kaum noch zeit)
    kannst du dieses für dich tun
    (doch kannst du dieses für dich tun)
    so wirst du in dir selber ruhn.

    Der in Klammern gesetzte Text ist mein Vorschlag zur Metrik.

    Sehr gerne gelesen und schon vor einigen Tagen damit begonnen, Dein Gedicht zu kommentieren. Dann fehlte mir die Zeit und mein Kommentar musste noch ruhen …
    Aber ist doch auch nicht schlecht, wenn Dein Gedicht dadurch jetzt wieder aufgestiegen ist.

    Liebe Gutenachtgrüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  8. #8
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    liebe dabschi

    erst einmal vielen dank für deinen kommentar.,mit dem du dir so viel mühe gegeben hast.
    ich habe es, so wie du es geschrieben hast geändert. mit jambus und trochäus komme ich noch immer nicht zurecht.
    ich hoffe,das ich es auch noch lerne. wenn ich wieder ein gedicht schreibe,werde ich in deine verbesserungen
    reinsehen
    liebe dabschi,es freut mich,das dir mein gedicht gefällt.
    auch das meine kleinen werke anklang finden und kommentiert werden

    ich wünsche dir einen schönen tag
    liebe grüsse margot.

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