Thema: Harfenwind

  1. #1
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    Harfenwind

    Harfen Wind

    Im Sonnen, Wonnen, Himmels Gestürm.
    Gelegte Zeit sich wohl vergangen neigt.
    Sich in den Wind ein Harfen Liede wiegt.
    Einst wachte und den Abend berührte.

    Nun als dem Harfen Lichte Schatten glich.
    Gewichen aus dem Segel wohlig spricht.
    Was Zweige, Knospen, Morgen wähnen.
    Die sich zum Flügel einen Dufte wählen.

    Der einst im Sturm so wohl gewärmt,
    den Blick in Silben trug gar weit entfernt.
    In Hügeln grüßt, im Bache lag.
    Gewogen fort, die Wahrheit sagt.

    Gesehnt vergab sich in den Armen lag.
    Ein Strophen Lied, ein blasser Tag.
    Ein Zweig, ein Ast von Rinden liest.
    Noch vormals sich die Stille gießt.

    Im Segen still, wohl nachgedacht.
    Gewacht bei Kerzen, gestillt erdacht.
    Da wurde ein trunken Sein entfacht.
    In Abend linden Traum gewacht.

    Der abermals in Schritten glich,
    gesichtet lebte, geliebt sich wich.
    Getupft von der lieblich Freiheit spricht.
    Im Kerzen Lichte, Schatten bricht.

    Der Funke zum Brunnen, den Becher berührt.
    Des Morgens eines Tages lobt,
    noch wohl gesehnt, im Abend Mondschein entflieht.
    Sich Sommers in den Blüten wiegt.

    Gedicht geschrieben von Alexander Paukner (geb. 1982)

  2. #2
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    Hallo Alex,

    willkommen auf dieser Plattform.

    Deinen beiden ersten Gedichten merkt man an, dass du Talent hast. Trotzdem gäbe es eine ganze Menge Kleinigkeiten zu verbessern: etliche unsinnige Satzzeichen, einige seltsame Satzbauten, hier und da ein unschöner Rythmus, möglicherweise die Entscheidung für ein durchgängiges Metrum, die Frage, ob der Reim hier mehr hilft, oder mehr schadet... solche Sachen.

    Wenn du daran im Detail arbeiten magst, könntest du darum bitten, eines deiner beiden Gedichte in die Rubrik "Werkstatt" zu verschieben. Lies mal darüber nach. Es kann sehr hilfreich sein, gemeinsam daran zu arbeiten.

    Gruß Lé.
    Man hat mich ermutigt, zu glauben, ich lebte an einem absurden Ort auf einem unbedeutenden Planeten am Rande einer kleinen Galaxie in einem langsam erkaltenden Universum.

  3. #3
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    Steht für mich kurz vor der Unverrückbarkeit dessen was man sich draus in die Seele gießt.
    Ist irgendwie sperrig aber dann wiederum braucht es Kanten um keiner Kontur nicht wie S5 erscheinen zu können. Dass man Worte findet die sich lange versteckt haben müssen.
    Im trunken Sein merkt man es dem Gedicht an wie sich ein Liede wiegt.
    Sperrt sich ein bisschen gegen die normale Stimmung wenn man hier so durchgeht im Forum und auf etwas achtet wovon man meint es nur glauben zu können, wenn die Werkstatt ins Spiel kommt,
    wo dann die Unberührtheit verloren geht.

    Vielen Dank + MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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