1. #1
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    Schöpfung und Geschöpfe


    Schöpfung und Geschöpfe


    Unbekümmert Stück für Stück
    vom großen Kuchen verzehrt,
    als ob es nie ein Ende gäbe.
    Obendrauf kräftig Sahne gepackt,
    als lebten wir im ewigen Mai.

    Meinten wir, die Große Mutter erfülle
    weiterhin ihren Kindern alle Wünsche,
    während diese sie bedenkenlos bekriegen,
    ihre Güte und Freigebigkeit mißachten?

    Glaubten wir, ihre angemaßten Beherrscher,
    zu wissen, wie wir Mutter Erde ohne Folgen
    verhöhnen, erniedrigen und ausbeuten können?
    Kann ein Mensch je ermessen, wieviel Leid wir ihr zugefügt?

    In unsrer Blindheit haben wir Schaden an unserer Seele
    genommen, haben ohne Zögern die Büchse der Pandora
    geöffnet, ließen Feuerstürmen, Dürren, Wassernöten,
    Überschwemmungen ihren verhängnisvollen Lauf.

    Sollten wir nicht unser Verhalten gegenüber der Schöpfung
    überdenken? Begreifen, dass vieles, woran Herz und Gewohnheit
    hängen, auf der Abfalldeponie der Geschichte landen wird?
    In jedem Fall bedingungslos kämpfen für eine Zukunft der Enkel.

  2. #2
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    Mir kommt es weinerlich vor. Oh lasst uns bereuen, dann wird irgendetwas sich ändern wovon wir gar nicht wissen warum es nicht anders geworden ist. Aber wahrscheinlich soll es uns nur wieder auf den rechten Pfad der Naturliebe führen und die Vögel singen wieder unsere Hymnen. Für die welche ganz offensichtlich Bescheid wissen.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    "Mir kommt es weinerlich vor."
    Lieber Scholli, hilfreich wäre, wenn du deine Gemütsbewegung am Text erklären bzw. nachvollziehbar machen würdest. Dann könnte ich auf diese polemische Replik eingehen.

    "Oh lasst uns bereuen, dann wird irgendetwas sich ändern". Im Text steht nichts von "bereuen", sondern von "bedenken" und "begreifen", dass die bisherige Entwicklung der Zivilisation überzeugende Korrekturen erfahren muss, um nicht unsere Lebensgrundlagen zu zerstören.

    "Aber wahrscheinlich soll es uns nur wieder auf den rechten Pfad der Naturliebe führen..." Die Rede ist u. a.von "Feuerstürmen, Dürren, Wassernöten, Überschwemmungen" sowie von "bedingungslos kämpfen für eine Zukunft der Enkel", in der auch noch "Vögel singen".

    Worin besteht der Sinn deines Beitrags? Was bezweckst du damit?

    Freundlichen Gruß
    Carolus

  4. #4
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    Wer soll denn Scholli sein, ich bestimmt nicht? Ich wollte nur den Duktus des Werkes wiedergeben ohne mich sklavisch von den dargestellten Befindlichkeiten zu einer nicht vorhandenen Objektivität des Textes verführen zu lassen. Weil ich ja vollkommen der wirre Opa bin, wenn ich das nicht erkenne ohne was du nicht mehr sehen kannst als Zerstörung. Um hier keine Persönlichkeitsstörungen ins Spiel bringen zu müssen.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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