Thema: Die Tänzerin

  1. #1
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    Die Tänzerin

    Den Kopf erhoben mit Tränen im Blick
    Sinkt mir der Mut
    Und wie weh es auch tut
    Vorwärts im Takt, es gibt kein Zurück!

    Ein volles Haus, die Bühne im Licht
    Wenn ich auch leide
    In Würde und Seide
    Kunst will man sehen, Qualen nicht!

    Ein wenig Tanz war mir nie genug
    Doch wie ein Schmetterling schweben
    Und elfengleich leben
    Wird der Tanz mir zum Fluch!

  2. #2
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    Hi Maria F.

    das Gedicht ruckelt, und das passt schlecht zu einer Ballerina.

    Dass es soviel ruckelt, liegt an den vielen harten (betonten) Versenden, und an den kurzen Sätzen aus vielen einsilbigen Worten.

    Wenn es richtig gut werden soll, dann müssen Inhalt und Form stimmen. Das ist verdammt schwer, ganz bestimmt bei einer Ballerina, die auf den Zehenspitzen schwebt - selbst wenn es schmerzt.

    Gruß Lé.
    Geändert von L'étranger (17.05.2020 um 08:38 Uhr)
    Man hat mich ermutigt, zu glauben, ich lebte an einem absurden Ort auf einem unbedeutenden Planeten am Rande einer kleinen Galaxie in einem langsam erkaltenden Universum.

  3. #3
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    Hallo Maria,

    Zitat Zitat von
    Wenn es richtig gut werden soll, dann müssen Inhalt und Form stimmen.
    Für dieses Werk gebe ich Lé definitv recht.

    Mir gefällt die Aussage und die dahin aufbauenden Bilder außerordentlich, weswegen ich die Anpassung der Form wärmstens empfehle, um besagten Einklang von Form und Inhalt zu erhalten - und daraus resultierend einen synaptischen Knall im Kopf.

    Gerne gelesen und ich hoffe sehr, in leicht angepasster Variante nochmal.

    lG
    k1
    meine Meinung

    meine Hüpfburg

  4. #4
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    Hallo Lé, hallo k1,

    vielen Dank für die Auseinandersetzung mit meinem Gedicht.
    Ich werde es noch einmal überdenken und -arbeiten.
    LG

    Maria

  5. #5
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    Maria ☺️, Primaballerina,
    ich komme wohl nicht daran herum nur kurz o Maria zu spielen:

    Mit erhobenen Kopf und mit Tränen im Blick
    XxXxxXxxXxxX
    Sinkt mir der Mut
    XxxX
    Auch wenn es wehtut . . . . . . . . . . . . . . . .(wehtut Xx als Kontrast finde ich gut..
    XxxXx
    Vorwärts im Takt, es gibt kein Zurück!
    XxxX-xXxxX

    Voll ist das Haus und die Bühne im Licht
    XxxXxxXxxX
    Quält mir mein Leid --- (plagt..
    XxxX
    Würde in Seide
    XxxXx
    Kunst will man sehen, Qualen nicht!
    XxxXx-XxX!

    Weniger Tanz war mir nie nie genug
    XxxXxxXxxX
    doch wie ein Schmetterling schwebt
    XxxXxxX
    Elfengleich leb(en (t)
    XxxX(x
    Wird der Tanz mir zum Fluch!
    XxXxxX!

    Test:

    Deine Version:

    Den Kopf erhoben mit Tränen im Blick
    Sinkt mir der Mut
    Und wie weh es auch tut
    Vorwärts im Takt, es gibt kein Zurück!

    Ein volles Haus, die Bühne im Licht
    Wenn ich auch leide
    In Würde und Seide
    Kunst will man sehen, Qualen nicht!

    Ein wenig Tanz war mir nie genug
    Doch wie ein Schmetterling schweben
    Und elfengleich leben
    Wird der Tanz mir zum Fluch!


    vs




    Mit erhobenen Kopf und mit Tränen im Blick
    Sinkt mir der Mut
    Auch wenn es wehtut
    Vorwärts im Takt, es gibt kein Zurück!

    Voll ist das Haus und die Bühne im Licht
    Quält mich, mein Leid
    Würde in Seide
    Kunst will man sehen, Qualen nicht!

    Weniger Tanz war mir nie nie genug
    doch wie ein Schmetterling schwebt
    Elfengleich lebt
    Wird der Tanz mir zum Fluch!



    Ich frage mich, ob ich nun was verschlimbessert hätte? Ich weiß nicht recht..

    lg

    .

    . . .
    Fietje

  6. #6
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    Hallo Fietje,
    ob du es verschlimmbeutelt hast? Das vermag ich grad nicht zu sagen.
    Mir wandern auch die obigen kritiken im Kopf rum und rum.Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass das Gedicht genauso richtig ist. Es erzählt von den Schmerzen im Rücken, den geschundenen Gelenken in Hüften und Knien und den athritischen Zehen und von der Sucht nicht aufgeben oder aufhören zu wollen.
    Und das hast du verstanden und in dem neuen Text auch ausgedrückt.
    Danke schön für deine Meinung und Anregung... und die Primaballerina!
    LG Maria

  7. #7
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    ja, ha, gerne doch. Weist du, K1 und Le, die sind dermaßen verixelt unterwegs im Dotcomland, wer weiß wo die schon wieder Silbenschlecken. Nein nein, ich kümmere mich werte Maria und wenn du magst, dann könnten wir zusammen noch ein paar Silben schlecken gehen.

    Dieser Vers schmeckt mir besonders gut:

    Voll ist das Haus und die Bühne im Licht
    XxxXxxXxxX
    Quält mich, mein Leid
    Xx-xX
    Würde in Seide
    XxxXx
    Kunst will man sehen, Qualen nicht!
    XxxXx XxX!

    lg

    .

    .

    . .
    Fietje

  8. #8
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    Hallo Maria,

    ich fürchtete schon, ich oder wir hätten dich abgeschreckt mit unserem kritischen Ton.

    Wenn du genau das nur ausdrücken wolltest, den Schmerz, und die Sucht. Nicht aufgeben zu wollen, also quasi nur das innere Befiinden der Tänzerin, dann passt auch das, was ich wahrgenommen, hatte in dem schroffen Ton der Worte, und meine Kritik geht ins Leere.

    Ich hatte einfach ein anderes Gedicht im Kopf, eines das ich vielleicht geschrieben hätte, wenn ich es mir zugetraut hätte. .

    So wie es aussieht, geht es nur noch um Details. Da ist Fietje genau der richtige.

    Gruß Lé.
    Man hat mich ermutigt, zu glauben, ich lebte an einem absurden Ort auf einem unbedeutenden Planeten am Rande einer kleinen Galaxie in einem langsam erkaltenden Universum.

  9. #9
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    JA! Also du kannst ja woanders Silben schlecken gehen, ich lade Maria ein. Lad doch K1 ein und, und ihr schleckt, ähm, die Silben im . .ja:
    in der Natur von JanJendrejewski, ja genau, absolut empfehlenswert! Ich kümmere mich hier, no Problemo.

    Lg
    .

    .

    . . .
    FIETJE

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